
05. Jan - Aktien von Energieunternehmen erholen sich nach der militärischen Intervention der USA (link) im ölreichen Venezuela Ende letzter Woche
Brent-Rohöl-Futures LCOc1 steigen um 1,1% auf 61,43 Dollar pro Barrel; US West Texas Intermediate CLC1 steigt um 1,3% auf 58,1 Dollar pro Barrel
US-Präsident Donald Trump sagt, Washington brauche "totalen Zugang" zu den Ölreserven Venezuelas, was Wetten darauf anheizt, dass die Beschränkungen für die Rohölexporte des südamerikanischen Landes gelockert werden könnten
Exxon Mobil XOM.N a und Chevron CVX.N u p 0,6% bzw. 2,7%; ConocoPhillips COP.N gewinnen ~1%
SLB SLB.N steigt um 7,8%, Halliburton HAL.N steigt um 7,9%, Baker Hughes BKR.O steigt um 2,8%
Scotiabank sagt, dass ConocoPhillips COP.N der größte kurzfristige Nutznießer ist, wenn die Macht an einen pro-westlichen Kandidaten übergeht und möglicherweise bis zu 10 Milliarden Dollar an früheren Forderungen erhalten und die Projekte Hamaca und Petrozuata wieder in Betrieb nehmen
Brokerage fügt hinzu, dass CVX zwar nicht viel an einmaligen Vorauszahlungen erhalten wird, aber sein Status als einziges US-Unternehmen, das derzeit in Venezuela tätig ist, könnte ihm einen Vorsprung verschaffen
J.P. Morgan geht davon aus, dass die Ölproduktion in den nächsten zehn Jahren auf 2,5 Mio. Barrel/Tag ansteigen wird, vorausgesetzt, dass es neben neuen Investitionen und Reformen auch einen politischen Übergang gibt