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Warum ist die Micron Technology-Aktie weiterhin unterbewertet? Preiserhöhungen bei Speicherchips, HBM-Nachfrage und zyklische Risiken

TradingKeyAug 14, 2026 7:00 PM

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Micron Technology profitiert massiv von der KI-getriebenen Nachfrage nach Speicherchips, was zu Rekordumsätzen und hohen Margen führt. Trotz starker Quartalszahlen preist der Markt mit einem erwarteten einstelligen KGV einen frühen Zyklushöhepunkt sowie sinkende Durchschnittspreise ein. Langfristige Kundenverträge stützen jedoch die Ertragsstabilität. Charttechnisch befindet sich die Aktie nach einer Korrektur in einer Bodenbildungsphase, wobei die Widerstandszone zwischen 940 und 960 US-Dollar überwunden werden muss, um eine mittelfristige Trendwende zu bestätigen. Als Risiken gelten mögliche Kapazitätsausweitungen der Wettbewerber und der Markteintritt neuer Anbieter.

Von der KI erstellte Zusammenfassung

TradingKey - Micron Technology (MU) zählt zu den stärksten Halbleiteraktien in dieser KI-Investitionswelle. Da Hyperscale-KI-Rechenzentren High-Bandwidth Memory (HBM), DRAM und NAND-Flash in großem Umfang beschaffen, bleibt das weltweite Angebot an Speicherchips knapp, was die Produktpreise und die Profitabilität von Micron Technology gleichermaßen kräftig steigen lässt.

Im Vergleich zu den rasch wachsenden Umsätzen und Gewinnen liegt das erwartete KGV von Micron jedoch weiterhin im einstelligen Bereich.

Im vergangenen Jahr hat der Aktienkurs von Micron kumuliert um fast 690 % zugelegt und ist seit 2026 zudem um etwa 214 % gestiegen. Nach einem Zwischenhoch im Juni hat die Aktie von Micron jedoch um knapp 30 % nachgegeben.

Warum die Micron Technology-Aktie günstig ist: Markt preist einen frühen Zyklushöhepunkt ein

Micron Technology stellt in erster Linie DRAM- und NAND-Flash-Speicher her, wobei DRAM für die schnelle Datenverarbeitung eingesetzt wird und NAND hauptsächlich für die langfristige Datenspeicherung zuständig ist. Obwohl sich die Anwendungsbereiche beider Produkttypen unterscheiden, weist die Branche insgesamt eine ausgeprägte Zyklizität auf.

Speicherchips sind weitgehend standardisierte Produkte. Übersteigt die Nachfrage am Markt das Angebot, gewinnen die Chiphersteller an Preissetzungsmacht, was zu einem raschen Wachstum von Umsatz, Bruttomarge und Cashflow führt. Kommen jedoch massenhaft neue Kapazitäten auf den Markt oder geht die Nachfrage zurück, können die Preise schnell fallen, was zu einem deutlichen Einbruch der Unternehmensgewinne führt.

Micron befindet sich derzeit in einer starken Aufwärtsphase des Zyklus. Den veröfentlichten Zahlen zufolge stieg der Umsatz von Micron im dritten Geschäftsquartal, das am 28. Mai 2026 endete, im Jahresvergleich um mehr als das Vierfache auf 41,5 Milliarden US-Dollar, wobei die Bruttomarge auf 84,6 % stieg und der operative Cashflow 25,4 Milliarden US-Dollar erreichte. Der Umsatz im Rechenzentrumssegment überstieg 25 Milliarden US-Dollar und war der zentrale Treiber des Geschäftswachstums.

Das Management rechnet für das vierte Geschäftsquartal mit einem Umsatz von rund 50 Milliarden US-Dollar bei einer Bruttomarge von etwa 86 %. Diese Zahlen spiegeln die weiterhin robuste Nachfrage nach Speicherchips wider, die durch die Infrastruktur für künstliche Intelligenz angetrieben wird.

Allerdings hat die Aktie von Micron keine Bewertung erhalten, die ihrem Gewinnwachstum angemessen wäre. Auf Basis der Marktgewinnerwartungen liegt das KGV des Unternehmens auf Basis der vergangenen Ergebnisse bei rund 20, während das erwartete KGV lediglich bei 6 liegt.

Eine so ausgeprägte Bewertungslücke deutet darauf hin, dass Anleger die aktuell hohe Profitabilität von Micron langfristig für schwer aufrechtzuerhalten halten. Je höher die Preise für Speicherchips steigen, desto stärker ist der Anreiz für Samsung, SK Hynix, Micron und andere Hersteller, ihre Kapazitäten auszuweiten. Der Markt preist ein größeres Angebot, Preissenkungen und einen Margenrückgang bereits im Voraus ein, anstatt sich ausschließlich auf den aktuell hervorragenden Quartalsbericht von Micron zu konzentrieren.

Vor welchen Gegenwinden und Wachstumstreibern steht die Micron-Aktie?

Die jüngst von Samsung und SK Hynix vorgelegten Betriebszahlen bieten Anlegern von Micron einen wichtigen Anhaltspunkt.

Marktdaten zeigen, dass die Preise für DRAM und NAND im zweiten Quartal deutlich gestiegen sind. Einige Institute schätzen, dass Samsung und SK Hynix bei den durchschnittlichen Verkaufspreisen (ASPs) von DRAM und NAND im Vergleich zum Vorquartal zweistellige oder sogar noch höhere Zuwächse erzielten.

Obwohl diese Zahlen solide wirken, blieben sie dennoch hinter den Prognosen einiger Analysten zurück. Die Analysten von Goldman Sachs hatten zuvor geschätzt, dass die DRAM-Verkaufspreise von SK Hynix um 39 % steigen könnten, bevor sie ihre Erwartung für das Preiswachstum im folgenden Quartal auf etwa 19 % anpassten. Die Analysten von Morningstar hatten für den DRAM von Samsung einen Preisanstieg von 48 % erwartet, was sich in den tatsächlichen Ergebnissen ebenfalls nicht bestätigte.

Die geringer als erwartet ausgefallenen Preisanstiege bei Samsung und SK Hynix deuten darauf hin, dass auch der durchschnittliche DRAM-Verkaufspreis von Micron im nächsten Quartal hinter den optimistischsten Prognosen der Wall Street zurückbleiben könnte.

Darüber hinaus schürten die geringeren HBM4-Auslieferungen von SK Hynix die Sorge am Markt vor einer Verlangsamung des Nachfragewachstums nach KI-Speicherchips. Obwohl das Management erklärte, dass es die HBM4-Produktion in der zweiten Jahreshälfte hochfahren werde, könnten kurzfristige Schwankungen bei den Auslieferungen die Marktstimmung weiterhin belasten.

Allerdings deutet eine Abschwächung der Preisanstiege nicht zwangsläufig auf einen deutlichen Rückgang der KI-Nachfrage hin. Zudem dämpfen langfristige Lieferverträge den Anstieg der Spotpreise. Micron hat 16 strategische Kundenvereinbarungen geschlossen, wobei die meisten Verträge den Zeitraum von 2026 bis Ende 2030 abdecken und Kunden dazu verpflichten, über mehrere Jahre hinweg festgelegte Mengen abzunehmen.

Daher könnten die Gewinnspitzen von Micron zwar hinter den aggressivsten Prognosen zurückbleiben, es wird jedoch erwartet, dass die Ertragsstabilität höher ist als in früheren Speicherzyklen. Wenn langfristige Vereinbarungen die Schwankungen bei Umsatz und Cashflow deutlich reduzieren können, könnte die MU-Aktie auch eine höhere Bewertung als traditionelle Speicherchiphersteller rechtfertigen.

Ein potenzielles Risiko stellt jedoch der Markteintritt chinesischer Speicherchiphersteller in den Highend-DRAM- oder HBM-Markt dar. Sollten neuen Anbietern Durchbrüche bei Produktleistung, Ausbeuteraten und Produktionsvolumen gelingen, könnte das weltweite Angebot an Speicherchips steigen und die Preissetzungsmacht von Micron, Samsung und SK Hynix untergraben.

Micron Technology Aktienkursprognose: Kann die MU-Aktie weiter steigen?

Aus fundamentaler Sicht bleiben die Rahmenbedingungen für ein weiteres Aufwärtspotenzial der Aktie von Micron Technology günstig. KI-Rechenzentren beziehen weiterhin HBM, DRAM und NAND, während größere neue Kapazitätserweiterungen voraussichtlich erst in den Jahren 2028 bis 2029 in höherem Umfang auf den Markt kommen dürften.

Sollten die Investitionen in die KI-Infrastruktur weiter steigen, könnte der Lieferengpass bei Speicherchips länger anhalten als vom Markt erwartet, und es wird erwartet, dass Umsatz, Margen und Cashflow von Micron auf einem hohen Niveau verbleiben.

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Quelle: TradingView

Aus charttechnischer Sicht zeigte der Tageschart von Micron Technology zuvor eine rasante Rally von rund 330 US-Dollar im April auf ein Zwischenhoch von etwa 1.230 US-Dollar Ende Juni, worauf ein spürbarer Rücksetzer folgte. Während der Korrektur bildete der Aktienkurs kontinuierlich tiefere Hochs und tiefere Tiefs aus, was den kurzfristigen Aufwärtstrend zusehends schwächte.

Ende Juli markierte der Aktienkurs ein Tief nahe 737,74 US-Dollar und hinterließ eine markante untere Lunte, die an diesem Tag von einem erhöhten Handelsvolumen begleitet wurde, was auf eine starke Kaufunterstützung auf niedrigerem Niveau hindeutet. Seitdem ist die Aktie allmählich in eine Konsolidierungs- und Bodenbildungsphase übergegangen.

Per 11. August schloss Micron bei 868,52 US-Dollar und lag damit weiterhin unter seinem 20-Tage-Durchschnitt von 878,73 US-Dollar und seinem 60-Tage-Durchschnitt von 940,85 US-Dollar. Unterdessen hat der 20-Tage-Durchschnitt den 60-Tage-Durchschnitt nach unten gekreuzt, wodurch die Anordnung der gleitenden Durchschnitte bärisch bleibt. Daher lässt sich derzeit lediglich darauf schließen, dass die Abwärtsdynamik nachgelassen hat; eine mittelfristige Trendwende kann jedoch noch nicht bestätigt werden.

Die Spanne von 940 bis 960 US-Dollar bildet derzeit eine zentrale charttechnische Widerstandszone. Dabei entspricht die Marke von 940,85 US-Dollar dem 60-Tage-Durchschnitt und 960,07 US-Dollar dem 23,6-%-Fibonacci-Retracement-Niveau. Bricht der Aktienkurs unter hohem Volumen über 960 US-Dollar aus und hält sich darüber, würde dies eine substanzielle Erholung der jüngsten Abwärtstrendstruktur signalisieren und den Weg ebnen, nacheinander 1.000 US-Dollar und 1.097,62 US-Dollar anzutesten. Sollte die Aktie hingegen im Bereich von 940 bis 960 US-Dollar auf Widerstand stoßen und zurückfallen, ist die aktuelle Erholung weiterhin als technische Gegenbewegung innerhalb eines Abwärtstrends zu werten.

Nach unten bildet die Spanne von 844 bis 850 US-Dollar die nächste kurzfristige Unterstützung, während 800 bis 820 US-Dollar als wichtige Verteidigungslinie für die aktuelle Bodenbildungsspanne dienen. Kann sich der Aktienkurs über 800 US-Dollar halten, könnte die Aktie durch eine Seitwärtskonsolidierung schrittweise einen Boden ausbilden. Fällt der Kurs hingegen unter hohem Volumen unter 800 US-Dollar, ist Vorsicht geboten im Hinblick auf ein erneutes Testen von 780 US-Dollar und 737,74 US-Dollar.

Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.

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