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KORRIGIERT-FOKUS 5-Musk erwartet, dass Europa und China das FSD-System von Tesla nächsten Monat genehmigen werden

ReutersJan 23, 2026 2:56 AM
  • Drängen auf FSD-Zulassung inmitten rückläufiger EV-Verkäufe
  • Tesla steht wegen FSD-Sicherheit und -Überwachung auf dem Prüfstand
  • Tesla Optimus-Roboter werden voraussichtlich nächstes Jahr zum Verkauf angeboten

- von Akash Sriram

- Tesla TSLA.O wird wahrscheinlich schon im nächsten Monat die behördliche Zulassung in Europa und China für sein fahrerüberwachtes Full Self-Driving-System erhalten, sagte CEO Elon Musk am Donnerstag, da der Elektroautohersteller inmitten der sich verlangsamenden Fahrzeugverkäufe die Softwareeinnahmen steigern will.

Während die regulatorischen Fortschritte bei FSD und die ersten Robotaxi-Einsätze darauf hindeuten, dass Teslas KI-Ambitionen in Schwung kommen, bleibt die Technologie im Vergleich zu einer Bewertung, die die vieler Technologie- und Automobilunternehmen weit übertrifft, im Anfangsstadium.

"Wir hoffen, dass wir in Europa die Zulassung für das überwachte, vollständige Selbstfahren erhalten, hoffentlich nächsten Monat, und dann vielleicht zu einem ähnlichen Zeitpunkt für China", sagte Musk bei seinem ersten Auftritt auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos.

Tesla hat sich um die Zulassung des Systems in Europa bemüht, wo strengere Fahrzeugsicherheitsvorschriften und ein zersplitterter Rechtsrahmen die Einführung im Vergleich zu den USA verlangsamt haben.

Die niederländische Fahrzeugbehörde RDW sagte im November, dass sie voraussichtlich im Februar eine Entscheidung über FSD treffen wird (link). Tesla hatte erklärt, dass andere EU-Länder die Ausnahmeregelung anerkennen und eine Einführung vor einer formellen EU-Zulassung ermöglichen können, sobald das Unternehmen die Zulassung in den Niederlanden erhalten hat.

Unabhängig davon sagte Musk, dass Tesla in Austin, Texas, mit Robotertaxifahrten ohne Sicherheitsüberwachung begonnen hat. Der Dienst startete im Juni mit einem Tesla-Mitarbeiter auf dem Beifahrersitz, der das Verhalten des Fahrzeugs überwachte.

Die Aktien des Autoherstellers stiegen um etwa 3 Prozent, nachdem in den sozialen Medien Beiträge über die fahrerlosen Robotaxi-Fahrten kursierten. Tesla betreibt in Kalifornien einen Ride-Hailing-Service und hat die Genehmigung erhalten, seine Robotaxis in Texas, Arizona und Nevada zu testen und einzusetzen.

Der Einsatz in Austin ohne Sicherheitsüberwachungen stellt zwar einen Fortschritt dar, doch bleiben Teslas Robotaxi-Ambitionen weit hinter den früheren Zielen zurück, in mehreren US-Großstädten zu operieren, was die regulatorischen und sicherheitstechnischen Hürden verdeutlicht, die einer schnellen Einführung im Wege stehen.

Die Zulassungen von Tesla-Fahrzeugen sind in Kalifornien im vergangenen Jahr um 11,4 Prozent zurückgegangen, wobei der Marktanteil von Tesla bei Neuwagen in dem US-Bundesstaat auf unter 10 Prozent gesunken ist, wie aus einem Bericht der California New Car Dealers Association hervorgeht.

Das Unternehmen meldete den zweiten Rückgang der Fahrzeugauslieferungen in Folge im Jahr 2025 und gab seine Position (link) als weltweit größter Hersteller von Elektrofahrzeugen an das chinesische Unternehmen BYD 002594.SZ ab.

FSD wird als fortschrittliches Fahrerassistenzsystem eingestuft, das die Aufmerksamkeit des Fahrers erfordert, und die Aufsichtsbehörden haben es in Anbetracht der Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und der Überwachung von automatisierten Fahrtechnologien genau unter die Lupe genommen.

AMBITIONEN FÜR HUMANOIDE ROBOTER

Musk hat wiederholt erklärt, dass ein Großteil der künstlichen Intelligenz, die für autonome Fahrzeuge entwickelt wird, auch den geplanten humanoiden Robotern von Tesla zugrunde liegen wird. Musk sagte am Donnerstag, dass er davon ausgeht, dass die Roboter die Zahl der Menschen Übertroffen werden.

Er sagte am Donnerstag, dass Tesla damit rechnet, bis Ende nächsten Jahres humanoide Roboter an die Öffentlichkeit zu verkaufen, später als der Zeitplan, den er zuvor skizziert hatte.

Branchenexperten und Führungskräfte haben erklärt, dass die Skalierung von humanoiden Robotern für den Einsatz in der realen Welt technisch komplex ist, zum Teil wegen des Mangels an Daten, die zum Trainieren der KI-Modelle benötigt werden, die das Roboterverhalten unterstützen.

"Was Optimus (der Markt) braucht, sind glaubwürdige Beweise für eine skalierbare Produktion, einen regulatorischen Weg und, wenn möglich, eine Wirtschaftlichkeit pro Einheit", sagte Ken Mahoney, CEO des Tesla-Aktionärs Mahoney Asset Management.

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