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WTI-Preisprognose: Bullisher 21-Tage- und 50-Tage-SMA-Crossover hält die Aufwärtsneigung intakt

FXStreetFeb 3, 2026 2:27 PM
  • WTI erholt sich, da intraday Käufe den Preis über den 200-Tage-SMA bei etwa 61,95 USD anheben.
  • Die Tages-Chart bleibt konstruktiv, mit einem bullischen Kreuzungspunkt zwischen dem 21-Tage- und dem 50-Tage-SMA.
  • Der ADX bei 32,81 zeigt weiterhin auf einen festen und sich verstärkenden Trend hin.

West Texas Intermediate (WTI) Rohöl verzeichnet am Dienstag eine technische Erholung, da Käufer vor dem psychologischen Niveau von 60 USD eingreifen. Zum Zeitpunkt des Schreibens wird WTI bei etwa 62,45 USD pro Barrel gehandelt, was einem Anstieg von etwa 0,70 % im Tagesverlauf entspricht, nachdem die früheren intraday Verluste umgekehrt wurden.

Der US-Benchmark fiel am Montag um fast 5,3 %, da die nachlassenden Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran die Preise belasteten und den geopolitischen Risikoaufschlag verringerten.

Die Stimmung verbesserte sich, nachdem die USA und der Iran signalisiert hatten, dass sie bereit sind, zu Gesprächen zurückzukehren, was die Ängste vor einer militärischen Eskalation milderte. Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian erklärte am Dienstag, dass er seinen Außenminister angewiesen habe, "faire und gerechte Verhandlungen" zu führen, wobei Gespräche über das iranische Atomprogramm später in dieser Woche stattfinden sollen.

Aus technischer Sicht deutet die Tages-Chart auf eine stetig verbessernde Struktur hin, mit einer klaren Abfolge höherer Hochs und höherer Tiefs, nachdem die Preise Mitte Dezember nahe 55 USD ihren Tiefpunkt erreicht hatten.

WTI hat seine wichtigen gleitenden Durchschnitte zurückerobert, wobei der 21-Tage-SMA über den 50-Tage-SMA gekreuzt ist, während beide unter dem abflachenden 200-Tage-SMA bleiben. Der Preis wird nun über allen drei Durchschnitten gehandelt, was eine kurzfristige bullische Tendenz verstärkt.

Ein nachhaltiger Halt über dem 200-Tage-SMA bei 61,95 USD würde die Aufwärtsrisiken fest im Fokus halten und könnte die Tür für einen Test des Mehrmonats-Hochs nahe 66 USD, das am 29. Januar erreicht wurde, öffnen.

Auf der Abwärtsseite könnte ein Rückfall unter 61,95 USD einen Pullback in Richtung des 21-Tage-SMA bei 60,47 USD auslösen, während ein tieferer Bruch den 50-Tage-SMA nahe 58,98 USD freilegen würde.

Die Momentum-Indikatoren bleiben unterstützend. Der Average Directional Index (ADX) bei 32,81 signalisiert einen festen und sich verstärkenden Trend. Der Relative Strength Index (RSI) hält sich im bullischen Bereich und bleibt komfortabel über der 50-Marke, was darauf hindeutet, dass das Aufwärtsmomentum nach der Abkühlung von kürzlich überkauften Bedingungen weiterhin intakt ist.

WTI Öl - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

WTI-Öl, kurz für West Texas Intermediate, ist eine der wichtigsten Rohölsorten, die auf dem globalen Markt gehandelt werden. Es wird wegen seiner leichten und süßen Qualität geschätzt und dient als wichtiger Referenzpreis auf den Energiemärkten.

Wie bei allen Vermögenswerten sind Angebot und Nachfrage die Haupttreiber des WTI-Ölpreises. Globales Wachstum kann die Nachfrage nach Öl erhöhen, während eine schwache Weltwirtschaft die Nachfrage dämpft. Politische Instabilität, Kriege und Sanktionen können das Angebot beeinträchtigen und die Preise beeinflussen. Die Entscheidungen der OPEC, einer Gruppe führender ölproduzierender Länder, spielen ebenfalls eine Schlüsselrolle. Da Öl überwiegend in US-Dollar gehandelt wird, beeinflusst auch der Wert des US-Dollars den WTI-Preis.

Die wöchentlichen Berichte des American Petroleum Institute (API) und der Energy Information Agency (EIA) über die Rohölbestände beeinflussen den Preis von WTI-Öl. Ein Rückgang der Bestände signalisiert eine steigende Nachfrage, was den Preis nach oben treibt, während ein Anstieg der Bestände auf ein Überangebot hindeutet und die Preise senkt. Die EIA-Daten gelten als zuverlässiger, da sie von der US-Regierung stammen.

Die OPEC (Organisation erdölexportierender Länder) ist eine Gruppe von 12 erdölproduzierenden Ländern, die zweimal jährlich gemeinsam über die Förderquoten der Mitgliedsländer entscheiden. Ihre Entscheidungen wirken sich häufig auf die Preise für WTI Öl aus. Beschließt die OPEC, die Förderquoten zu senken, kann dies das Angebot verknappen und die Ölpreise in die Höhe treiben. Erhöht die OPEC die Produktion, hat dies den gegenteiligen Effekt. Die OPEC+ bezieht sich auf eine erweiterte Gruppe von zehn zusätzlichen Nicht-OPEC-Mitgliedern, von denen Russland das bekannteste ist.

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