Intel gibt bekannt, dass der 18A-P-Prozess in die Risikoproduktionsphase eintritt, vorbörslicher Kursanstieg beflügelt Halbleitersektor
Die Intel-Aktie stieg nach der Ankündigung, dass der 18A-P-Prozessknoten in die Risikoproduktion eingetreten ist, was den gesamten Halbleitersektor beflügelte. Der technologische Fortschritt bei Energieeffizienz und Leistung markiert einen Meilenstein der IDM 2.0-Strategie. Trotz der verbesserten Designkompatibilität bleibt die Wettbewerbsfähigkeit herausfordernd. Analysten betonen, dass Intel zur Markterholung die Produktionsausbeute (Yield) signifikant steigern muss, da diese derzeit bei etwa 50 % liegt, während Konkurrenten wie TSMC 80–90 % erreichen. Zudem erschwert die Spezialisierung auf x86-Chips die Gewinnung von Kunden, die auf die Arm-Architektur setzen. Der Erfolg des Foundry-Geschäfts hängt nun von der operativen Umsetzung ab.

TradingKey - Im vorbörslichen US-Handel am Mittwoch verzeichneten die Aktien von Intel ( INTC) eine deutliche Erholung, was auch andere wichtige Halbleiteraktien wie Marvell ( MRVL ), Lam Research (LRCX) und Micron ( MU) kräftig nach oben zog, da sich der Halbleitersektor insgesamt erholte.

Quelle: TradingView
Der Katalysator für diese Rallye war die Ankündigung von Intel auf dem VLSI-Symposium in Honolulu, dass sein Next-Generation-Prozessknoten 18A-P offiziell in die Risikoproduktionsphase eingetreten ist. Diese Meilenstein-Entwicklung wurde von Analysten als „entscheidender Schritt“ für den Turnaround von Intel gefeiert.
Als leistungsgesteigerte Version des 18A-Prozesses bietet der 18A-P einen bedeutenden Durchbruch bei der Energieeffizienz. Offizielle Daten zeigen, dass der 18A-P bei gleicher Leistungsaufnahme eine um 9 % höhere Performance als der 18A bietet. Bei gleicher Rechenleistung wird der Stromverbrauch um 18 % gesenkt, während das Wärmemanagement um mindestens 20 % verbessert wird.
Darüber hinaus führt das Verfahren eine neue niederohmige Doppelkontakt-Transistortechnologie namens „Power Boost“ ein, die den Treiberstrom und die Betriebsfrequenz bei angepassten Kapazitätsbedingungen weiter erhöhen kann, was eine stärkere Unterstützung für High-Performance-Computing-Szenarien bietet.
Noch wichtiger ist, dass der 18A-P vollständig kompatible Designregeln mit dem 18A teilt. Kunden müssen kein geistiges Eigentum neu entwickeln und können bestehende Design-Flows direkt wiederverwenden, was die Kosten für die Technologie-Migration erheblich senkt.
Dieser Fortschritt ist für Intel von großer Bedeutung. In den letzten Jahren war Intel aufgrund von Verzögerungen bei seinen fortschrittlichen Prozessknoten mit breiter Skepsis konfrontiert, was dazu führte, dass sein Marktanteil von Konkurrenten kontinuierlich geschmälert wurde, während das Foundry-Geschäft in den roten Zahlen blieb.
Im Jahr 2021 startete Intel seine IDM 2.0-Strategie, investierte Dutzende Milliarden Dollar in den Ausbau seiner Fabriken und legte eine ehrgeizige Roadmap von „fünf Knoten in vier Jahren“ vor, um seine technologische Führungsposition in der Fertigung zurückzugewinnen. Der 18A-Prozess gilt als die tragende Säule dieser Strategie. Der Übergang des 18A-P in die Risikoproduktionsphase signalisiert, dass Intel schließlich einige seiner technologischen Versprechen eingelöst hat, und beweist dem Markt, dass das Unternehmen nach wie vor in der Lage ist, an der Spitze der Halbleiterfertigungstechnologie zu stehen.
Allerdings steht Intel auf dem Weg zur Transformation des Foundry-Geschäfts weiterhin vor zahlreichen Herausforderungen.
Neil Shah, Analyst bei Counterpoint Research, wies darauf hin, dass die Ausbeute (Yield) die wichtigste Kennzahl für Kunden ist. Wenn Intel garantieren kann, dass die Ausbeute des 18A-P im ersten Monat der Massenproduktion 90 % übersteigt, wird dies das Kundenvertrauen erheblich stärken. Aktuelle öffentliche Daten deuten jedoch darauf hin, dass die Ausbeuterate für Intels 18A-Prozess bei etwa 50 % liegt und sich noch in der Optimierungsphase befindet, während Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. ( TSM) Gerüchten zufolge bei seinen fortschrittlichen Prozessen bereits Ausbeuteraten von 80 % bis 90 % erzielt hat.
Zudem fertigt Intel Chips hauptsächlich auf Basis des x86-Befehlssatzes, während kundenspezifische Chips für Kunden wie Apple ( AAPL) und Google ( GOOGL) meist die Arm-Architektur nutzen, was eine weitere technische Hürde darstellt, die Intel überwinden muss.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
Empfohlene Artikel














Kommentare (0)
Klicken Sie auf die $-Schaltfläche, geben Sie das Symbol ein und wählen Sie eine Aktie, einen ETF oder einen anderen Ticker zum Verlinken aus.