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Guten Morgen von Reuters am Mittwoch, dem 14. Januar

ReutersJan 14, 2026 6:02 AM

TOP NEWS:

USA/IRAN - Angesichts von Berichten über eine bevorstehende Hinrichtung im Iran haben die USA der Führung in Teheran mit Konsequenzen gedroht. Sollte das Regime anfangen, Demonstranten zu hängen, werde es eine sehr scharfe Reaktion geben, sagte US-Präsident Donald Trump dem Sender CBS. Einer kurdischen Menschenrechtsorganisation zufolge soll ein 26-jähriger Mann bereits am Mittwoch hingerichtet werden. Das US-Außenministerium forderte zudem alle amerikanischen Staatsbürger auf, den Iran umgehend zu verlassen. Trump erneuerte auf seiner Plattform Truth Social sein Hilfsversprechen an die Protestierenden. Er habe alle Treffen mit iranischen Vertretern abgesagt, bis das "sinnlose Töten von Demonstranten" aufhöre.

USA/VENEZUELA - Venezuelas staatlicher Energiekonzern PDVSA fährt Insidern zufolge seine Ölproduktion wieder hoch. Damit reagiere das Unternehmen auf die Wiederaufnahme der Exporte unter US-Aufsicht, sagten drei mit den Vorgängen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Ein dritter Tanker habe die Küste Venezuelas verlassen. Zuvor hatte ein striktes US-Embargo die Ausfuhren des Opec-Mitglieds fast vollständig zum Erliegen gebracht und dazu geführt, dass Millionen von Barrel in Tanks an Land und auf Schiffen festsaßen.

USA/DÄNEMARK/GRÖNLAND - Die Außenminister von Dänemark und Grönland, Lars Lokke Rasmussen und Vivian Motzfeldt, kommen in Washington mit US-Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio zusammen. Das Gespräch war von dänischer und grönländischer Seite erbeten worden, nachdem Forderungen aus den USA nach der Kontrolle über das Territorium erneut hochgekocht waren. Grönland gehört zwar seit Jahrhunderten zu Dänemark, strebt jedoch seit 1979 schrittweise die Unabhängigkeit an. Dieses Ziel verfolgen alle in das Parlament der Insel gewählten Parteien.

USA/ZÖLLE - Der Oberste Gerichtshof der USA hat die Veröffentlichung von Urteilen angekündigt und wird womöglich auch über die Rechtmäßigkeit der von Präsident Donald Trump verhängten Zölle entscheiden. Die Entscheidung gilt als wichtiger Test für die Befugnisse des US-Präsidenten und wird Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben. Zuvor hatten Gerichte in unteren Instanzen geurteilt, dass Trump mit den Zöllen seine Kompetenzen als Präsident überschritten habe. Die US-Regierung legte daraufhin Berufung ein, weshalb der Fall nun vom Supreme Court entschieden werden muss. Das oberste US-Gericht teilt nicht vorab mit, welche Urteile es veröffentlichen wird.

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FIRMEN UND BRANCHEN:

DAX:

BAYERBAYGn.DE will seine Pharmasparte spätestens 2027 wieder auf einen Wachstumskurs im mittleren einstelligen Prozentbereich bringen. Die operative Marge soll zudem von 2028 an steigen und bis 2030 einen Wert um die 30 Prozent erreichen, wie Pharmachef und Vorstandsmitglied Stefan Oelrich auf der JP Morgan Healthcare Konferenz in San Francisco ankündigte.

FIRMEN UND BRANCHEN - WEITERE NACHRICHTEN:

NETFLIXNFLX.O bereitet im Ringen um Teile von Warner Bros DiscoveryWBD.O einem Insider zufolge ein reines Bar-Angebot vor. Damit solle ein Verkauf der Filmstudios und des Streaming-Geschäfts beschleunigt werden, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Die Nachricht beflügelte die Aktien der beteiligten Unternehmen. Zum Handelsschluss am Dienstag legten die Papiere von Warner Bros um 1,62 Prozent zu, die von Netflix gewannen 1,02 Prozent. Zuerst hatte die Agentur Bloomberg über die geplante Bar-Offerte berichtet. Netflix lehnte eine Stellungnahme ab, während von Warner Bros zunächst kein Kommentar zu erhalten war.

ASTRAZENECA AZN.L - Der Pharmakonzern übernimmt das US-Unternehmen Modella AI und will damit die Suche nach neuen Medikamenten mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) beschleunigen. "Die Entwicklung von Krebsmedikamenten wird immer komplexer, datenreicher und zeitkritischer", sagte Gabi Raia, Vertriebschefin von Modella AI, auf der JP Morgan Healthcare Conference in San Francisco. Der Zusammenschluss mit AstraZeneca ermögliche es nun, die eigenen Werkzeuge in globalen Studien und im klinischen Umfeld einzusetzen. Über finanzielle Details wurde Stillschweigen vereinbart.

OMV OMVV.VI - Der österreichische Energiekonzern hat den Zuschlag für eine neue Lizenz zur Öl- und Gasförderung in Norwegen erhalten. Das Unternehmen ist eine von 19 Firmen, denen der norwegische Energieminister Terje Aasland Betreiberlizenzen zugeteilt hat. Insgesamt vergab die Regierung in Oslo 57 Lizenzen für die Exploration in bereits erschlossenen Gebieten, darunter in der Nordsee, der Norwegischen See und dem Barentsmeer.

UKRAINE/VERSICHERUNGEN - Nach den jüngsten Drohnenangriffen auf zwei Öltanker im Schwarzen Meer haben sich die Versicherungskosten für Schiffe in der Region fast verdoppelt. Auch die Kosten für einen Hafenaufenthalt in den Terminals im Schwarzen Meer zogen an und kletterten auf ein Prozent des Schiffswertes, wie fünf Brancheninsider der Nachrichtenagentur Reuters sagten.

USA/BANKEN - Mit der Bank of AmericaBAC.N, Wells FargoWFC.N und CitigroupC.N legen weitere US-Kreditinstitute ihre Zahlen für das abgelaufene Jahr vor. Vor allem das Investmentbanking-Geschäft dürfte im vierten Quartal gut gelaufen sein, weil die Zahl der Übernahmen, Börsengänge und anderer Kapitalmaßnahmen zunahm. Analysten erwarteten nach LSEG-Daten für die drei Banken Gewinnsprünge von 17 bis 32 Prozent in den letzten drei Monaten 2025. Einem Insider zufolge will die Citigroup jedoch noch in dieser Woche die Streichung von rund 1000 Stellen ankündigen, als Teil ihres vor zwei Jahren gestarteten Programms zum Abbau von Arbeitsplätzen.

TERMINE:

12:45 - Bank of America Corp BAC.N Q4 2025 Earnings Release

13:00 - Wells Fargo & Co WFC.N Q4 2025 Earnings Release

14:00 - Citigroup Inc C.N Q4 2025 Earnings Release

16:00 - US court to weigh Trump pause on Equinor's New York offshore wind project EQNR.OL

Weitere Nachrichten finden Sie hier:

www.reuters.com

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BLICKPUNKT ZENTRALBANKEN UND KONJUNKTUR:

FRANKREICH/KONJUNKTUR - Die französische Wirtschaft ist im Schlussquartal 2025 trotz der politischen Unsicherheiten im Land voraussichtlich leicht gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) habe im vierten Quartal um mindestens 0,2 Prozent zugelegt, teilte die französische Notenbank unter Berufung auf ihre monatliche Unternehmensumfrage mit.

CHINA/EXPORTE - Der Exportmotor Chinas dürfte vor der Jahreswende etwas an Fahrt verloren haben. Von Reuters befragte Experten erwarten, dass die Ausfuhren im Dezember um 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zugelegt haben. Im November war noch ein Zuwachs von 5,9 Prozent erzielt worden. Auch die Importe in die Volksrepublik dürften laut Ökonomen im Dezember nicht mehr so stark zugelegt haben wie noch im November: Sie rechnen mit einem Plus von 0,9 Prozent, nach 1,9 Prozent im November.

USA/ENERGIE - Getrieben vom Energiehunger der Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI) und Kryptowährungen dürfte der Stromverbrauch in den USA weitere Rekorde brechen. Nach einem bisherigen Höhepunkt von 4198 Terawattstunden (TWh) im Jahr 2025 werde die Nachfrage 2026 auf 4256 TWh klettern, teilte die US-Energiebehörde EIA in ihrem kurzfristigen Ausblick mit. Für 2027 sei ein weiterer Anstieg auf 4364 TWh zu erwarten. Auch die zunehmende Elektrifizierung von Wärme und Verkehr bei Privathaushalten und Unternehmen trage zu diesem Trend bei.

TERMINE:

09:00 - Bank of England releases the text of speech by MPC's Alan Taylor

09:20 - ECB Vice President de Guindos speaks

10:30 - Bank of England publishes Q4 2025 Credit Conditions Survey

14:30 - United States-PPI demand

14:30 - United States-Retail Sales

14:30 - United States-Current account

15:00 - German finance minister speaks at DIW event

15:45 - Federal Reserve's Paulson speaks on the economic outlook

16:00 - United States-Existing Homes

16:00 - Federal Reserve's Miran speaks in Athens, Greece

16:30 - Bank of England Deputy Governor Dave Ramsden gives speech on bank resolution at King's College London

18:00 - Atlanta Fed's Bostic participates in moderated conversation with the Atlanta Business Chronicle

18:00 - Minneapolis Fed's Kashkari speaks to Wisconsin Bankers' group

20:00 - Federal Reserve issues the Beige Book.

20:10 - New York Fed's Williams gives opening remarks at financial inclusion event

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INDIKATOREN:

Local Time

Country

Indicator

Period

Poll

Prior

Unit

CN

Trade Balance

Dec

113.6

111.68

Bln USD

2:30:00 PM

US

Producer Prices m/m

Nov

0.2

0.3

Percent

2:30:00 PM

US

Producer Prices y/y

Nov

2.7

2.7

Percent

2:30:00 PM

US

Retail Sales m/m

Nov

0.4

0.0

Percent

2:30:00 PM

US

Retail Sales Ex-Autos m/m

Nov

0.4

0.4

Percent

2:30:00 PM

US

Current Account

Q3

-238.4

-251.3

Bln USD

Die Prognosen sind Konsensschätzungen einer Reuters-Umfrage.

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BLICKPUNKT POLITIK:

USA/TRUMP/PROTESTE - Aus Protest gegen die Regierung von US-Präsident Donald Trump im Umgang mit Bürgerrechtsfällen wollen mindestens ein Dutzend Bundesstaatsanwälte ihre Ämter niederlegen. Dies sagten drei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die Kündigungen erstrecken sich demnach auf die Bürgerrechtsabteilung des Justizministeriums in Washington und die Bundesstaatsanwaltschaft in Minneapolis. Allein in Minnesota hätten sechs Staatsanwälte ihren Rücktritt eingereicht. Anlass sei die Anweisung aus der Führung des Justizministeriums, gegen die Witwe einer bei einem Polizeieinsatz getöteten Frau zu ermitteln.

GROßBRITANNIEN/NATO - Die britische Außenministerin Yvette Cooper will bei einem Besuch in Finnland und Norwegen am Mittwoch auf eine stärkere Rolle der NATO in der Arktis dringen. Das Militärbündnis müsse seine Arbeit dort intensivieren, um die regionalen Interessen gegen Russland zu schützen, teilte das britische Außenministerium mit. Russland sei die größte Bedrohung für die Sicherheit in der Arktis. Diese sei entscheidend für den Schutz Großbritanniens und der NATO.

USA/MUSLIMBRUDERSCHAFT - Die USA haben die Ableger der Muslimbruderschaft in Ägypten, dem Libanon und Jordanien als Terrororganisationen eingestuft. Das US-Finanzministerium begründete den Schritt mit deren Unterstützung der radikal-islamischen Palästinenser-Gruppe Hamas. Zudem hätten sie gewaltsame Angriffe auf Israel und Partner der USA vorangetrieben.

USA/HANDELSABKOMMEN - US-Präsident Donald Trump hat das Freihandelsabkommen zwischen den USA, Mexiko und Kanada (USMCA) als bedeutungslos für sein Land abgetan. "Es ergibt sich daraus kein richtiger Vorteil, es ist irrelevant", sagte er bei einem Werksbesuch beim Autobauer FordF.N im Bundesstaat Michigan. Er bekräftigte seine Forderung an die Unternehmen, die Fertigung in die USA zurückzuholen: "Wir brauchen keine Autos, die in Kanada oder Mexiko hergestellt werden. Wir wollen sie hierher holen."

DEUTSCHLAND/USA - Bundesaußenminister Johann Wadephul hat sich nach seinen Gesprächen in Washington zuversichtlich über die transatlantischen Beziehungen geäußert. Er sehe mehr Gemeinsamkeiten als Streitpunkte, sagte Wadephul zum Abschluss seines zweitägigen Besuchs in den USA. "Insofern kehre ich wirklich ruhig zurück, aber eben auch mit dem Gefühl, dass es gut ist, auch in Zukunft in einem engen Austausch zu bleiben."

TERMINE:

US Foreign Minister Rubio and Vice President Vance meet with Danish and Greenland counterparts

EU's Copernicus publishes report on global climate in 2025

10:00 - German government holds cabinet meeting in Berlin

14:00 - Session of German lower house of parliament Bundestag in Berlin

16:00 - The U.S. Supreme Court is expected to issue orders in pending appeals

17:00 - German Chancellor Friedrich Merz in Halle, meeting Haseloff

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SNAPSHOT MÄRKTE:

DEVISEN

Währungen

Kurse

um

07:00 Uhr

Veränderung in Prozent

Euro/DollarEUR=

1,1641

Pfund/DollarGBP=

1,3433

+0,1%

Dollar/FrankenCHF=

0,8013

+0,1%

Euro/Franken

0,9330

+0,1%

Dollar/YenJPY=

159,32

+0,1%

Bitcoin/DollarBTC=

94.970,60

+1,0%

Ethereum/DollarETH=

3.328,03

+3,8%

Kurs

um

07:00 Uhr

EZB-Fixing am 13.01.2026

Euro/PfundEURGBP=

0,8663

0,8660

US-AKTIEN

Schlusskurse der US-Indizesam Dienstag

Stand

Veränderung in Prozent

Dow Jones.DJI

49.191,99

-0,8%

Nasdaq.IXIC

23.709,87

-0,1%

S&P 500.SPX

6.963,74

-0,2%

ASIATISCHE AKTIEN

Asiatische Aktienindizes am Mittwoch

Kurse um 07:00 Uhr

Veränderung in Prozent

Nikkei.N225

54.259,05

+1,3%

Topix.TOPX

3.637,38

+1,1%

Shanghai.SSEC

4.110,84

-0,7%

CSI300.CSI300

4.727,76

-0,7%

Hang Seng.HSI

26.837,22

-0,0%

Kospi.KS11

4.711,63

+0,4%

EUROPÄISCHE AKTIEN

Schlusskurse europäischer Aktien-Indizes und -Futures am Dienstag

Stand

Dax.GDAXI

25.420,66

EuroStoxx50.STOXX50E

6.029,83

SMI.SSMI

13.364,73

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Indikationen

Stand

Dax bei Lang & SchwarzDAX=LUSG

25.383,00

Late/Early-Dax.GDAXIL

25.378,13

SMI-FutureFSMIc1

13.280,00

ANLEIHEN

Anleihe-Futures

Stand

Bund-FutureFGBLc1

128,06

T-Bond-FutureUSc1

115,72

Gilt-FutureFLGc1

92,35

----------

Anleihe-Renditen

Stand

Schluss-Rendite am

am 13.01.2026

10-jährige BundesanleiheDE10YT=RR

2,814%

2,813%

30-jährige BundesanleiheDE30YT=RR

3,471%

3,457%

10-jährige US-AnleiheUS10YT=RR

4,175%

4,171%

30-jährige US-AnleiheUS30YT=RR

4,837%

4,828%

10-jährige brit. AnleiheGB10YT=RR

4,396%

4,401%

30-jährige brit. AnleiheGB30YT=RR

5,139%

5,138%

Zusatzinfo zu den Anleihemärkten unter: [DBT GVD]

ROHSTOFFE

Energie und Metalle

Preise um 07:00 Uhr

Veränderung in Prozent

Brent-ÖlLCOc1 ($/Barrel)

65,22

-0,4%

WTI-ÖlCLc1 ($/Barrel)

60,87

-0,5%

US-Erdgas ($/MMBTU)

3,4070

-0,3%

GoldXAU= ($/Feinunze)

4.619,41

+0,7%

KupferCMCU3 ($/Tonne)

13.202,50

+0,3%

Zusatzinfo zu den Rohstoffmärkten unter: .CDE

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(Zusammengestellt von den Reuters-Redaktionen in Frankfurt, Berlin und Danzig. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 030 2201 33711 (für Politik und Konjunktur) 030 2201 33702 (für Unternehmen und Märkte)

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