Oracle erhält Auftrag des US-Verteidigungsministeriums über fast 7 Milliarden USD, Oracle-Aktien steigen vorbörslich um über 3 %
Das US-Verteidigungsministerium hat am 23. Juli Ortszeit einen Enterprise-Software-Vertrag mit Oracle über bis zu 7 Milliarden US-Dollar mit einer Laufzeit von bis zu zehn Jahren unterzeichnet. Durch die Konsolidierung fragmentierter Lizenzen und IT-Dienste sollen Kosteneinsparungen von mindestens 441 Millionen US-Dollar sowie eine verbesserte Cybersicherheit und Interoperabilität erzielt werden. Für Oracle stärkt dieser Großauftrag die Marktposition im Verteidigungssektor und sorgt für langfristige Umsatzstabilität. Die Erlöse werden schrittweise realisiert, wobei der Vertrag die operative Planungssicherheit erhöht und die Basis für zukünftige Cloud- und KI-Projekte im staatlichen Bereich festigt.

TradingKey – Das US-Verteidigungsministerium gab am 23. Juli Ortszeit bekannt, dass es eine Enterprise-Software-Vereinbarung mit der Oracle Corporation (ORCL) im Wert von bis zu fast 7 Milliarden US-Dollar unterzeichnet hat. Der Vertrag hat eine Grundlaufzeit von fünf Jahren mit einer Option auf eine Verlängerung um weitere fünf Jahre, was eine maximale Laufzeit von 10 Jahren ergibt. Beflügelt durch diese Nachricht stieg der Aktienkurs von Oracle im vorbörslichen Handel am Freitag zeitweise um über 3 %.

Vorbörslicher Kursverlauf der Oracle-Aktie, Quelle: FUTUBULL
Die vom US-Marineministerium ausgehandelte Vereinbarung zielt primär darauf ab, die Softwarelizenzen und On-Premise-Computing-Dienste von Oracle, die zuvor über verschiedene Teilstreitkräfte und Behörden des Verteidigungsministeriums verteilt waren, in einem einzigen, einheitlichen Vertrag zusammenzufassen. Die Vereinbarung gilt für alle Abteilungen des US-Verteidigungsministeriums sowie für die US-Küstenwache und die Geheimdienste. Es wird erwartet, dass sie die Transparenz bei der Beschaffung erhöht und redundante Ausgaben reduziert.
Kirsten Davis, Chief Information Officer des US-Verteidigungsministeriums, erklärte, dass der neue Beschaffungsansatz den Steuerzahlern voraussichtlich mindestens 441 Millionen US-Dollar einsparen und dem Militär gleichzeitig helfen werde, schnelleren Zugang zu den benötigten Software- und Rechenkapazitäten zu erhalten. Zudem hofft das Verteidigungsministerium, durch die Vereinheitlichung technischer Standards die Interoperabilität der Systeme über verschiedene Abteilungen hinweg zu verbessern und so die Cybersicherheitsrisiken zu verringern, die mit einer fragmentierten Softwarebeschaffung und -verwaltung verbunden sind.
Dieser Vertrag festigt die Position von Oracle auf den US-Regierungs- und Verteidigungsmärkten weiter. Zuvor hatte das US-Verteidigungsministerium eine ähnliche Vereinbarung mit Microsoft im Wert von 9,69 Milliarden US-Dollar unterzeichnet, um die von mehreren Militär- und Geheimdienstbehörden genutzten Softwarelizenzen zentral zu verwalten. Der Großauftrag für Oracle zeigt, dass das Pentagon die Konsolidierung seiner seit langem fragmentierten Beschaffung von Unternehmenssoftware beschleunigt.
In finanzieller Hinsicht stellen die knapp 7 Milliarden US-Dollar den maximalen Vertragswert dar. Die tatsächlichen Umsatzerlöse werden voraussichtlich schrittweise über mehrere Jahre hinweg realisiert, was bedeutet, dass sie nicht auf einen Schlag als Umsatz von Oracle verbucht werden. Allerdings bieten langfristige Regierungsverträge in der Regel eine hohe Stabilität. Dies trägt dazu bei, die Planbarkeit der zukünftigen Aufträge und Umsätze des Unternehmens zu verbessern, und positioniert Oracle gut, um weitere Verteidigungsprojekte für seine Datenbank-, Cloud-Computing- und KI-Dienste zu gewinnen.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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