Nvidia-Aktienprognose: Nvidia fällt um über 4 % vom Höchststand, kann sie wieder neue Höchststände erreichen?
Am 31. August US-Ostküstenzeit setzten Nvidias Aktien ihren Rücksetzer fort und fielen im übernachtlichen Handel um 0,12 % auf 217,19 US-Dollar, nach einem Einbruch um 4,57 % am 28. August. Hauptursachen sind Gewinnmitnahmen nach starken Quartalszahlen und makroökonomischer Gegenwind durch falkenhafte Fed-Signale zur Zinspolitik. Langfristig stützen starke Fundamentaldaten, das CUDA-Ökosystem und hohe Margen das Momentum. Kurzfristig belasten jedoch hohe Bewertungen, Lieferengpässe bei CoWoS-Packaging und HBM sowie charttechnischer Abwärtsdruck. Bei einem Unterschreiten der Unterstützung von 200 US-Dollar droht ein potenzieller Rücksetzer bis auf etwa 190 US-Dollar.

TradingKey - Am 31. August US-Ostküstenzeit setzten die Aktien des KI-Giganten Nvidia (NVDA) ihren Rücksetzer fort und fielen im übernachtlichen Handel um 0,12 % auf 217,19 US-Dollar. Am vergangenen Freitag (28. August) fielen die Nvidia-Aktien weiter und brachen um 4,57 % ein, um bei 217,55 US-Dollar zu schließen. Diese große bärische Kerze versetzte den Markterwartungen hinsichtlich eines bullischen Vorstoßes auf neue Höchststände einen schweren Dämpfer.
Warum fällt die Nvidia-Aktie?
Der Aktienkurs von Nvidia erlitt am vergangenen Freitag eine Abwärtskorrektur, die in erster Linie auf Gewinnmitnahmen bei Tech-Aktien infolge makroökonomischen Gegenwinds zurückzuführen war und nicht auf operative Probleme bei Nvidia selbst. Der Vorsitzende der US-Notenbank Federal Reserve (Fed), Warsh, hielt auf dem jährlichen Zentralbank-Symposium in Jackson Hole eine falkenhafte Rede und warnte davor, dass die hartnäckige Dienstleistungsinflation und ein nach wie vor angespannter Arbeitsmarkt nur begrenzten Spielraum für Zinssenkungen der Notenbank lassen.
Die falkenhaften Signale von Warsh dämpften die Zinssenkungserwartungen rasch und setzten zinssensiblen Megacap-Tech- und Halbleiteraktien direkt zu. Der S&P 500, der Nasdaq 100 und der Philadelphia Semiconductor Index (SOX) brachen an diesem Tag auf breiter Front ein, was zugleich einige Anleger bei Nvidia dazu veranlasste, Gewinne zu sichern. Der am 26. August nach Börsenschluss veröffentlichte Quartalsbericht von Nvidia übertraf die Erwartungen deutlich und löste am folgenden Tag einen explosionsartigen Kurssprung von fast 9 % auf einen Schlusskurs von 227,98 US-Dollar aus, knapp unter dem Allzeithoch von 236 US-Dollar, was zu einer starken Konzentration von Gewinnmitnahmepositionen in der Handelsstruktur führte.
Kann die Nvidia-Aktie weiter auf neue Höchststände steigen?
Nvidia verfügt über langfristiges fundamentales Momentum, um neue Rekordhochs zu erreichen. Dies spiegelt sich in seinem CUDA-Software-Ökosystem, der NVLink-Netzwerktechnologie und der hohen Rentabilität mit Bruttomargen von weiterhin über 70 % wider. Kurz- bis mittelfristig sieht sich das Unternehmen jedoch durch Anpassungen der hohen Bewertung sowie die makroökonomische Zinsvolatilität unter Druck. Mit der zunehmenden Ausweitung der Umsatzbasis flacht das Umsatzwachstum im Jahresvergleich allmählich ab, und der Markt hegt extrem hohe Erwartungen an das Ausmaß positiver Ergebnisüberraschungen – ein auch nur geringfügiges Verfehlen kann leicht Verkaufsdruck durch Gewinnmitnahmen auslösen. Darüber hinaus begrenzen die Kapazitäten beim fortschrittlichen CoWoS-Packaging sowie die Lieferbedingungen für Speicher mit hoher Bandbreite (HBM) weiterhin die Auslieferungsgeschwindigkeit.
Aus charttechnischer Sicht gab der Aktienkurs von Nvidia nach dem Annähern an sein Allzeithoch deutlich nach und machte einen Teil der durch die positiven Ergebnisse erzielten Gewinne wieder zunichte. Dies spiegelt wider, dass auf diesem Niveau die Bären die Oberhand haben, was den Kurs weiter unter Abwärtsdruck setzt. Sollte die Aktie zudem unter die wichtige Unterstützung von 200 US-Dollar fallen, ist hinsichtlich des Risikos eines Rücksetzers auf das untere Band bei etwa 190 US-Dollar Vorsicht geboten.
Nvidia-Aktienkursdiagramm, Quelle: TradingView
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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