
05. Jan (Reuters) - Nach der Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro durch US-Spezialkräfte sind die US-Börsen fester in die Woche gestartet. Der Dow-Jones-Index.DJI der Standardwerte eröffnete am Montag 0,3 Prozent höher bei 48.505 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500.SPX stieg 0,6 Prozent auf 6898 Zähler. Am höchsten fiel das Plus beim technologielastigen Nasdaq.IXIC aus, der knapp ein Prozent auf 23.437 Punkte zulegte. Gefragt waren vor allem Chipkonzerne und Ölaktien. Anleger wetteten darauf, dass US-Ölkonzerne Zugang zu den weltgrößten Ölreserven in Venezuela erhalten.
Die Papiere von ChevronCVX.N und ConocoPhillipsCOP.N zogen jeweils rund vier Prozent an. Die Aktien der Öldienstleister SLBSLB.N und HalliburtonHAL.N, deren Technologie für den Wiederaufbau der Förderung entscheidend wäre, gewannen jeweils bis zu neun Prozent. "Die Risikobereitschaft hat zugenommen, da die Aktion in Venezuela als einmalig angesehen wird und die globalen Aktienmärkte durch die Erwartung niedrigerer Energiekosten ermutigt wurden", sagte Bob Savage, Stratege bei BNY.
Die Hoffnung auf weiter steigende Preise infolge einer globalen Angebotsknappheit trieb zum Handelsauftakt zudem die Aktien von Speicherchip-Herstellern an. Die Aktien von MicronMU.O und Western DigitalWDC.O verteuerten sich in der Spitze um mehr als drei beziehungsweise mehr als vier Prozent.
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