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NAHOST-TICKER-Trump: USA ziehen "ziemlich rasch" aus dem Iran-Konflikt ab

ReutersApr 1, 2026 1:18 PM

- Es folgen Meldungen rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

15.12 Uhr - US-Präsident Donald Trump hat einen baldigen Abzug aus dem Iran-Konflikt sowie einen möglichen Austritt der USA aus der Nato in Aussicht gestellt. Die USA würden "ziemlich schnell aus dem Iran abziehen", sagt Trump in einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters. Man könne aber für "gezielte Schläge" zurückkehren, falls dies nötig sei. Trump kündigt zudem an, er werde in einer für den Abend (Ortszeit) geplanten Rede an die Nation erklären, dass er einen Austritt der USA aus dem Verteidigungsbündnis Nato erwäge.

14.50 Uhr - Der Iran hat nach den Worten von US-Präsident Donald Trump die USA gerade um eine Waffenruhe gebeten. Man werde darüber nachdenken, wenn die Straße von Hormus wieder offen, frei und sicher für den Verkehr sei, erklärt Trump auf seiner Plattform Truth Social. "Bis dahin bomben wir den Iran in die Vergessenheit."

11.03 Uhr - US-Präsident Donald Trump zieht einen Austritt der USA aus der Nato nach eigenen Worten ernsthaft in Erwägung. Das Bündnis sei ein "Papiertiger", habe er schon immer gewusst, sagt Trump der britischen Zeitung "Daily Telegraph".

09.09 Uhr - Katar ist nach eigenen Angaben vom Iran erneut mit Raketen angegriffen worden. Zwei Geschosse seien abgefangen worden, teilt das Verteidigungsministerium in Doha mit. Eine dritte Rakete habe einen Öltanker getroffen. Zuvor hatte die britische Schifffahrtsbehörde (UKMTO) mitgeteilt, dass vor der Küste von Katars Hauptstadt Doha ein Tanker von einem Geschoss getroffen und am Rumpf beschädigt worden sei. Die Besatzung sei in Sicherheit. Dem Staatskonzern Qatar Energy zufolge wurde der Tanker in den frühen Morgenstunden getroffen. Alle Besatzungsmitglieder seien unverletzt. Es bestehe keine Gefahr für die Umwelt, erklärt das Unternehmen.

08.45 Uhr - Die jemenitische Huthi-Miliz hat nach eigenen Angaben Israel wieder mit Raketen angegriffen. Es habe sich um einen gemeinsamen Einsatz mit dem Iran und der libanesischen Hisbollah-Miliz gehandelt, teilt die vom Iran unterstützte Islamisten-Gruppe mit. Die Huthis hatten am Samstag ihre Angriffe auf Israel wieder aufgenommen und waren damit in den Iran-Krieg eingetreten. Sie hatte bereits im Gaza-Krieg zur Unterstützung der radikal-islamischen Palästinenser-Organisation Hamas, die ebenfalls mit dem Iran verbündet ist, Israel mehrfach mit Raketen beschossen und im Zuge dessen auch die Schifffahrt im Roten Meer mit Angriffen gestört.

01.25 Uhr - Australien gewährt kleinen Unternehmen, die vom Iran-Krieg betroffen sind, einfacheren Zugang zu Krediten. "Wir wissen, dass die Auswirkungen alle treffen, glauben aber, dass wir diese schwierige Zeit gemeinsam überstehen können, wenn jeder seinen Beitrag leistet", sagt Finanzminister Jim Chalmers auf einer Pressekonferenz in Canberra. Der seit einem Monat andauernde Nahostkonflikt hat sich auf die gesamte Region ausgeweitet. Er kostet bereits Tausende Menschenleben, beeinträchtigt die Energieversorgung und droht die Weltwirtschaft in eine Krise zu stürzen.

01.00 Uhr - US-Präsident Donald Trump stellt ein baldiges Ende des Krieges gegen den Iran in Aussicht. Das könne innerhalb von zwei bis drei Wochen erfolgen, sagt Trump vor Reportern im Weißen Haus. "Wir werden sehr bald abziehen", sagt Trump. Es habe bereits einen Regimewechsel gegeben, erklärt Trump weiter. Möglicherweise könne vorher noch eine Vereinbarung getroffen werden. Der Iran müsse jedoch kein Abkommen schließen, damit die USA ihren Krieg beenden, fügt der Präsident hinzu.

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