
Der kanadische Dollar (CAD) hat im Tagesverlauf etwas Boden gutgemacht und spiegelt damit den breiteren Druck auf den US-Dollar (USD) wider, berichten die Chef-Devisenstrategen der Scotiabank, Shaun Osborne und Eric Theoret.
„Der CAD hat sich in den vergangenen Wochen schwergetan, was auf eine gewisse Abschwächung der fundamentalen Faktoren zurückzuführen ist, die den kanadischen Dollar stützen – darunter niedrigere Ölpreise und ungünstigere Handelsbedingungen. Gleichzeitig haben sich für den CAD unterstützende Zinsdifferenzen kaum verändert. Die bisherigen Kursverluste des USD heute bringen den Wechselkurs näher an unsere Einschätzung des fairen Werts von 1,3857 und könnten kurzfristig auf Spielraum für eine Erholung des CAD hindeuten, getragen von einem insgesamt schwächeren US-Dollar.“
„Die kurzfristigen Preissignale deuten darauf hin, dass der Anstieg des USD seit der Zeit nach Weihnachten zumindest ins Stocken geraten sein könnte. Ähnliches war zwar auch zeitweise in der vergangenen Woche zu beobachten, doch das übergeordnete Marktumfeld spricht heute stärker dafür, dass die Dollar-Rallye nach Weihnachten zum Stillstand kommen oder sich sogar umkehren könnte.“
„Der Kurs bildet im Tageschart derzeit eine sogenannte Inside-Range-Formation aus. Sollte sich dieses Muster bestätigen, dürfte dies den Widerstand für den USD im unteren bis mittleren Bereich von 1,39 verstärken. Eine Unterstützung liegt bei 1,3850.“