
27. Jan (Reuters) - NextEra Energy NEE.N hat am Dienstag die Schätzungen der Wall Street für den Gewinn im vierten Quartal knapp übertroffen. Dazu beigetragen haben das stetige Wachstum des regulierten Energieversorgers in Florida und ein Rekordjahr bei den erneuerbaren Energien und der Batteriespeicherung, da die Stromnachfrage in den gesamten Vereinigten Staaten steigt.
Versorgungsunternehmen und Stromerzeuger profitieren von der steigenden Stromnachfrage im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz, Rechenzentren und einer breiteren Elektrifizierung, auch wenn die politische Unsicherheit die Aussichten für Anreize für saubere Energien trübt.
Nach Angaben der Energy Information Administration wird der Stromverbrauch in den USA im Jahr 2026 voraussichtlich einen Rekordwert erreichen (link), da die Rechenzentren für KI und Kryptowährungen expandieren und Haushalte und Unternehmen zunehmend fossile Brennstoffe durch Strom für Heizung und Transport ersetzen.
Florida Power & Light, der regulierte Energieversorger des Unternehmens, verzeichnete einen Nettogewinn von 958 Millionen US-Dollar, ein Plus von 13,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, das auf höhere Kapitalinvestitionen zurückzuführen ist.
NextEra Energy Resources, die auf erneuerbare Energien spezialisierte Sparte des Unternehmens, hat ihren Auftragsbestand im Jahr 2025 um rund 13,5 Gigawatt an neuen Erzeugungs- und Batteriespeicherprojekten erweitert, davon 3,6 GW seit der Telefonkonferenz im dritten Quartal letzten Jahres.
Der Gesamtauftragsbestand des Geschäftsbereichs beläuft sich nun auf etwa 30 GW, was die starke Nachfrage von großen Unternehmenskunden widerspiegelt, die eine langfristigeStromversorgung wünschen.
Das Segment verzeichnete im vierten Quartal einen Nettogewinn von 545 Millionen Dollar, verglichen mit einem Verlust von 442 Millionen Dollar vor einem Jahr.
NextEra, einer der weltweit größten Erzeuger von Strom aus erneuerbaren Energien, bekräftigte seine bereinigte Gewinnprognose für 2026, die zwischen 3,92 und 4,02 US-Dollar pro Aktie liegt.
NextEra geht davon aus, dass die bereinigten Gewinne bis 2032 jährlich um mindestens 8 Prozent steigen werden, während die Dividende bis 2026 um etwa 10 Prozent pro Jahr wachsen soll.
Das Unternehmen verdiente in dem am 31. Dezember abgeschlossenen Quartal auf bereinigter Basis 54 Cents pro Aktie, verglichen mit der durchschnittlichen Schätzung der Analysten von 53 Cents pro Aktie, wie aus den von LSEG zusammengestellten Daten hervorgeht.