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US-Amerikaner weiter konsumfreudig - Ausgaben steigen um 0,5 Prozent

ReutersJan 22, 2026 3:20 PM

- Trotz weiterhin erhöhter Inflation zeigen sich die Amerikaner spendabel. Ihre Ausgaben legten im November um 0,5 Prozent gegenüber dem Vormonat zu, wie das Handelsministerium am Donnerstag mitteilte. Von Reuters befragte Volkswirte hatten damit gerechnet. Der private Konsum gilt als Antriebsfeder der US-Wirtschaft, die zuletzt stärker als erwartet wuchs.

Das Bruttoinlandsprodukt legte von Juli bis September auf das Jahr hochgerechnet um 4,4 Prozent zu, wie das Handelsministerium mitteilte. Eine frühere Schätzung Ende Dezember hatte ein Plus von 4,3 Prozent ergeben. Im zweiten Quartal hatte es zu einem Wachstum von 3,8 Prozent gereicht. Kevin Hassett, der Wirtschaftsberater von US-Präsident Donald Trump, sagte dem Sender CNBC, es könne gut sein, dass es in den USA in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen ein Wachstum von mehr als fünf Prozent geben werde. Hassett gilt als einer der Kandidaten für die Nachfolge des noch bis Mai amtierenden Fed-Chefs Jerome Powell.

Die Zentralbank, die im Rahmen ihres Doppelmandats Vollbeschäftigung fördern und Preisstabilität sichern soll, strebt bei der Teuerungsrate einen Wert von 2,0 Prozent an. Dabei achtet sie besonders auf ein Inflationsmaß, das auf die persönlichen Ausgaben der Konsumenten zugeschnitten ist. Dieser sogenannte PCE-Index legte im November zum Vorjahresmonat um 2,8 Prozent zu, wie das Handelsministerium bekanntgab. Experten hatten nur mit einem Wert von 2,7 Prozent gerechnet. Die US-Notenbank hatte ihren Leitzins im Dezember zum dritten Mal in Folge gesenkt. Er wurde um einen Viertelpunkt auf die neue Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent heruntergesetzt. Für den Zinsentscheid am 28. Januar erwarten Experten, dass die Notenbank stillhält.

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