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BÖRSEN-TICKER-Aktien von Autodesk heben nach Ausblick ab

ReutersAug 29, 2025 6:03 PM

- Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

19.50 Uhr - Eine angehobene Jahresprognose bringt die Aktien des Software-Anbieters AutodeskADSK.O auf Touren. Die Papiere gewinnen an der Wall Street 7,6 Prozent. Eine steigende Nachfrage nach seiner Design- und Konstruktionssoftware stimmt das Unternehmen für Umsatz und Gewinn optimistischer. Autodesk bietet Software an, die es den Anwendern ermöglicht, Gebäude, Infrastrukturen und Produkte mithilfe von datenreichen 3D-Modellen zu entwerfen. Sie wird unter anderem auch in der Film-, Spiele- und Unterhaltungsindustrie für 3D-Animation und visuelle Effekte eingesetzt.

14.50 Uhr - An den Terminmärkten nehmen die Spekulationen auf eine baldige Zinssenkung durch die US-Notenbank Fed zu. Händler sehen die Wahrscheinlichkeit für einen solchen Schritt im September nun bei etwa 90 Prozent. Vor der Veröffentlichung von Inflationsdaten hatte sie bei rund 85 Prozent gelegen. Der PCE-Index, das bevorzugte Inflationsmaß der Fed, stieg im Juli zum Vorjahresmonat wie erwartet um 2,6 Prozent. "Man kann dies als ein weiteres Risiko abhaken, das eine Zinssenkung im September möglicherweise verhindern könnte", sagt Michael Lorizio, Leiter des US-Zinshandels von Manulife Investment. Die Aktienmärkte in Europa und die US-Futures grenzen ihre Verluste ein. Der Dollar-Index.DXY steigt um 0,3 Prozent auf 98,080 Punkte.

14.15 Uhr - Höhere Zollbelastungen trüben die Stimmung bei CaterpillarCAT.N. Die Aktien des US-Industriemaschinen-Herstellers verlieren im vorbörslichen US-Geschäft rund drei Prozent. Caterpillar rechnet nun mit einer Belastung durch Zölle in Höhe von 1,5 bis 1,8 Milliarden Dollar in diesem Jahr, zuvor wurden bis zu 1,5 Milliarden Dollar veranschlagt. "Unsere Sorge bleibt, dass Caterpillar und die Baumaschinenbranche bisher wenig bis gar keine Fähigkeit gezeigt haben, Zölle weiterzugeben", sagt Angel Castillo, Analyst bei Morgan Stanley. Das Thema des stärker werdenden Zollgegenwinds werde sich auch im dritten Quartal fortsetzen, sagt BofA Securities-Analyst Michael Feniger.

14.10 Uhr - Ein schwacher Ausblick des US-Chipherstellers Marvell TechnologyMRVL.O vergrault die Anleger. Die Aktien stürzen im vorbörslichen US-Geschäft um 15 Prozent ab, was den Börsenwert bei Eröffnung um knapp zehn Milliarden Dollar drücken würde. Die Nachfrageprognose für Rechenzentren blieb aufgrund unregelmäßiger Verkäufe seiner maßgeschneiderten KI-Chips hinter den hochgesteckten Erwartungen zurück. Marvell mangele es im Vergleich zu Konkurrenten an Größe, sagt Analyst Kinngai Chan von Summit.

13.20 Uhr - Schwindende Hoffnungen auf einen Waffenstillstand in der Ukraine sorgen am Aktienmarkt für eine größere Nachfrage nach Rüstungswerten. Bundeskanzler Friedrich Merz zweifelt mittlerweile an einem Treffen zwischen den Staatschefs Wladimir Putin und Wolodymyr Selenskyj. Offensichtlich komme dies nicht mehr zustande, sagt Merz. Der europäische Luft-, Raumfahrt- und Rüstungsindex.SXPARO zieht um ein Prozent an. In Frankfurt steigen Aktien von RheinmetallRHMG.DE um 4,3 Prozent an die Dax-Spitze, die Anteilsscheine des Rüstungszulieferers HensoldtHAGG.DE und des Panzergetriebe-Herstellers RenkR3NK.DE legen um je 2,9 Prozent zu. An der Londoner Börse steigen die Papiere von Rolls-RoyceRR.L und BabcockBAB.L um je ein Prozent.

12.40 Uhr - Die Aussicht auf eine mögliche neue Steuer schickt die Aktien britischer Großbanken auf Talfahrt. Die Papiere von NatwestNWG.L, LloydsLLOY.L und BarclaysBARC.L verlieren zwischen gut vier und fast sechs Prozent. Die Londoner Denkfabrik Institute for Public Policy Research (IPPR) hatte der britischen Regierung eine Besteuerung der Zinsen empfohlen, die Banken für ihre Einlagen bei der Zentralbank Bank of England (BoE) erhalten. Aus dem Anleihekaufprogramm der BoE fließen den Banken derzeit rund 22 Milliarden Pfund (26 Milliarden Euro) pro Jahr zu. "Was als Konjunkturprogramm begann, ist nun eine massive Verschwendung von Steuergeldern", erläuterte Carsten Jung, Chefökonom bei der IPPR.

10.00 Uhr - Die weltgrößte Kryptobörse Binance hat den Handel mit Futures nach einer Unterbrechung wieder aufgenommen. Der Dienst war zuvor wegen eines nicht näher beschriebenen Problems kurzzeitig ausgesetzt worden. Betroffen seien bestimmte Termingeschäfte gewesen, die in sogenannten Stablecoins abgerechnet werden. Dabei handelt es sich um an den Dollar gekoppelte Digitalwährungen. Das Problem sei nun behoben und der Handel mit allen Futures funktioniere wieder ohne Einschränkungen, teilte das Unternehmen mit.

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