tradingkey.logo

UKRAINE-TICKER-Nato beginnt mit Planungen für Arktis-Mission

ReutersFeb 3, 2026 4:51 PM

- Es folgen Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

17.20 Uhr - Die Nato hat mit der militärischen Planung für die Mission "Arctic Sentry" ("Wächter der Arktis") begonnen. Die Vorbereitungen für eine verstärkte Überwachungsaktivität seien im Gange, sagt ein Sprecher des militärischen Hauptquartiers der Nato (Shape). Er bestätigt damit einen Bericht des Magazins "Spiegel". Weitere Einzelheiten nennt der Sprecher nicht, da die Planung gerade erst begonnen habe.

13.55 Uhr - Russland hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge mit seinen Angriffen auf den ukrainischen Energiesektor die laufenden US-Friedensbemühungen ignoriert. Kiew werde nun Kontakt zu US-Vertretern aufnehmen, um über Konsequenzen für Russland zu beraten, sagt Selenskyj bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte. Mit Rutte habe er zudem über schnelle Lieferungen von Flugabwehrsystemen und Lizenzen für die US-Waffenproduktion in Europa gesprochen, sagt Selenskyj weiter.

12.55 Uhr - Die Ukraine wird den Ansatz ihres Verhandlungsteams nach den neuen russischen Angriffen auf die Energieversorgung des Landes anpassen. Dies kündigt Präsident Wolodymyr Selenskyj an. Es habe sich bei den Angriffen in der Nacht um einen gezielten Schlag mit einer Rekordzahl an ballistischen Raketen gehandelt. Russland habe den US-Vorschlag für eine Feuerpause missbraucht, um Raketen zu horten und auf die kältesten Tage des Jahres mit Temperaturen unter minus 20 Grad zu warten. In Abu Dhabi soll am Mittwoch die nächste Runde der Friedensgespräche beginnen.

10.55 Uhr - Ein Friedensabkommen zur Beendigung des Krieges wird Nato-Generalsekretär Mark Rutte zufolge harte Entscheidungen erfordern. Dies sagt Rutte bei einem Besuch in Kiew vor dem ukrainischen Parlament. 90 Prozent der ukrainischen Flugabwehrraketen stammten aus dem von der Nato ins Leben gerufene Beschaffungsprogramm PURL, führt er aus.

10.45 Uhr - Der Kreml hat nach eigenen Angaben keine Informationen darüber, dass Indien den Kauf von russischem Öl einstellen will. Man habe keine entsprechenden Erklärungen aus Neu-Delhi vernommen, sagt Sprecher Dmitri Peskow. Russland schätze die Beziehungen zu Indien und wolle die strategische Partnerschaft ausbauen. US-Präsident Donald Trump hatte ein Handelsabkommen angekündigt, wonach die USA ihre Zölle auf indische Waren im Gegenzug für einen Stopp der Ölimporte aus Russland von 50 auf 18 Prozent senken.

10.33 Uhr - Nato-Generalsekretär Mark Rutte ist einem Reporter der "Financial Times" zufolge am Morgen in Kiew eingetroffen. Im Tagesverlauf sei ein Treffen mit Präsident Wolodymyr Selenskyj geplant, schreibt der Reporter auf X.

10.22 Uhr - Russland hat eigenen Angaben zufolge in der Nacht ukrainische Militär-, Industrie- und Energieanlagen massiv angegriffen, berichtet die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf das Verteidigungsministerium.

08.15 Uhr - Das russische Militär hat nach Angaben der ukrainischen Regierung in der Nacht mit 450 Drohnen angegriffen. Zudem seien mehr als 60 Raketen abgefeuert worden, teilt Außenminister Andrij Sybiha auf der Online-Plattform X mit. Der russische Präsident Wladimir Putin habe auf sinkende Temperaturen gewartet, um das ukrainische Energiesystem anzugreifen, erklärt Sybiha. "Weder die erwarteten diplomatischen Bemühungen in Abu Dhabi in dieser Woche noch seine Versprechen gegenüber den Vereinigten Staaten haben ihn davon abgehalten, den Terror gegen die Zivilbevölkerung im härtesten Winter fortzusetzen."

07.30 Uhr - In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind Bürgermeister Vitali Klitschko zufolge nach einem russischen Angriff 1170 Wohngebäude ohne Heizung. Das russische Militär habe in der Nacht die Energieinfrastruktur angegriffen.

06.35 Uhr - Die Ukraine hat sich einem Medienbericht zufolge mit westlichen Partnern auf eine koordinierte militärische Reaktion für den Fall verständigt, dass Russland ein künftiges Waffenstillstandsabkommen dauerhaft verletzen sollte. Dies berichtet die "Financial Times" unter Berufung auf Insider. Reuters kann den Bericht zunächst nicht bestätigen. Der Plan sei bei mehreren Gelegenheiten im Dezember und Januar zwischen ukrainischen, europäischen und US-Vertretern besprochen worden und sehe eine mehrstufige Reaktion vor. Demnach soll auf jeden russischen Bruch eines Waffenstillstands innerhalb von 24 Stunden reagiert werden, beginnend mit einer diplomatischen Warnung und notfalls einem Einsatz der ukrainischen Armee. Sollten die Kampfhandlungen andauern, kämen in einer zweiten Phase Kräfte einer "Koalition der Willigen" zum Einsatz, zu der viele EU-Mitglieder, Großbritannien, Norwegen, Island und die Türkei gehörten. Bei einem ausgeweiteten Angriff solle 72 Stunden nach dem ursprünglichen Bruch eine koordinierte Reaktion unter Einbeziehung des US-Militärs erfolgen.

02.57 Uhr - Russland greift in der Nacht mehrere ukrainische Städte an. In der zweitgrößten Stadt Charkiw werden nach Angaben des Gouverneurs mindestens zwei Menschen verletzt. Auch die Hauptstadt Kiew wird mit Raketen und Drohnen angegriffen. Dort werden den Behörden zufolge mehrere Wohnhäuser, eine Bildungseinrichtung und ein Geschäftsgebäude beschädigt. Bürgermeister Vitali Klitschko spricht von einem Brand in einem Kindergartengebäude. Auch aus Dnipro und Sumy werden Explosionen gemeldet. Eine russische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor.

01.10 Uhr - Russische Streitkräfte greifen die ukrainische Hauptstadt Kiew und andere Städte des Landes mit Raketen und Drohnen an. In Kiew werden nach Angaben der Militärverwaltung mehrere Wohnhäuser, eine Bildungseinrichtung und ein Geschäftsgebäude beschädigt. Bürgermeister Vitali Klitschko entsendet Rettungskräfte in die betroffenen Stadtteile. Auch die Großstadt Charkiw im Nordosten steht unter Beschuss, wie Bürgermeister Ihor Terechow mitteilt. In der Region Saporischschja ist die Flugabwehr im Einsatz. Eine russische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor.

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar

Verwandte Artikel

KeyAI