
Gold (XAU/USD) zieht frische Käufer an, nachdem es am Vortag von Niveaus über der 5.100-Dollar-Marke, dem Allzeithoch, zurückgegangen ist, und hält am Dienstag die positive Tendenz zum siebten Mal in Folge aufrecht. Der US-Dollar (USD) hat Schwierigkeiten, positive Dynamik zu gewinnen oder eine bedeutende Erholung von seinem niedrigsten Stand seit September 2025, der am Montag erreicht wurde, zu verzeichnen, angesichts der Bedenken über die Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump. Darüber hinaus halten dovishe Erwartungen an die US-Notenbank (Fed) die USD-Bullen defensiv und wirken weiterhin als Rückenwind für das zinslose gelbe Metall.
Zusätzlich erweisen sich anhaltende geopolitische Unsicherheiten als weiterer Faktor, der Gold als sicherem Hafen zugutekommt, das bisher anscheinend von der zugrunde liegenden bullischen Stimmung unberührt bleibt. Die XAU/USD-Bullen könnten jedoch davon absehen, frische Wetten zu platzieren, und sich entscheiden, an der Seitenlinie zu bleiben, bevor die entscheidende Fed-Politikentscheidung am Mittwoch getroffen wird. Anleger werden nach weiteren Hinweisen auf den Zinssenkungspfad der Fed suchen, der den USD und die Rohstoffe beeinflussen wird. Dennoch deutet der unterstützende fundamentale Hintergrund darauf hin, dass der Weg des geringsten Widerstands für das Edelmetall nach oben führt.
Das nächtliche Scheitern, durch einen kurzfristigen aufsteigenden Kanal auszubrechen, und der anschließende Rückgang könnten als das erste Zeichen einer möglichen bullischen Erschöpfung angesehen werden. Dennoch rechtfertigt das Auftreten frischer Käufe am Dienstag Vorsicht, bevor bestätigt wird, dass der Goldpreis seinen Höhepunkt erreicht hat. Darüber hinaus stützt der aufsteigende Kanal den breiteren Aufwärtstrend, wobei die untere Grenze Unterstützung bei etwa 4.971,48 USD bietet, während das XAU/USD-Paar im mittleren Bereich bleibt. Das Histogramm des Moving Average Convergence Divergence (MACD) hat negativ gedreht und weitet sich aus, was darauf hindeutet, dass die MACD-Linie unter die Signallinie um den Nullpunkt gefallen ist und das Momentum nachlässt.
Der Relative Strength Index (RSI) bei 70,84 ist überkauft und sinkt, was die Käufer vorsichtig halten könnte, während sich das XAU/USD-Paar innerhalb des Kanals konsolidiert. Auf der Oberseite begrenzt die obere Grenze des Kanals bei 5.156,89 USD die Fortschritte. Eine Erholung des MACD in Richtung eines bullischen Kreuzungssignals wäre erforderlich, um die Aufwärtsdynamik wiederherzustellen, während der erhöhte RSI für eine Verdauung vor einem nachhaltigen Durchbruch spricht. Ein Schlusskurs über dem Widerstand würde den Weg für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends öffnen, während ein Versagen, das Momentum zu verbessern, die Tendenz anfällig für weitere Tests des Kanalbodens lassen würde.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Gold hat in der Geschichte der Menschheit stets eine zentrale Rolle gespielt – als universelles Tauschmittel und sicherer Wertspeicher. Heute wird das Edelmetall vor allem als „sicherer Hafen“ in Krisenzeiten geschätzt. Gold dient nicht nur als Schmuck oder Anlageobjekt, sondern wird auch als Absicherung gegen Inflation und Währungsabwertungen betrachtet. Sein Wert ist unabhängig von staatlichen Institutionen oder einzelnen Währungen, was es in unsicheren Zeiten besonders attraktiv macht.
Zentralbanken zählen zu den größten Goldkäufern weltweit. Um ihre Währungen in Krisenzeiten zu stützen, kaufen sie Gold, um die wirtschaftliche Stabilität und das Vertrauen in ihre Währungen zu stärken. 2022 kauften Zentralbanken laut World Gold Council 1.136 Tonnen Gold im Wert von rund 70 Milliarden US-Dollar – ein Rekordwert. Besonders schnell wachsende Schwellenländer wie China, Indien und die Türkei erhöhen ihre Goldreserven in hohem Tempo.
Gold steht traditionell in einer inversen Beziehung zum US-Dollar und zu US-Staatsanleihen – beide gelten als bedeutende Reservewährungen und sichere Häfen für Anleger. Wenn der Dollar abwertet, steigt der Goldpreis häufig, was Investoren und Zentralbanken in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit dazu veranlasst, ihre Portfolios zu diversifizieren. Ebenso ist Gold gegenläufig zu risikobehafteten Vermögenswerten. Während ein Aufschwung an den Aktienmärkten den Goldpreis oft drückt, profitieren Goldinvestoren in Zeiten von Börsenturbulenzen.
Der Goldpreis unterliegt einer Vielzahl von Einflussfaktoren. Geopolitische Spannungen oder die Sorge vor einer tiefen Rezession können den Preis des Edelmetalls schnell in die Höhe treiben, da Gold als sicherer Hafen gilt. Ohne eigene Rendite steigt der Wert des Metalls häufig in Phasen niedriger Zinsen, während hohe Zinskosten den Preis drücken. Die Entwicklung des Goldpreises ist jedoch stark vom US-Dollar abhängig, da das Edelmetall in Dollar (XAU/USD) gehandelt wird. Ein starker Dollar übt in der Regel Druck auf den Goldpreis aus, während ein schwächerer Dollar zu einer Verteuerung führen kann.