
26. Jan (Reuters) - Der gewerbliche Versicherer W. R. Berkley WRB.N meldete am Montag für das vierte Quartal einen Anstieg des Betriebsergebnisses, der von einer stabilen versicherungstechnischen Leistung und Gewinnen aus seinem Investmentportfolio unterstützt wurde.
Die Ausgaben für Versicherungen sind stabil geblieben, obwohl die Unternehmen an anderer Stelle Kürzungen vorgenommen haben, da die Käufer vor dem Hintergrund steigender Zollunsicherheit, geopolitischer Spannungen und zunehmender klimabedingter Katastrophen dem Schutz vor Risiken Priorität einräumen.
Gewerbliche Versicherer haben dazu beigetragen, diese Widerstandsfähigkeit aufrechtzuerhalten, indem sie sich schnell an marktzyklische Veränderungen angepasst und den Inflationsdruck bewältigt haben, was laut einem Bericht (link) von McKinsey & Company zur Stabilisierung der versicherungstechnischen Leistung beigetragen hat.
Die gebuchten Nettoprämien des in Greenwich, Connecticut, ansässigen Versicherers stiegen im Quartal um 2,1 Prozent auf 3 Milliarden US-Dollar.
Der Schaden- und Unfallversicherungsriese Travelers TRV.N meldete in der vergangenen Woche ebenfalls gute Ergebnisse mit einer stärkeren Underwriting-Performance und höheren Investitionserträgen.
Die Aktien von W. R. Berkley stiegen nachbörslich um 1,6%. Die Aktie legte im Jahr 2025 um etwas mehr als 22 Prozent zu und übertraf damit die Entwicklung der breiteren Märkte.
Ein starkes Quartal für die Märkte, das durch den Optimismus der Anleger in Bezug auf die Wirtschaft vor dem Hintergrund der Zinssenkungen der Federal Reserve angetrieben wurde, verbesserte die Anlageportfolios der großen Versicherer.
Die Nettokapitalerträge des Unternehmensversicherers beliefen sich im vierten Quartal auf 338,2 Millionen US-Dollar, gegenüber 317,4 Millionen US-Dollar im Vorjahr.
W. R. Berkley meldete für das am 31. Dezember zu Ende gegangene Quartal einen Betriebsgewinn von 449,6 Mio. Dollar bzw. 1,13 Dollar pro Aktie. Im vergangenen Jahr waren es 410,4 Mio. Dollar oder 1,02 Dollar pro Aktie.
Das Unternehmen meldete für das Quartal eine kombinierte Schaden-Kosten-Quote von 89,4 Prozent, gegenüber 90,2 Prozent im Vorjahreszeitraum. Eine Quote von unter 100 Prozent zeigt, dass ein Versicherer mehr an Prämien einnimmt als er an Schäden auszahlt.