
14. Jan (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
13.55 Uhr - Ein Reuters-Bericht über ein Verbot von Sicherheitssoftware aus den USA und Israel in China setzt die Aktien der Anbieter unter Druck. Die Titel der US-Unternehmen Palo AltoPANW.O, FortinetFTNT.O und der VMware-Mutter BroadcomAVGO.O büßen vorbörslich zwischen gut einem und fast vier Prozent ein. Die US-notierten Aktien des israelischen Rivalen Check Point Software TechnologiesCHKP.O geben 3,5 Prozent nach. Chinesische Behörden hätten heimische Unternehmen angewiesen, die Nutzung von Cybersicherheitssoftware bestimmter Firmen aus den USA und Israel einzustellen, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Hintergrund sei die Befürchtung, dass die ausländische Software sensible Daten sammeln und ins Ausland übertragen könnte.
09.40 Uhr - Nach einem negativen Analystenkommentar geraten die Aktien von FMCFMEG.DE unter Druck. Die Papiere des Dialysespezialisten fallen um bis zu 6,4 Prozent und markieren bei 36,82 Euro den tiefsten Stand seit November 2024. Händler verweisen auf ein negatives Feedback für die Firma vom Branchentreffen JP Morgan Healthcare Conference. Das Management hat den Analysten von JP Morgan zufolge angedeutet, dass 2026 ein Übergangsjahr werden könnte, unter anderem wegen hoher Anlaufkosten für das neue Dialysesystem 5008X.
08.30 Uhr - Venezuelas Wiederaufnahme der Ölexporte nach Aufhebung des US-Embargos beenden eine viertägige Rally beim Ölpreis. Rohöl der Sorte BrentLCOc1 und US-Leichtöl WTICLc1 verbilligen sich jeweils um knapp ein Prozent auf bis zu 64,94 beziehungsweise 60,62 Dollar je Barrel. Die Sorgen vor Lieferunterbrechungen aus dem Iran wegen der dortigen Unruhen begrenzen jedoch die Verluste. "Sofern wir keine weitere Eskalation und die Gefahr tatsächlicher Unterbrechungen der Ölflüsse sehen, könnte sich der Markt auf diesem Niveau konsolidieren", sagt Suvro Sarkar, Analyst bei der DBS Bank. Citi-Analysten stellten fest, dass sich die Proteste bisher nicht auf die wichtigsten iranischen Ölfördergebiete ausgeweitet haben, was die Auswirkungen auf das Angebot begrenze.
Weitere Marktberichte unter Doppelklick .CDE .FDE .NDE .TDE