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BÖRSEN-TICKER-Oracle-Zahlen drücken Tech-Werte ins Minus

ReutersDec 11, 2025 9:29 AM

- Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

10.10 Uhr - Nach den enttäuschenden Zahlen von OracleORCL.N geht es für die Aktien europäischer Halbleiter- und Technologieunternehmen bergab. Der Aktienkurs-Einbruch von nachbörslich rund 13 Prozent bei Oracle sei ein deutlicher Rückschlag, der die Sorgen rund um hohe KI-Investitionen und deren kurzfristige Erträge erneut aufleben lasse, sagt Jürgen Molnar von RoboMarkets. Der europäische Tech-Index.SX8P verliert bis zu 1,1 Prozent. Die Chip-Werte ASMLASML.AS und ASMIASMI.AS fallen jeweils um 1,2 Prozent, STMicroelectronicsSTMPA.PA geben zeitweise 1,6 Prozent nach. Oracle-Rivale SAPSAPG.DE notiert im Dax bis zu 4,3 Prozent schwächer.

09.27 Uhr - Die Umsatzsteigerung im abgelaufenen Geschäftsjahr treibt die Aktien von Carl Zeiss MeditecAFXG.DE an. Die Titel schießen um bis zu 8,3 Prozent auf 46,38 Euro in die Höhe. Sie sind der mit Abstand stärkste MDax.MDAXI-Wert. Die Erlöse des Medizintechnikkonzerns kletterten um 7,8 Prozent auf rund 2,23 Milliarden Euro. Für das laufende Geschäftsjahr stellte der Vorstand ein Umsatzplus im mittleren einstelligen Prozentbereich in Aussicht.

07.19 Uhr - Die erneute Zinssenkung der US-Notenbank Fed belastet den Dollar. Der Dollar-Index.DXY fällt um bis zu 0,3 Prozent auf 98,54 Punkte, das ist der tiefste Stand seit Ende Oktober. Der EuroEUR= zog nach dem Entscheid am Mittwochabend an und liegt Donnerstagfrüh mit zeitweise 1,1707 Dollar auf dem höchsten Stand seit fast zwei Monaten. Die US-Notenbank senkte ihren Leitzins wie erwartet zum dritten Mal in Folge um einen Viertelpunkt auf die neue Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent. Anleger stellten sich nach den drei aufeinanderfolgenden Lockerungsschritten nun zwar auf ein geringeres Zinssenkungstempo ein. Die Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell deuteten allerdings darauf hin, "dass die Risiken für die Inflation nicht so dramatisch sind wie die Risiken für den Arbeitsmarkt", sagt Commerzbank-Analyst Michael Pfister. "Das würde den Weg nach einer Pause im Januar für weitere Zinssenkungen im kommenden Jahr freimachen."

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