
Washington, 03. Feb (Reuters) - Der Iran hat einem Insider zufolge kurzfristig Änderungen am Format und Ort der geplanten Gespräche mit den USA gefordert. Die Regierung in Teheran wolle das für Freitag angesetzte Treffen von Istanbul in den Oman verlegen, sagte ein Diplomat aus der Region am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Zudem wolle der Iran nur bilateral mit den USA verhandeln und die Gespräche auf Atomfragen begrenzen. Zuerst berichtete das Nachrichtenportal Axios von den Forderungen. Ursprünglich war vorgesehen, dass Vertreter mehrerer arabischer und muslimischer Staaten als Beobachter teilnehmen.
Bislang ist geplant, dass der US-Sondergesandte Steve Witkoff und der iranische Außenminister Abbas Araghtschi in Istanbul zusammenkommen, um den jahrelangen Streit über das iranische Atomprogramm beizulegen. US-Präsident Donald Trump hatte im Vorfeld gedroht, es würden "wahrscheinlich schlimme Dinge passieren", falls keine Einigung erzielt werde. Ein iranischer Diplomat sagte der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag, die Führung in Teheran sehe dem Treffen "weder optimistisch noch pessimistisch" entgegen. Man sei auf jedes Szenario vorbereitet, werde aber nicht über das eigene Raketenprogramm verhandeln.