InMode Q2 2026: Umsatz stabil, GAAP-Marge sinkt auf 13 %
InMode verzeichnete im Q2 2026 einen stagnierenden Umsatz von 95,6 Mio. US-Dollar, da US-Wachstum und höhere Serviceerlöse internationale Schwäche kompensierten. Deutlich gestiegene Produktkosten und operative Aufwendungen führten jedoch zu einem massiven Margenrückgang. Trotz eines soliden operativen Cashflows und einer starken Liquidität von 501,1 Mio. US-Dollar belastet der Margendruck die Profitabilität. Das Management erwartet anhaltende Kostenbelastungen und hat für das Gesamtjahr ein EPS von 1,29 bis 1,34 US-Dollar prognostiziert. Der Fokus liegt nun darauf, ob strategische Investitionen in Vertrieb und Marketing künftig wieder zu einer effizienteren operativen Hebelwirkung führen können.
InMode (Nasdaq: INMD) meldete für Q2 2026 einen Umsatz von 95,6 Mio. US-Dollar, der gegenüber 95,6 Mio. US-Dollar im Vorjahr im Wesentlichen unverändert blieb. Das verwässerte GAAP-Ergebnis je Aktie sank hingegen von 0,42 auf 0,29 US-Dollar. Wachstum bei Verbrauchsmaterialien und Serviceumsätzen sowie eine stabile Nachfrage nach Investitionsgütern in den USA glichen schwächere internationale Geräteverkäufe aus. Höhere Produktkosten, operative Aufwendungen und ein ungünstiger Produktmix verringerten jedoch die Profitabilität.
Zentrale Ergebniskennzahlen
Der stabile Umsatz führte nicht zu stabilen Gewinnen. Die GAAP-Bruttomarge sank um fünf Prozentpunkte, während sowohl die operative GAAP-Marge als auch die operative Non-GAAP-Marge um 11 Prozentpunkte zurückgingen.
Nettofinanzerträge von 7,4 Mio. US-Dollar erhöhten das Ergebnis vor Steuern über das operative Ergebnis, reichten jedoch nicht aus, um den Rückgang der operativen Profitabilität auszugleichen. Die Tabelle zeigt US-Dollar in Millionen, ausgenommen Angaben je Aktie.
| Kennzahl | Q2 2026 | Q2 2025 | Veränderung gegenüber Vorjahr |
|---|---|---|---|
| Umsatz | 95,6 Mio. US-Dollar | 95,6 Mio. US-Dollar | Im Wesentlichen unverändert |
| GAAP-Bruttogewinn / -marge | 71,5 Mio. US-Dollar / 75 % | 76,5 Mio. US-Dollar / 80 % | Gewinn etwa 6,5 % niedriger; Marge 5 Prozentpunkte niedriger |
| Operatives GAAP-Ergebnis / -marge | 12,3 Mio. US-Dollar / 13 % | 22,9 Mio. US-Dollar / 24 % | Ergebnis etwa 46 % niedriger; Marge 11 Prozentpunkte niedriger |
| GAAP-Nettogewinn | 17,1 Mio. US-Dollar | 26,7 Mio. US-Dollar | Etwa 36 % niedriger |
| Verwässertes GAAP-EPS | 0,29 US-Dollar | 0,42 US-Dollar | Etwa 31 % niedriger |
| Operatives Non-GAAP-Ergebnis / -marge | 16,0 Mio. US-Dollar / 17 % | 26,3 Mio. US-Dollar / 28 % | Ergebnis etwa 39 % niedriger; Marge 11 Prozentpunkte niedriger |
| Non-GAAP-Nettogewinn / verwässertes EPS | 20,8 Mio. US-Dollar / 0,35 US-Dollar | 30,1 Mio. US-Dollar / 0,47 US-Dollar | Nettogewinn etwa 31 % niedriger |
| Operativer Cashflow | 21,1 Mio. US-Dollar | 24,1 Mio. US-Dollar | Etwa 13 % niedriger |
Die Non-GAAP-Ergebnisse schließen aktienbasierte Vergütungen und damit verbundene Steueranpassungen aus. Für den Sechsmonatszeitraum schließen sie zudem Kosten im Zusammenhang mit der Prüfung durch den unabhängigen Transaktionsausschuss aus.
Geschäftsentwicklung und Umsatzmix
Verbrauchsmaterialien und Service waren die wichtigste Wachstumsquelle, während internationale Verkäufe von Investitionsgütern den größten Gegenposten darstellten. Der Umsatz mit Investitionsgütern in den USA stieg moderat, was mit der Beschreibung des Managements einer stabilen Inlandsnachfrage übereinstimmt.
| Umsatzkategorie | Q2 2026 | Q2 2025 | Veränderung gegenüber Vorjahr |
|---|---|---|---|
| Investitionsgüter USA | 43,1 Mio. US-Dollar | 40,7 Mio. US-Dollar | Etwa 6 % höher |
| Internationale Investitionsgüter | 30,2 Mio. US-Dollar | 35,1 Mio. US-Dollar | Etwa 14 % niedriger |
| Investitionsgüter gesamt | 73,3 Mio. US-Dollar | 75,8 Mio. US-Dollar | Etwa 3 % niedriger |
| Verbrauchsmaterialien und Service | 22,3 Mio. US-Dollar | 19,8 Mio. US-Dollar | Etwa 13 % höher |
Der Umsatz mit Verbrauchsmaterialien und Service erhöhte sich von 21 % auf 23 % des Gesamtumsatzes; das Wachstum stammte hauptsächlich aus internationalen Verkäufen. InMode meldete außerdem einen Rekordumsatz im Quartal in Asien, nannte jedoch keinen Betrag.
Auch der Technologiemix verschob sich. Minimalinvasive Produkte machten 73 % des Umsatzes aus, nach 78 % im Vorjahr, während nichtinvasive Produkte von 19 % auf 26 % stiegen. Hands-free-Produkte gingen von 3 % auf 1 % zurück.
Stabiler Umsatz bei deutlicher operativer Enthebelung
Die Umsatzkosten stiegen um etwa 26 % auf 24,1 Mio. US-Dollar, obwohl der Gesamtumsatz stabil blieb. Daraus resultierte der Rückgang der Bruttomarge um fünf Prozentpunkte. InMode führte diesen Druck auf höhere Herstellungskosten der verkauften Produkte und den Produktmix zurück.
Die operativen Aufwendungen stiegen um etwa 11 % auf 59,3 Mio. US-Dollar. Die Vertriebs- und Marketingkosten erhöhten sich um rund 7 % auf 50,8 Mio. US-Dollar, während die allgemeinen Verwaltungskosten um etwa 76 % auf 4,8 Mio. US-Dollar zulegten. Das Unternehmen verwies auf die gegen Ende 2025 umgesetzte Umstrukturierung des nordamerikanischen Vertriebsteams, zusätzliche Marketing- und Vertriebsinvestitionen zur Bindung von Fachkräften und zur Sicherung von Marktanteilen sowie höhere Kosten für professionelle Dienstleistungen.
Diese Aufwendungen erklären, warum das operative Ergebnis deutlich stärker zurückging als der Umsatz. Das Management erklärte zudem, dass die zugrunde liegenden Kosten- und Ausgabentrends voraussichtlich auf absehbare Zeit anhalten werden. Damit wird die Stabilisierung der Margen über das aktuelle Quartal hinaus zu einem wichtigen Thema.
Cashflow und Bilanz
InMode erzielte im Quartal einen operativen Cashflow von 21,1 Mio. US-Dollar. Nach Käufen von Anlagevermögen in Höhe von 0,2 Mio. US-Dollar belief sich der operative Cashflow abzüglich dieser Käufe auf etwa 20,8 Mio. US-Dollar.
Zum 30. Juni 2026 verfügte das Unternehmen über eine gesamte Liquiditätsposition von 501,1 Mio. US-Dollar. Diese setzte sich aus Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten, marktgängigen Wertpapieren und kurzfristigen Bankeinlagen zusammen. Die Liquidität blieb trotz Zahlungsabflüssen aus Aktienrückkäufen in Höhe von 56,5 Mio. US-Dollar im Q2 beträchtlich.
InMode schloss das zuvor angekündigte Rückkaufprogramm ab, indem es 6,38 Millionen Stammaktien für insgesamt 87,8 Mio. US-Dollar erwarb. Die verwässerte gewichtete durchschnittliche Aktienzahl sank im Jahresvergleich um etwa 7 % auf 59,4 Millionen. Dies dämpfte den Rückgang des EPS gegenüber dem Rückgang des Nettogewinns teilweise. Das Unternehmen erklärte nicht, dass die Rückkäufe auf der Einschätzung beruhten, die eigenen Aktien seien unterbewertet.
Finanzprognose 2026
Das Management gab einen Ausblick für das am 31. Dezember 2026 endende Geschäftsjahr. Die Mitteilung enthielt keinen vorherigen Ausblick zum Vergleich, sodass sich aus den vorliegenden Informationen keine Erhöhung oder Senkung der Prognose ableiten lässt.
| Kennzahl | Prognose für das Gesamtjahr 2026 |
|---|---|
| Umsatz | 365–375 Mio. US-Dollar |
| Non-GAAP-Bruttomarge | 74–76 % |
| Operatives Non-GAAP-Ergebnis | 68–73 Mio. US-Dollar |
| Verwässertes Non-GAAP-EPS | 1,29–1,34 US-Dollar |
Die prognostizierte Bruttomargenspanne liegt nahe bei den im Q2 ausgewiesenen 75 % und steht im Einklang mit der Warnung des Managements, dass der aktuelle Kosten- und Mixdruck möglicherweise anhalten könnte.
Einschätzung des Managements
Finanzvorstand Moshik Itzkovich erklärte, die Nachfrage nach Investitionsgütern in den USA sei stabil geblieben, und das Unternehmen erwarte, dass sich diese Stabilisierung bis zum Jahresende fortsetze. Gleichzeitig beabsichtigt das Management, weiter in Möglichkeiten zu investieren, die das langfristige Wachstum unterstützen sollen, auch wenn diese Ausgaben die aktuellen operativen Margen belasten.
InMode veranstaltete weder eine Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen noch Investorengespräche, da der Special Committee weiterhin unaufgeforderte Vorschläge prüfte. Das Unternehmen nannte weder ein Ergebnis noch einen Zeitplan für diesen Prozess.
Jüngste Insidertransaktionen
Die bereitgestellten Insiderdaten wiesen in den vorangegangenen sechs Monaten keine Kauf- oder Verkaufstransaktionen von Insidern aus. Separat wurden drei Aktienzuteilungen an Directors vom 30. Juli 2026 aufgeführt. Angaben zur Aktienzahl lagen nicht vor; für jede Transaktion wurde ein Wert von null ausgewiesen.
| Datum | Insider | Funktion | Transaktion | Ausgewiesener Wert |
|---|---|---|---|---|
| 30. Juli 2026 | Shlomo Nass | Director | Aktienzuteilung | 0 US-Dollar |
| 30. Juli 2026 | Kenneth Nadav | Director | Aktienzuteilung | 0 US-Dollar |
| 30. Juli 2026 | Ron Hadar | Director | Aktienzuteilung | 0 US-Dollar |
Bei diesen Zuteilungen handelte es sich nicht um Käufe am offenen Markt und es gab keine ausgewiesene Barzahlung.
Risiken, die Anleger beobachten sollten
- Anhaltender Margendruck: Höhere Produktkosten, Änderungen im Mix, Vertriebsinvestitionen und Kosten für professionelle Dienstleistungen verringerten sowohl die operativen GAAP- als auch die operativen Non-GAAP-Margen. Das Management erwartet, dass diese Trends auf absehbare Zeit anhalten werden.
- Uneinheitliche Nachfrage nach Investitionsgütern: Der Umsatz mit Investitionsgütern in den USA stieg, während der internationale Umsatz mit Investitionsgütern um etwa 14 % zurückging. Anhaltendes Wachstum bei Verbrauchsmaterialien, Serviceleistungen und in ausgewählten Regionen wird wichtig sein, falls die internationale Schwäche bei Investitionsgütern fortbesteht.
- Regionale geopolitische Unsicherheit: InMode erklärte, dass die Geschäftstätigkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht wesentlich durch Konflikte mit Bezug zu Israel und der weiteren Region beeinträchtigt worden sei. Umfang und mögliche Eskalation dieser Konflikte bleiben jedoch unvorhersehbar.
Zusammenfassung
Der Umsatz von InMode blieb im Q2 stabil, da das Wachstum bei Verbrauchsmaterialien und Service sowie moderat höhere Verkäufe von Investitionsgütern in den USA die schwächeren internationalen Umsätze mit Investitionsgütern ausglichen. Die wesentlichere Veränderung war der Rückgang der Profitabilität, weil Produktkosten und operative Aufwendungen schneller stiegen als der Umsatz. Die Liquiditätsposition und der positive operative Cashflow verschaffen InMode finanziellen Spielraum. Die künftigen Ergebnisse werden jedoch maßgeblich davon abhängen, ob sich die Stabilisierung der Nachfrage in einer besseren operativen Hebelwirkung niederschlägt, während das Unternehmen weiter in Vertrieb und Marketing investiert.
Dieser Artikel kann KI-generierte oder KI-übersetzte Inhalte enthalten, die von Menschen geprüft wurden. Die Inhalte dienen ausschließlich Referenz- und allgemeinen Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung dar.
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