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Diese Raumfahrt-Aktie legte im August um über 37 % zu, übertraf SpaceX, LUNR und RKLB, während BofA 34 % Aufwärtspotenzial sieht

TradingKeySep 4, 2026 9:00 PM

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Im August verzeichneten globale Raumfahrtunternehmen eine stark divergierende Kursentwicklung, wobei Voyager Technologies dank lukrativer Verteidigungsaufträge und der Astrobotic-Übernahme ein Plus von 37 % erzielte. Trotz starker Q2-Buchungen, Rekorderlösen und angehobener Jahresprognosen belasten hohe F&E-Ausgaben weiterhin die Profitabilität. Ein branchenweiter Trend zeigt rasches Umsatzwachstum bei anhaltendem Gewinndruck. Die Wall Street bewertet Voyager überwiegend positiv, diskutiert jedoch die nachhaltige Umsetzung von Aufträgen in Gewinne. Die künftige Aktienkursentwicklung hängt maßgeblich vom Tempo der Auftragsabwicklung, dem Umsatzwachstum sowie konkreten Fortschritten bei der Verlustreduzierung ab, da hohe Wachstumserwartungen bereits eingepreist sind.

Von der KI erstellte Zusammenfassung

TradingKey - Die Aktienkurse führender globaler Raumfahrtunternehmen entwickelten sich im August sehr unterschiedlich. Voyager Technologies (VOYG) verzeichnete mit einem Plus von rund 37 % die größten Gewinne; SpaceX (SPCX) legte um rund 33 % zu; Intuitive Machines (LUNR) gewann etwa 25 % an Wert; AST SpaceMobile (ASTS) stieg lediglich um 0,2 %; während Rocket Lab (RKLB) um rund 2 % nachgab.

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[Quelle: TradingView]

Warum steigt die Voyager-Aktie?

Die Dynamik hinter der Kursrallye von Voyager wurde im Wesentlichen durch Verteidigungsaufträge und das Mondgeschäft getrieben. Von den Auftragseingängen im zweiten Quartal entfielen 84,3 Millionen US-Dollar auf US-Raketenabwehrprojekte im Rahmen von „Golden Dome“, was mehrere Kunden, Programme und Technologieplattformen umfasste.

Anschließend sicherte sich das Unternehmen einen Satellitenkommunikationsauftrag der US Space Force sowie ergänzende Aufträge für das SM-3-Raketenantriebssystem von Raytheon. Diese Aufträge steigerten den Umsatzanteil von Voyager im Bereich Verteidigung und nationale Sicherheit erheblich und stärkten zugleich die Erwartungen des Marktes an die Tragfähigkeit des Geschäfts.

Unterdessen schloss Voyager die Übernahme von Astrobotic im Rahmen einer Transaktion mit einem Unternehmenswert von rund 300 Millionen US-Dollar ab.

Astrobotic erweitert die operativen Fähigkeiten von Voyager in Bereichen wie Transporte zur Mondoberfläche, Mobilitätsplattformen, Infrastrukturbau, autonome Systeme und fortschrittliche Robotik. Das Unternehmen geht davon aus, dass Astrobotic im verbleibenden Verlauf des Jahres 2026 etwa 40 bis 50 Millionen US-Dollar zum Umsatz beitragen wird, was Voyager voraussichtlich dabei helfen wird, früher die Gesamtprofitabilität zu erreichen.

Verteidigungsaufträge und das Mondgeschäft bilden derzeit die zwei zentralen Wachstumssäulen von Voyager. Langfristig wird das Geschäft von Astrobotic das Verteidigungssegment ergänzen und gemeinsam die diversifizierte Umsatzstruktur von Voyager in der Raumfahrtwirtschaft stützen, da die NASA und kommerzielle Kunden ihre Investitionen in die Mondinfrastruktur weiter aufstocken.

Aufträge steigen kräftig, doch Gewinndruck hält an

Voyager veröffentlichte am 3. August seine Ergebnisse für das zweite Quartal. Das Unternehmen erwirtschaftete im Berichtsquartal einen Umsatz von 52,7 Millionen US-Dollar – ein Plus von 51 % gegenüber dem Vorquartal und rund 15 % im Vergleich zum Vorjahr –, während die vierteljährlichen Buchungen mit 113 Millionen US-Dollar ein Rekordhoch erreichten. In der Folge hob das Unternehmen seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2026 von 230 bis 255 Millionen US-Dollar auf 275 bis 305 Millionen US-Dollar an, was einem Wachstum gegenüber dem Vorjahr von 66 % bis 84 % entspricht.

Allerdings hat sich das starke Wachstum nicht zeitgleich in Profitabilität niedergeschlagen. Im zweiten Quartal verzeichnete das Unternehmen einen bereinigten EBITDA-Verlust von rund 37,5 Millionen US-Dollar, wobei das Management erklärte, dass 2026 eine Investitionsphase mit erheblichen Ausgaben für F&E, Engineering, Fertigungskapazitäten und Produktionsinfrastruktur bleibe. Das Unternehmen geht davon aus, dass die internen F&E-Ausgaben etwa 20 % des Jahresumsatzes ausmachen werden.

Damit bleibt die wesentliche Herausforderung für Voyager derzeit die Kluft zwischen dem raschen Wachstum bei Buchungen sowie Umsatz und seiner Profitabilität. Der Markt muss nicht nur Auftragswerte sehen, sondern auch das Tempo der Umsatzrealisierung, eine Verbesserung der Bruttomarge und eine Verringerung der Verluste.

Peer-Performance: Rocket Lab und Intuitive Machines

Ein hohes Auftragswachstum bei gleichzeitig sich ausweitenden Verlusten ist nicht nur bei Voyager zu beobachten. Die Branchenkonkurrenten Rocket Lab und Intuitive Machines zeigten in ihren im August veröfentlichten Quartalszahlen ähnliche Tendenzen.

Rocket Lab legte am 10. August seine Ergebnisse für das zweite Quartal vor: Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 62 % auf rund 234 Millionen US-Dollar und übertraf damit die Markterwartungen. Der bereinigte Verlust je Aktie lag jedoch bei 8 Cent und fiel damit höher aus als die Markterwartung von etwa 6 Cent. Nach der Veröffentlichung gab die Aktie im nachbörslichen Handel zeitweise um über 6 % nach, da die Enttäuschung des Marktes über die Ergebnisseite die positive Umsatzüberraschung überwog.

Intuitive Machines legte am 13. August die Ergebnisse für das zweite Quartal vor: Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um rund 310 % auf etwa 206 Millionen US-Dollar, lag jedoch unter den Markterwartungen, während gleichzeitig ein bereinigter EBITDA-Verlust von rund 13,8 Millionen US-Dollar verbucht wurde.

Die Aktie gab nach dem Bericht deutlich nach, erholte sich jedoch rasch wieder. Dies lag vor allem daran, dass das Auftragswachstum wieder in den Fokus des Marktes rückte, da der Auftragsbestand für das Quartal auf rund 1,8 Milliarden US-Dollar anstieg.

Die Ergebnisse von Rocket Lab und Intuitive Machines deuten auf ein gemeinsames Merkmal der Raumfahrtbranche hin: Die Aufträge nehmen rasch zu, doch die Gewinne halten nur langsam Schritt. Die Begeisterung des Marktes für Auftragswerte hat begonnen sich abzukühlen und weicht einer genaueren Überprüfung der Profitabilitätsumsetzung.

Voyager gewinnt optimistische Unterstützung der Wall Street

Den Daten von StockAnalysis zufolge liegt das durchschnittliche 12-Monats-Kursziel von 11 Analysten für Voyager per 1. September (US-Ostküstenzeit) bei 46 US-Dollar, was ein Aufwärtspotenzial von rund 39,27 % gegenüber dem aktuellen Aktienkurs impliziert.

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[Quelle: StockAnalysis]

Bank of America Securities hob Ende August ihr Kursziel für Voyager von 39 auf 45 US-Dollar an und behielt die Einstufung „Kaufen“ bei, was ein potenzielles Aufwärtspotenzial von rund 34 % impliziert. Die Heraufstufung wurde hauptsächlich durch einen Rekordauftragseingang im Quartal, eine nach oben korrigierte Umsatzprognose für das Gesamtjahr sowie Impulse aus Verteidigungsprojekten wie Golden Dome getrieben.

Unter anderen Instituten gehen die Meinungen jedoch auseinander. BTIG sprach zuvor eine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 55 US-Dollar aus und Jefferies legte sein Kursziel sogar bei 65 US-Dollar fest, während Morgan Stanley die Aktie Anfang August mit einem Kursziel von 37 US-Dollar auf „Underweight“ abstufte. Die zentrale Debatte an der Wall Street dreht sich nicht darum, ob das Auftragswachstum aufrechterhalten werden kann, sondern ob sich das rasch expandierende Auftragsvolumen und die Projekt-Pipeline letztlich in nachhaltigen Umsatz und Profitabilität ummünzen lassen.

Zusammenfassung

Aus Sicht der institutionellen Kursziele verfügt Voyager weiterhin über Aufwärtspotenzial. Ausgehend vom Mittelwert der Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2026 von 290 Millionen US-Dollar und rund 120 Millionen ausstehenden Aktien entspricht die aktuelle Marktkapitalisierung einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von etwa 14x, was darauf hindeutet, dass der derzeitige Aktienkurs bereits hohe Erwartungen an das künftige Wachstum widerspiegelt.

Der Raumfahrtsektor insgesamt befindet sich nach wie vor in der Übergangsphase von projektbasierten Modellen zu einem Betrieb im großen Maßstab. Die jüngste Kursrally von Voyager hat die genannten mehreren positiven Faktoren bereits eingepreist, am hohen Investitionsbedarf des Unternehmens wird sich kurzfristig jedoch nichts ändern.

Insgesamt hängt die Frage, ob der Aktienkurs weiter steigen kann, vor allem vom Tempo der Auftragsabwicklung, dem Umsatzwachstum und den tatsächlichen Fortschritten bei der Verlustreduzierung ab.

Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.

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Geprüft vonJay Qian
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