tradingkey.logo
tradingkey.logo
Suchen

RBNZ's Conway: Inflation wird mittelfristig auf 2 % zurückkehren

FXStreetJul 13, 2026 11:09 PM
facebooktwitterlinkedin
Alle Kommentare anzeigen0

Der Chefökonom der Reserve Bank of New Zealand (RBNZ), Paul Conway, sagte am Dienstag, dass die Zentralbank keine Diskussion über eine Verschärfung der Geldpolitik führt und fügte hinzu, dass die Inflation mittelfristig auf 2 % zurückkehren werde.

Wichtige Zitate

Der Nahostkonflikt erschwert die Geldpolitik wie alle Angebotsschocks. 

Das Erfassen fester Reaktionen auf Kostenschocks ist entscheidend, um eine niedrige, stabile Inflation aufrechtzuerhalten. 

Trotz niedrigerer Ölpreise werden Schockeffekte in der Wirtschaft anhalten. 

Die Entwicklungen im Nahen Osten in der vergangenen Woche deuten auf Aufwärtsrisiken für die Prognose des dritten Quartals hin. 

Die Geldpolitik kann verhindern, dass anfängliche Preiswirkungen zu anhaltendem Inflationsdruck werden. 

Die mittelfristigen Inflationserwartungen bleiben fest verankert. 

Zusätzliche Kapazitäten in der Wirtschaft dürften die Weitergabe begrenzen. 

Wahrscheinlich ist eine weitere Lockerung der geldpolitischen Stimuli erforderlich. 

Die Zentralbank wird handeln, wenn sich die Inflation durch den Nahostkonflikt als anhaltend erweist. 

Das geldpolitische Komitee (MPC) erreichte letzte Woche einen Konsens, eine Abstimmung war nicht erforderlich.

Wir diskutieren keine Verschiebung zu einer restriktiveren Politik. 

Die Inflation wird mittelfristig auf 2 % zurückkehren. 

Die jüngsten PMI-Daten sind positiv und haben unsere GDPNow-Prognose angehoben. 

Marktreaktion 

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung liegt das Paar NZD/USD um 0,09 % im Minus und notiert bei 0,5756.

RBNZ - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) hat das Mandat, die Preisstabilität zu gewährleisten und eine Inflationsrate zwischen 1 % und 3 % zu erreichen.

Der geldpolitische Ausschuss der Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) legt das Zinsniveau fest, um die Inflation im Zielkorridor zu halten. Höhere Zinsen bremsen die Wirtschaft und stützen den Neuseeland-Dollar (NZD), während niedrigere Zinsen ihn schwächen.

Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) misst der Beschäftigung große Bedeutung bei, da ein angespannter Arbeitsmarkt die Inflation anheizen kann. Ihr Ziel der „maximal tragbaren Beschäftigung“ beschreibt den höchsten nachhaltigen Einsatz von Arbeitskräften, ohne dass dies zu einer unkontrollierten Preissteigerung führt. „Ist die Beschäftigung auf diesem maximal tragbaren Niveau, bleibt die Inflation niedrig und stabil. Liegt die Beschäftigung jedoch über einen längeren Zeitraum über diesem Niveau, steigen die Preise schneller, und die RBNZ wird gezwungen, die Zinssätze zu erhöhen, um die Inflation zu bändigen“, erklärt die Bank.

In Krisenzeiten greift die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) auf ein geldpolitisches Instrument namens Quantitative Lockerung (QE) zurück. Dabei handelt es sich um den Ankauf von Vermögenswerten – meist Staats- oder Unternehmensanleihen – durch die Notenbank, um die Geldmenge zu erhöhen und die heimische Wirtschaft anzukurbeln. Diese Maßnahme führt in der Regel zu einer Abwertung des neuseeländischen Dollars (NZD) und wird nur eingesetzt, wenn Zinssenkungen allein nicht ausreichen, um die wirtschaftlichen Ziele zu erreichen. Zuletzt setzte die RBNZ während der Covid-19-Pandemie auf QE, um die Konjunktur zu stabilisieren.

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar

Kommentare (0)

Klicken Sie auf die $-Schaltfläche, geben Sie das Symbol ein und wählen Sie eine Aktie, einen ETF oder einen anderen Ticker zum Verlinken aus.

0/500
Richtlinien für Kommentare
Wird geladen...

Empfohlene Artikel

tradingkey.logo
Risikohinweis: Unsere Website und mobile App bieten lediglich allgemeine Informationen zu bestimmten Anlageprodukten. Finsights stellt keine Finanzberatung oder Empfehlung für ein Anlageprodukt bereit, und die Bereitstellung solcher Informationen darf nicht als Finanzberatung durch Finsights ausgelegt werden.
Anlageprodukte unterliegen erheblichen Anlagerisiken, einschließlich des möglichen Verlusts des investierten Kapitals und sind möglicherweise nicht für jeden geeignet. Die vergangene Wertentwicklung von Anlageprodukten ist nicht unbedingt ein Hinweis auf deren zukünftige Wertentwicklung.
Finsights kann Drittanbietern oder Partnern erlauben, Werbung auf unserer Website oder in unserer mobilen App oder in Teilen davon zu platzieren oder bereitzustellen. Finsights kann für diese Anzeigenvergütung erhalten, basierend auf Ihrer Interaktion mit den Werbeanzeigen.
© Urheberrecht: FINSIGHTS MEDIA PTE. LTD. Alle Rechte vorbehalten.