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NAHOST-TICKER-Iran: Solange Beschuss andauert eher keine Chance auf Gespräche

ReutersMar 9, 2026 10:32 AM

- Es folgen Nachrichten rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

11.22 Uhr - Der Iran lehnt Gespräche ab, solange das Land unter Beschuss steht. Der Iran werde sich weiterhin verteidigen, zitiert das iranische Student News Network den Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baghaei. "Es macht keinen Sinn, über etwas anderes als Verteidigung und vernichtende Vergeltungsmaßnahmen gegen Feinde zu sprechen." Er betont, dass der Iran keinen Krieg gegen seine muslimischen Nachbarn führe, sondern "von Angreifern genutzte Einrichtungen" zu seiner legitimen Verteidigung ins Visier nehmen müsse. Der Sprecher des Außenministeriums bestreitet, dass der Iran die Türkei, Aserbaidschan und Zypern angegriffen habe.

10.10 Uhr - Die Europäische Union muss nach Worten von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ihre Macht entschiedener einsetzen. Die Gemeinschaft könne sich angesichts der Bedrohungen nicht mehr allein auf eine "regelbasierte Ordnung" verlassen, sagt von der Leyen auf einer Konferenz der EU-Botschafter. Es müsse dringend geprüft werden, ob die auf Konsens und Kompromiss ausgerichteten Institutionen und Entscheidungsprozesse der Glaubwürdigkeit der EU als geopolitischer Akteur eher nützen oder schaden.

08.50 Uhr - Die Koordinierungsgruppen der Europäischen Union für die Öl- und Gasversorgung werden am Donnerstag zusammentreten, teilt ein Sprecher der Europäischen Kommission mit. Die Gruppen beobachteten die Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten auf den Energiesektor sowie die aktuellen Einschätzungen der EU-Länder zu ihren Ölvorräten. Die EU-Länder sind verpflichtet, Ölvorräte für einen Verbrauch von 90 Tagen zu halten. Die Gruppen bestehen aus Vertretern der EU-Regierungen. Sie überwachen die Sicherheit der Öl- und Gasversorgung und koordinieren Maßnahmen zur Krisenbewältigung.

08.45 Uhr - Die Türkei hat sechs F-16 Kampfjets und Luftverteidigungssysteme nach Nordzypern verlegt. Damit sollte die Sicherheit der türkischen Gemeinschaft dort gewährleistet werden, teilt das türkische Verteidigungsministerium mit. Je nach Entwicklung der Lage würden weitere Maßnahmen ergriffen.

07.30 Uhr - Die Türkei plant dem TV-Sender NTV zufolge die Verlegung von sechs F-16-Kampfflugzeuge nach Nordzypern. Sie sollten die Verteidigung der dortigen türkischen Gemeinschaft sicherstellen, berichtet der Sender unter Berufung auf einen Vertreter der Zivilluftfahrtbehörde der Türkischen Republik Nordzypern. Am Samstag hatte ein Insider aus dem türkischen Verteidigungsministerium bereits gesagt, dass die Türkei die Verlegung der Jets erwäge.

07.00 Uhr - Die G7-Finanzminister beraten einem Medienbericht zufolge über die Freigabe von Öl aus Notreserven. Drei G7-Länder - darunter die USA - hätten bisher ihre Unterstützung dafür bekundet, berichtet die "Financial Times". Die Internationale Energieagentur (IEA) solle die Aktion koordinieren. Die Minister und IEA-Chef Fatih Birol würden sich noch am Montag in einer Telefonkonferenz über die Auswirkungen des Iran-Krieges beraten. Die IEA und die G7-Präsidentschaft reagierten zunächst nicht auf Anfragen nach einer Stellungnahme.

05.50 Uhr - Nach einem iranischen Drohnenangriff steigt einem Augenzeugen zufolge dicker Rauch über der Ölraffinerie Bapco in Bahrain auf. Die Regierung hatte zuvor von Verletzten und Schäden in der Gegend von Sitra berichtet.

05.17 Uhr - Die Ukraine schickt auf Bitten der USA Abfangdrohnen und Drohnenexperten nach Jordanien, um dort US-Militärstützpunkte zu schützen, sagt Präsident Wolodymyr Selenskyj in einem am Montag veröffentlichten Interview mit der Zeitung "New York Times". Dem Bericht zufolge baten die USA am Donnerstag um Hilfe, woraufhin das ukrainische Team am nächsten Tag abgereist sei und in Kürze im Nahen Osten erwartet werde.

03.55 Uhr - Das Abwehrsystem C-RAM hat Polizeikreisen zufolge einen Raketen- und Drohnenangriff auf eine diplomatische Einrichtung der USA in der Nähe des internationalen Flughafens von Bagdad abgefangen.

03.54 Uhr - Das israelische Militär teilt mit, Infrastruktur der Hisbollah in der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen zu haben.

03.52 Uhr - Ein Drohnenangriff gilt Sicherheitskreisen zufolge der US-Militärbasis nahe dem Flughafen von Erbil in der irakischen Kurdenregion.

01.56 Uhr - Die Streitkräfte von Katar fangen einen Raketenangriff ab. Dies teilt das Verteidigungsministerium des Landes mit.

01.52 Uhr - Die USA ordnen wegen Sicherheitsrisiken die Ausreise von entbehrlichen Diplomaten und deren Familien aus Saudi-Arabien an. Bereits am Dienstag hatte die US-Botschaft in Riad die freiwillige Ausreise nahegelegt. Am selben Tag war die Vertretung von iranischen Drohnen getroffen worden, wobei ein Brand ausbrach und Sachschaden entstand.

00.11 Uhr - Der katarische Ministerpräsident Scheich Mohammed bin Abdulrahman al-Thani ruft alle Seiten im Iran-Konflikt zur Deeskalation auf. "Wir werden weiter mit den Iranern sprechen und auf eine Deeskalation hinwirken", sagt der Ministerpräsident in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview des Senders Sky News. Der Iran müsse zunächst alle Angriffe auf die Golfstaaten und andere Länder einstellen, die nicht an diesem Krieg beteiligt seien. Die USA und Israel hatten vergangene Woche koordinierte Angriffe auf den Iran begonnen, woraufhin Teheran Raketen auf Israel und Ziele am Golf abfeuerte.

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