
23. Jan (Reuters) - US-Aktienfonds sahen sich in der Woche bis zum 21. Januar mit Abflüssen konfrontiert, da die Anleger ihr Risikoengagement aufgrund von Bedenken über die von Präsident Donald Trump angedrohten Zölle (link) gegen europäische Länder wegen Grönland reduzierten.
Die Anleger zogen netto 5,26 Milliarden USD aus US-Aktienfonds ab und machten damit die Nettokäufe der Vorwoche in Höhe von rund 28,17 Milliarden USD teilweise wieder wett.
Trump nahm am Mittwoch (link) von den Zolldrohungen gegen acht europäische Länder Abstand und schloss eine gewaltsame Inbesitznahme Grönlands aus.
US-amerikanische Large-Cap-, Small-Cap- und Mid-Cap-Fonds verzeichneten in der letzten Woche Nettoabflüsse von 12,94 Milliarden Dollar, 2,1 Milliarden Dollar bzw. 1,21 Milliarden Dollar.
Branchenfonds verzeichneten dagegen wöchentliche Nettozuflüsse in Höhe von 3,3 Milliarden USD, angeführt von Finanzwerten, Metallen und Bergbau sowie Gesundheitsfonds, in die Anleger netto 1,5 Milliarden USD, 904 Mio. USD bzw. 615 Mio. USD investierten.
Die wöchentlichen Nettoinvestitionen in US-Rentenfonds sanken auf ein Dreiwochentief von 5,9 Milliarden Dollar. Investment-Grade-Fonds mit kurzer bis mittlerer Laufzeit verzeichneten eine stärkere Nachfrage und zogen netto 3,05 Milliarden Dollar an, was einem Anstieg von 44 Prozent gegenüber den 2,11 Milliarden Dollar der Vorwoche entspricht.
Allgemeine inländische steuerpflichtige Rentenfonds, kommunale Schuldverschreibungsfonds und kurz- bis mittelfristige Staats- und Treasury-Fonds zogen netto Dollar 1,1 Milliarden, Dollar 994 Mio. bzw. Dollar 827 Mio. an.
Geldmarktfonds verzeichneten in der zweiten Woche in Folge Abflüsse, wobei die Anleger netto 34,93 Milliarden USD abzogen.