SpaceX erwägt Kauf von Daten eines angeschlagenen Start-ups zum Training von Grok
SpaceX prüft intern den Erwerb von Betriebs- und Kundendaten klammer Start-ups über seine KI-Sparte, um die Leistung seiner KI-Modelle zu kostengünstig zu steigern. Diese Strategie ergänzt das bisherige Training durch Daten der Plattform X und interne Teams. Ziel ist es, im Wettbewerb mit OpenAI und Anthropic aufzuholen und Unternehmenskunden zu gewinnen. Die Gespräche befinden sich in einem informellen Frühstadium. Kritisch bleiben dabei jedoch ungeklärte Fragen zu Datenschutz, Compliance und Dateneigentum im Rahmen von Insolvenzen, während das Unternehmen gleichzeitig seine internen KI-Kapazitäten und Managementstrukturen restrukturiert.

TradingKey – Laut Bloomberg haben mit der Angelegenheit vertraute Personen erklärt, dass SpaceX (SPCX) intern über den Kauf von Kundendaten und Betriebsinformationen von in Schieflage geratenen oder eingestellten Start-ups beraten hat, um Datenressourcen zu niedrigeren Kosten zu erwerben und die Leistungsfähigkeit seiner Modelle für künstliche Intelligenz zu steigern.
Mit der Angelegenheit vertraute Personen erklärten, dass die Gespräche intern vom Team bei SpaceXAI (ehemals xAI), der KI-Sparte des Unternehmens, angestoßen wurden und es sich um einen informellen Austausch handele, der nicht zwangsläufig zu einem Abschluss führen müsse.
Dieses Vorgehen ähnelt der Strategie von Google. Nach der Einstellung des Flugbetriebs der Billigfluggesellschaft Spirit Airlines bot Google 10 Millionen US-Dollar für den Kauf von deren Betriebsdaten für das KI-Training – ein Angebot, das in der Folge Datenschutzbedenken auslöste, einschließlich Einwänden ehemaliger Flugbegleiter.
Für SpaceX stellt der Erwerb externer Datensätze einen Wandel in der Datenstrategie dar. Zuvor verließ sich SpaceXAI beim Training und der Optimierung von Modellen vor allem auf Daten von Elon Musks sozialer Plattform X sowie auf ein internes Team, das als „AI Tutors“ bekannt ist. Das Unternehmen nutzt dieses interne Tutorenteam weiterhin, um die spezialisierten Fähigkeiten der Modelle in den Bereichen Finanzen, Wissenschaft und sogar Humor zu verbessern, allerdings gab es in dem Team zuletzt personelle Abgänge und strategische Anpassungen.
Bei Redaktionsschluss lag SpaceX rund 2 % im Plus und erreichte zu Beginn des Handelstags zeitweise 156 US-Dollar, was den höchsten Stand seit Anfang Juli markierte.

SpaceX-Aktienkurschart, Quelle: TradingView
Einem früheren Bloomberg-Bericht zufolge hatte das Unternehmen die Einstellung von KI-Tutoren vorübergehend gestoppt und die Teamleitung ausgewechselt: Jack Garabedian, ein Veteran aus dem Starlink-Geschäft, löste den jungen Ingenieur Diego Pasini ab. Mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten, Garabedian habe nach der Übernahme begonnen, Prozesse, regelmäßige Meetings und klarere Datenziele zu etablieren, um die interne Unzufriedenheit im Team zu mindern.
Ein internes Briefing zeigte, dass das Datenteam im Juli einige seiner Fortschritte darlegte, darunter Entwicklungen bei neuen KI-Modellen und Coding-Agenten. Diese Erfolge seien auf tägliches Labeling, Präferenzabstimmung und Validierungsarbeiten zurückzuführen.
Während SpaceXAI die Einbindung weiterer externer Daten prüft, nutzt das Unternehmen weiterhin interne Informationen aus Musks Ökosystem, einschließlich von Mitarbeitern generierter Daten. Musk erklärte kürzlich vor SpaceX-Mitarbeitern in einer internen Sitzung, dass Grok auf „der Summe aller SpaceX-Informationen“ trainiert werde, und fügte hinzu: „Es wird auch euch zum Trainieren nutzen.“
SpaceX verstärkt derzeit seine KI-Investitionen, um im Modell-Wettrennen mit Anthropic und OpenAI aufzuholen und mehr Unternehmenskunden zu gewinnen. Der Kauf von Daten von in Schieflage geratenen Unternehmen bringt jedoch komplexe Fragen wie Dateneigentum, Lizenzierungsketten, Insolvenzverfahren und Datenschutz-Compliance mit sich, für die es keine etablierte Standardpraxis gibt. Die Gespräche befinden sich noch in einem frühen Stadium, und es wurden weder konkrete Ziele noch Beträge oder Transaktionsvereinbarungen bekannt gegeben.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
Empfohlene Artikel













Kommentare (0)
Klicken Sie auf die $-Schaltfläche, geben Sie das Symbol ein und wählen Sie eine Aktie, einen ETF oder einen anderen Ticker zum Verlinken aus.