
17. Feb (Reuters) - Es folgen Nachrichten rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich die Angaben nicht unabhängig überprüfen:
17.30 Uhr - Der Iran will einem Insider zufolge innerhalb der kommenden zwei Wochen detaillierte Vorschläge zur Überbrückung der Differenzen im Atomstreit mit den USA vorlegen. Dies habe die iranische Delegation bei den Gesprächen in Genf zugesagt, sagt ein US-Vertreter, der namentlich nicht genannt werden will. Es seien zwar Fortschritte erzielt worden, es gebe jedoch noch viele Einzelheiten zu besprechen. Eine iranische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor.
16.15 Uhr - Die indirekten Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA sind nach Angaben des omanischen Außenministers mit "guten Fortschritten" zu Ende gegangen. Beide Seiten hätten sich auf klare nächste Schritte vor einem weiteren Treffen verständigt, teilt der Minister mit. Es bleibe jedoch noch viel Arbeit zu tun.
15.10 Uhr - Der Iran und die USA haben sich bei ihren Atomgesprächen in Genf auf grundlegende "Leitprinzipien" verständigt, wie der iranische Außenminister Abbas Araghtschi nach Abschluss der zweiten Verhandlungsrunde mitteilt. Es sei zwar noch viel Arbeit nötig und eine schnelle Einigung nicht in Sicht, aber der Weg dorthin sei nun eingeschlagen, sagt Araghtschi iranischen Medien zufolge.
12.21 Uhr - Teile der Straße von Hormus werden wegen "Sicherheitsvorkehrungen" für die Schifffahrt für einige Stunden gesperrt, berichtet die iranische Nachrichtenagentur Fars. Grund seien Manöver der Revolutionsgarden. Die Meerenge ist Teil der weltweit wichtigsten Ölexportroute, die die größten Öl fördernden Golfsstaaten wie Saudi-Arabien, Iran, Irak und die Vereinigten Arabischen Emirate mit dem Golf von Oman und dem Arabischen Meer verbindet.
11.10 Uhr - US-Präsident Donald Trump wird nach Ansicht des geistlichen Oberhaupts des Iran, Ajatollah Ali Chamenei, mit einem Sturz der Islamischen Republik scheitern. Staatliche Medien zitieren das iranische Staatsoberhaupt entsprechend. Trump hatte vor wenigen Tagen erklärt, ein Regimewechsel wäre "das Beste, was passieren könnte".
10.16 Uhr - Der Iran und die USA nehmen iranischen Staatsmedien zufolge in Genf die zweite Runde ihrer indirekten Atomgespräche auf. Weitere Einzelheiten zum Ablauf liegen zunächst nicht vor.