
25. Aug (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
14.30 Uhr - Der Einstieg der US-Regierung bei IntelINTC.O stimmt Anleger bei dem angeschlagenen Chip-Konzern optimistisch. Die Aktien steigen vor US-Börsenstart um rund zwei Prozent, nachdem die US-Regierung am Freitag bestätigt hat, für 8,9 Milliarden Dollar knapp zehn Prozent von Intel erworben zu haben. Die Regierung kauft die Aktien mit Mitteln aus noch nicht ausgezahlten staatlichen Zuschüssen. Die Beteiligung an Intel ist die jüngste in einer Reihe ungewöhnlicher Vereinbarungen der US-Regierung mit Unternehmen. So erhält sie als Gegenleistung für Exportgenehmigungen für bestimmte Chips nach China 15 Prozent der dortigen Umsätze des Herstellers NvidiaNVDA.O.
09.40 Uhr - Die geplante milliardenschwere Übernahme des niederländischen Kaffee-Unternehmens JDE Peet'sJDEP.AS kommt bei Anlegern gut an. Die Titel springen in Amsterdam um mehr als 17 Prozent nach oben und peilen damit ihr bislang größtes Kursplus an. Der US-Getränkekonzern Keurig Dr PepperKDP.O will den Kaffee-Hersteller mit Marken wie Jacobs, L'Or und Tassimo für 15,7 Milliarden Euro in bar kaufen.
08.20 Uhr - In einem schwachen Marktumfeld legen Rüstungswerte erneut zu. Die Titel von RheinmetallRHMG.DE steigen im Frankfurter Frühhandel um ein Prozent und gehören damit zu den stärksten Dax-Werten. Anteilsscheine des Rüstungszulieferers HensoldtHAGG.DE und des Panzergetriebe-Herstellers RenkR3NK.DE ziehen im Frühhandel ebenfalls rund ein Prozent an. Trotz der internationalen Bemühungen um eine Friedenslösung in der Ukraine sind Fortschritte bislang ausgeblieben.
08.00 Uhr - Nach dem Einbruch infolge der von US-Notenbankchef Jerome Powell geschürten Zinsfantasien erholt sich der Dollar leicht. Der Dollar-Index.DXY zieht um 0,3 Prozent auf bis zu 97,9660 Punkte an. Im Gegenzug gibt der EuroEUR= um 0,2 Prozent auf 1,1694 Dollar nach. Nachdem Powell auf der US-Notenbankkonferenz in Jackson Hole am Freitag die Spekulationen über Zinssenkungen angefacht hatte, war die US-Währung um mehr als ein Prozent abgerutscht.
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