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FOKUS 2-Britische Aufsichtsbehörde verweist Fusion von Getty und Shutterstock zur eingehenden Untersuchung

ReutersNov 3, 2025 1:37 PM
  • Getty enttäuscht von CMA-Entscheidung, bietet Abhilfemaßnahmen an, um Phase 2 zu vermeiden
  • Getty und Shutterstock halten trotz der Bedenken der CMA an der Fusion fest
  • Getty- und Shutterstock-Aktien fallen im vorbörslichen Handel

- Die britische Wettbewerbsbehörde sagte am Montag, sie werde eine Untersuchung der geplanten Fusion zwischen dem US-Unternehmen Getty Images GETY.N und dem Konkurrenten Shutterstock SSTK.N einleiten, nachdem die von den Unternehmen angebotenen Abhilfemaßnahmen ihre Bedenken nicht ausräumen konnten.

Getty und Shutterstock boten gegen Ende der Phase-1-Untersuchung ein "komplexes Paket von Abhilfemaßnahmen" an, die jedoch nach Ansicht der Aufsichtsbehörde nicht in vollem Umfang den Bedenken Rechnung trugen, dass die Übernahme zu höheren Preisen und einer geringeren Qualität von redaktionellen und Stock-Bildern führen könnte.

Die Aktien von Getty fielen im vorbörslichen Handel in den USA um über 7 Prozent, während Shutterstock um 2 Prozent nachgab.

Die Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde (CMA) teilte mit, dass sie die Bedenken von Unternehmen, Handelsverbänden und Interessenvertretern der Branche, einschließlich der News Media Association, bezüglich des Zusammenschlusses der weltweit größten Fotolizenzierungsplattformen gehört habe.

Getty Images teilte in einer Erklärung mit, dass es umfassende Abhilfemaßnahmen angeboten habe, um eine Phase-2-Prüfung zu vermeiden, und dass es von der Entscheidung der CMA enttäuscht sei, während beide Unternehmen erklärten, dass sie an der Fusion festhalten und weiterhin mit der Aufsichtsbehörde zusammenarbeiten werden.

Die CMA hatte Ende Oktober festgestellt, dass der Zusammenschluss den Wettbewerb (link) auf den Märkten für redaktionelle und Stockfotografieerheblich beeinträchtigen und die Servicequalität für britische Medienorganisationen und Kreativunternehmen verringernkönnte .

Getty und Shutterstock (link) schlossen im Januar einen 3,7-Milliarden-Dollar-Deal ab, um in einer Zeit, in der generative KI-Tools die Branche zunehmend stören, ein Kraftpaket im Bereich der Stockfotografie zu bilden.

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