
30. Jan (Reuters) - Church & Dwight CHD.N hat am Freitag die Erwartungen der Wall Street für den Quartalsgewinn übertroffen, was auf die stetige Nachfrage nach erschwinglichen und hochwertigen Haushaltsprodukten wie Waschmittel und Körperpflegeprodukte zurückzuführen ist.
Die Aktien des OxiClean-Herstellers, der für 2026 einen Anstieg der Bruttomarge um 100 Basispunkte gegenüber dem Vorjahr erwartet, stiegen im vorbörslichen Handel um 3,3 Prozent.
Die US-Konsumgüterunternehmen haben sich auf Produktinnovationen, verstärkte Werbeaktionen und aggressives Marketing gestützt, um dem schwächelnden Verbraucherverhalten inmitten einer immer noch hohen Inflation und makroökonomischer Unsicherheiten entgegenzuwirken.
Auch der Konkurrent Colgate-Palmolive CL.N gab am Donnerstag eine positive Jahresumsatzprognose (link) ab, die sich auf eine stabile Nachfrage nach Markenartikeln stützt.
Church & Dwight hat das vergangene Jahr damit verbracht, sein Portfolio umzugestalten und sich von den Geschäftsbereichen Nahrungsergänzungsmittel, Flawless-Pflegeprodukte und Waterpik-Duschköpfe getrennt, um seine Ressourcen auf schneller wachsende Wert- und Premiumkategorien zu konzentrieren.
Der Hersteller von Arm & Hammer-Flüssigwaschmittel und Therabreath-Mundwasser meldete für das vierte Quartal einen bereinigten Gewinn von 86 Cents pro Aktie und lag damit über der Analystenschätzung von 84 Cents, wie aus den von LSEG zusammengestellten Daten hervorgeht .
Ein ausgewogenes Portfolio aus hochwertigen und Premium-Produkten sowie operative Disziplin trugen dazu bei, dass trotz eines gemischten Verbraucher- und makroökonomischen Umfelds Aktiengewinne in mehreren Kategorien erzielt werden konnten, sagte CEO Rick Dierker.
Der organische Inlandsumsatz von Church & Dwight ging im Berichtsquartal um 0,1 Prozent zurück, während die internationalen und Spezialprodukte um 3,6 Prozent bzw. 2,8 Prozent zulegten.
Das in New Jersey ansässige Unternehmen rechnet für 2026 mit einem volumenbedingten organischen Umsatzwachstum von etwa 3 Prozent bis 4 Prozent und geht außerdem von einem Umsatzrückgang von 1,5 Prozent bis 0,5 Prozent aus, der durch den Ausstieg aus dem Geschäft im vergangenen Jahr beeinflusst wurde.
Das Unternehmen erwartet für das Gesamtjahr 2026 ein bereinigtes Gewinnwachstum von 5 Prozent bis 8 Prozent, wobei der mittlere Bewertung leicht unter der Analystenschätzung von 6,6 Prozent liegt.
Der Quartalsumsatz lag bei 1,64 Milliarden US-Dollar und damit im Rahmen der Analystenschätzungen.