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CEOs von Samsung und SK Hynix von südkoreanischer Aktionärsgruppe verklagt: Polizei leitet Ermittlungen ein

TradingKeyAug 5, 2026 7:31 AM

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Die südkoreanische Aktionärsvereinigung hat am 5. August Strafanzeige gegen die CEOs von Samsung Electronics und SK Hynix wegen angeblicher Untreue erstattet. Anlass sind großzügige Mitarbeiterboni, die an operative Gewinne gekoppelt wurden. Die Kläger argumentieren, dass diese Zahlungen ohne Zustimmung der Hauptversammlung das Unternehmensvermögen unangemessen schmälern. Zudem wird dem Arbeitsminister Amtsmissbrauch aufgrund unzulässiger Einflussnahme auf Arbeitsvereinbarungen vorgeworfen. Die Polizei der Provinz Gyeonggi Nambu ermittelt in beiden Fällen. Trotz der rechtlichen Unsicherheiten verzeichneten die Aktien beider Halbleiterhersteller am 5. August deutliche Kursgewinne. Die betroffenen Unternehmen haben sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert.

Von der KI erstellte Zusammenfassung

TradingKey – Südkoreanischen Medienberichten zufolge erklärte die südkoreanische Aktionärsvereinigung "Korea Shareholder Movement Headquarters" am 5. August, dass sie Anzeige bei der Polizei gegen die CEOs von Samsung Electronics und SK Hynix erstattet hat. Ihr wird vorgeworfen, gegen Bestimmungen zur Untreue zum Nachteil von Aktionären im Rahmen des Gesetzes zur verschärften Bestrafung bestimmter Wirtschaftsverbrechen verstoßen zu haben. Die Fälle wurden inzwischen an die Erste bzw. Zweite Ermittlungsabteilung der Polizeibehörde der Provinz Gyeonggi Nambu übergeben.

Zu den beschuldigten Führungskräften gehören die Co-CEOs von Samsung Electronics, Jun Young-hyun und Roh Tae-moon, sowie der CEO von SK Hynix, Kwak Noh-jung. Die Aktionärsvereinigung hatte am 22. Juli eine Beschwerde beim Nationalen Ermittlungshauptquartier der südkoreanischen Nationalpolizei eingereicht. Darin wird den Managern vorgeworfen, der Auszahlung von Boni an Mitarbeiter zugestimmt zu haben, ohne die Vereinbarungen zwischen Unternehmensleitung und Arbeitnehmern umfassend zu prüfen, und einen Auszahlungsmechanismus eingeführt zu haben, der das Unternehmensvermögen unangemessen schmälert, was den Tatbestand der Untreue erfülle.

Die umstrittenen Vereinbarungen wurden im Mai dieses Jahres umgesetzt. Samsung beschloss, Sonderboni in Höhe von 10,5 % des Ertragszuwachses seiner Halbleitersparte auszuschütten, während SK Hynix über ein Gewinnbeteiligungsmodell verfügt, das 10 % des operativen Gewinns seiner Halbleitersparte als Mitarbeiterboni vorsieht.

Diese hochvolumigen Anreizpakete wurden vor dem Hintergrund eines deutlichen Gewinnwachstums infolge des KI-Booms der letzten Jahre eingeführt. Das Management zielte darauf ab, die Spannungen zwischen Unternehmensleitung und Arbeitnehmern abzubauen und den Abzug von Schlüsselkräften zu verhindern.

Die Aktionärsvereinigung argumentiert jedoch, dass die Verknüpfung eines festen Prozentsatzes des operativen Gewinns mit Boni über den Rahmen routinemäßiger Tarifverhandlungen hinausgeht und im Kern eine wesentliche Gewinnausschüttung darstellt, die der Zustimmung der Hauptversammlung bedarf. Sie macht geltend, dass die Vereinbarung des Managements mit der Gewerkschaft ohne eingehende Prüfung und Autorisierung durch die Aktionäre zu einem unrechtmäßigen Abfluss von Unternehmensvermögen führen und den Interessen der Aktionäre schaden könnte, was eine rechtliche Haftung nach sich ziehe.

Derzeit wird der Fall Samsung von der Ersten Ermittlungsabteilung der Polizeibehörde der Provinz Gyeonggi Nambu bearbeitet, während der Fall SK Hynix in die Zuständigkeit der Zweiten Ermittlungsabteilung fällt. Die Polizei prüft derzeit den Inhalt der Anzeigen.

Neben den Unternehmenslenkern hat die Gruppe eine separate Beschwerde bei der Ermittlungsbehörde für Korruption hochrangiger Beamter eingereicht. Sie wirft dem südkoreanischen Minister für Beschäftigung und Arbeit, Kim Young-hoon, Amtsmissbrauch, Behinderung der Rechtsausübung und Nötigung vor. Die Gruppe behauptet, dass es im Rahmen der im Mai dieses Jahres erzielten vorläufigen Einigung zwischen Samsung Electronics und der Gewerkschaft zu einer unzulässigen staatlichen Intervention gekommen sei, wodurch sich der Streit von einer Corporate-Governance-Frage auf die Ebene des Regierungshandelns ausgeweitet habe.

Bis zum Redaktionsschluss hatten weder Samsung Electronics noch SK Hynix öffentlich zu den Vorwürfen Stellung bezogen. Zum Handelsschluss am 5. August stieg SK Hynix um 5,77 % und schloss bei 1.668.000 südkoreanischen Won (ca. 1.170 US-Dollar), während Samsung Electronics um 2,5 % zulegte und bei 246.000 südkoreanischen Won schloss.

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[Quelle: TradingView]

Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.

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Geprüft vonJay Qian
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