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NAHOST-TICKER-Iran: Fast 100 Festnahmen wegen Kooperation mit Israel

ReutersMar 19, 2026 11:54 AM

- Es folgen Nachrichten rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

12.44 Uhr - Der Iran hat staatlichen Medien zufolge 97 Menschen festgenommen, denen vorgeworfen wird, für Israel zu arbeiten. Sie wurden als "Soldaten Israels" bezeichnet. Sie seien im Rahmen eines Sicherheitseinsatzes festgenommen worden, bei dem seit Kriegsbeginn Hunderte Menschen wegen angeblicher Verbindungen zu Israel und den USA inhaftiert wurden. Zudem meldeten die staatlichen Medien unter Berufung auf den Polizeichef der Provinz Albors die Festnahme von 41 weiteren Personen. Diesen wird zur Last gelegt, Videos an oppositionelle Medienkanäle im Ausland geschickt zu haben.

08.45 Uhr - Der Iran fordert von den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) wegen der US-Luftangriffe Entschädigung. Die VAE hätten US-Angriffe auf iranisches Gebiet ermöglicht, zitierte die iranische Nachrichtenagentur Nournews aus einem Brief des iranischen Botschafters bei den Vereinten Nationen (UN), Amir Saeid Irawani, an UN-Generalsekretär Antonio Guterres. Die Duldung der Angriffe sei ein "völkerrechtswidriger Akt, der die staatliche Verantwortung nach sich zieht", heißt es demnach in dem Schreiben. Die Regierung in Teheran sei der Ansicht, die VAE hätten eine internationale Verpflichtung zur Wiedergutmachung. Dies schließe eine Entschädigung für alle entstandenen materiellen und moralischen Schäden ein. Eine Stellungnahme der VAE oder der USA lag zunächst nicht vor.

07.55 Uhr - Eine Ölraffinerie in der saudi-arabischen Hafenstadt Yanbu ist Ziel eines Luftangriffs geworden. Die Auswirkungen seien jedoch minimal gewesen, verlautete aus Branchenkreisen. Die iranischen Revolutionsgarden hatten zuvor eine Warnung und Evakuierungsaufforderung für mehrere Ölanlagen in Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar veröffentlicht. Sie galt auch für die attackierte Samref-Raffinerie, die gemeinsam vom saudi-arabischen Ölriesen Saudi Aramco2222.SE und dem US-Konzern Exxon MobilXOM.N betrieben wird. Der Hafen von Yanbu am Roten Meer ist derzeit die einzige Exportmöglichkeit für Rohöl aus den arabischen Golfstaaten. Der Iran hat die Straße von Hormus, durch die normalerweise ein Fünftel des weltweiten Ölangebots transportiert wird, fast vollständig blockiert. Eine Stellungnahme von Saudi Aramco lag zunächst nicht vor.

05.17 Uhr - Über der Militärbasis Fort McNair in Washington werden einem Medienbericht zufolge unbekannte Drohnen gesichtet. Auf dem Stützpunkt wohnen US-Außenminister Marco Rubio und Verteidigungsminister Pete Hegseth, berichtet die "Washington Post" unter Berufung auf drei mit der Situation vertraute Personen. Die Herkunft der Drohnen ist den Angaben zufolge unklar. Die Vorfälle lösen Überlegungen aus, die beiden Minister zu verlegen - dies geschieht jedoch bisher nicht. Das US-Militär beobachtet nach Angaben der Zeitung potenzielle Bedrohungen derzeit besonders aufmerksam. Hintergrund ist die erhöhte Alarmbereitschaft wegen des Krieges der USA und Israels gegen den Iran. Das Pentagon lehnt eine Stellungnahme aus Sicherheitsgründen ab. Die Nachrichtenagentur Reuters kann den Bericht nicht unabhängig verifizieren.

03.36 Uhr - Der wegen des Iran-Krieges zurückgetretene oberste US-Sicherheitsbeauftragte Joe Kent steht einem Medienbericht zufolge unter FBI-Ermittlungen. Ihm werde vorgeworfen, geheime Informationen weitergegeben zu haben, meldet das Onlineportal Semafor unter Berufung auf drei Insider. Die Untersuchung habe bereits vor seinem Rücktritt als Chef des Nationalen Zentrums für Terrorismusbekämpfung am Dienstag begonnen. Das FBI lehnt eine Stellungnahme ab.

00.35 Uhr - Das Pentagon bittet das Weiße Haus um die Genehmigung eines Antrags an den US-Kongress über mehr als 200 Milliarden Dollar zur Finanzierung des Krieges im Iran. Dies berichtet die "Washington Post" unter Berufung auf einen hochrangigen Regierungsvertreter.

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