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BÖRSEN-TICKER-Berkshire Hathaway nach Buffetts Abschied schwächer

ReutersJan 2, 2026 6:59 PM

- Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

19.55 Uhr - Der Beginn der Ära nach Warren Buffett bei Berkshire HathawayBRKa.N belastet die Aktie der Investmentgesellschaft. Die B-AktienBRKb.N geben um 1,4 Prozent auf 495,48 Dollar nach, während sich die A-Aktien um 1,6 Prozent auf 743.020 Dollar verbilligen. Anleger reagieren damit auf den Rückzug des als "Orakel von Omaha" bekannten Starinvestors nach sechs Jahrzehnten an der Spitze des von ihm aufgebauten Billionen-Dollar-Konzerns. Nachfolger des 95-jährigen Buffett ist der 63-jährige Greg Abel. Bereits an Buffetts letztem Tag am Mittwoch hatten die Berkshire-Aktien nachgegeben. "Der Abschied des 'Orakels von Omaha' als CEO könnte einen psychologischen Stolperdraht darstellen", sagte Michael Ashley Schulman, Chefanleger bei Running Point Capital Advisors, in Bezug auf Buffetts Spitznamen im Zusammenhang mit seinen jahrzehntelangen Investmenterfolgen und dem Firmensitz von Berkshire Hathaway. "Dass die Fangemeinde rund um Berkshire bestehen bleibt, ist kaum denkbar", fügt Brian Jacobsen vom Vermögensverwalter Annex hinzu.

17.30 Uhr - Der Aufschub geplanter Zollerhöhungen treibt die Aktien von US-Einrichtungshäusern an. Die Papiere des Online-Möbelhändlers WayfairW.N, der stark von Importen aus China und Vietnam abhängig ist, verteuern sich um 5,3 Prozent. Die Aktien des Luxus-Einrichtungshauses RHRH.N springen um fast sieben Prozent nach oben, während die des Konkurrenten Williams-SonomaWSM.N um knapp vier Prozent zulegen. Die höheren US-Zölle auf Möbelimporte, die ursprünglich zum 1. Januar 2026 in Kraft treten sollten, werden nun um ein Jahr verschoben. Das geht aus einem Informationsblatt des Weißen Hauses hervor. US-Präsident Donald Trump hatte im September angeordnet, die Zölle auf Polstermöbel sowie Küchen- und Badschränke auf 30 und 50 Prozent von derzeit 25 Prozent zu erhöhen.

11.00 Uhr - Nach dem Kursrückgang der vergangenen Wochen steigen Anleger bei AixtronAIXGn.DE wieder ein. Die Aktien des Chipindustrie-Ausrüsters klettern in der Spitze um 9,6 Prozent auf 18,97 Euro. Sie sind damit stärkster MDax.MDAXI-Wert. Seit Mitte November haben die Titel mehr als zehn Prozent an Wert eingebüßt.

10.08 Uhr - Zweifel an einem baldigen Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine geben den Rüstungswerten laut einem Börsianer Auftrieb. Der europäische Branchenindex.SXPARO legt in der Spitze 2,9 Prozent zu. Im Dax.GDAXI verteuern sich RheinmetallRHMG.DE um zwei Prozent. Im MDax.MDAXI steigen HensoldtHAGG.DE und RenkR3NK.DE um 3,4 und 2,6 Prozent. Auch die Titel von AirbusAIRG.DE und dem Triebwerksbauer MTUMTXGn.DE profitieren dem Händler zufolge von der Hoffnung auf weiter gute Geschäfte im Rüstungssektor. Sie notieren jeweils 2,6 Prozent fester und sind damit Spitzenreiter im deutschen Leitindex. Russland hat der Ukraine einen Drohnenangriff auf eine Residenz von Präsident Wladimir Putin vorgeworfen. Das belastete die Friedensbemühungen zum Jahreswechsel.

09.42 Uhr - Der Londoner Leitindex FTSE 100.FTSE knackt am ersten Handelstag des neuen Jahres erstmals in seiner Geschichte die 10.000-Punkte-Marke. Er legt in der Spitze um 0,9 Prozent auf 10.016,53 Zähler zu. Im vergangenen Jahr gewann er fast 22 Prozent und erzielte damit sein bestes Ergebnis seit 2009. Getragen wurde die Rally vor allem durch die weltweite Euphorie im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Auch der EuroStoxx50.STOXX50 startet mit einem Rekordhoch in das neue Jahr. Er stieg um bis zu 0,7 Prozent auf 5830,01 Punkte. Der Dax.GDAXI gewinnt in der Spitze 0,5 Prozent auf 24.613 Zähler und liegt damit knapp unter seinem Anfang Oktober erreichten Rekordhoch von 24.771,340 Punkten.

07.28 Uhr - Die Edelmetalle setzen ihren Aufwärtstrend aus dem vergangenen Jahr fort. Am ersten Handelstag 2026 steigt der GoldpreisXAU= um bis zu 1,6 Prozent auf 4.381 Dollar je Feinunze. SilberXAG= wird am Freitag mit 74,14 Dollar je Feinunze gut vier Prozent höher gehandelt. Die Preise liegen damit in Reichweite der kurz vor Jahresende erreichten Rekordstände von 4549,71 und 83,62 Dollar je Feinunze. Auf Jahressicht haben sich Gold um 64 Prozent und Silber um 146 Prozent verteuert. Dies ist unter anderem auf den jüngsten Zinssenkungskurs der US-Notenbank Fed, geopolitische Konfliktherde, robuste Käufe der Zentralbanken und ETF-Zuflüsse zurückzuführen.

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