Aktien in Japan, Südkorea vollziehen V-förmige Erholung nach dringender Stützungszusage aus Seoul; Kospi behauptet knapp 6.500 während Samsung, SK Hynix Verluste eindämmen
Berichte über mögliche US-Halbleiterzölle lösten am 3. September starke Kursverluste an den Börsen in Japan und Südkorea aus. Nach anfänglichen Gewinnen gerieten Technologiewerte wie Samsung, SK Hynix und der Nikkei 225 unter Abwärtsdruck. Schnelle Interventionen des südkoreanischen Präsidialamtes zur Deeskalation und Verhandlungen mit den USA stabilisierten die Märkte im späten Handel jedoch. Der KOSPI schloss dank einer V-förmigen Erholung knapp im Plus bei 6.579,48 Punkten, während der Nikkei 225 leicht um 0,17 % auf 64.214,26 Zähler nachgab. Das politische Eingreifen verhinderte einen drastischeren Einbruch der Halbleiterindizes.

TradingKey – Berichte über US-Halbleiterzölle lösen Talfahrt an den Aktienmärkten in Japan und Südkorea aus; südkoreanisches Präsidialamt entschärft Krise zur Marktstabilisierung; KOSPI behauptet knapp die Marke von 6.500 Punkten, während Samsung und SK Hynix Verluste eindämmen.
Im asiatischen Handel am 3. September erlebten die Aktienmärkte in Japan und Südkorea unter dem doppelten Einfluss von Nachrichten über die US-Halbleiterzollpolitik sowie schnellen staatlichen Bemühungen beider Länder zur Entschärfung der Lage starke Schwankungen. Nach höherem Auftakt und Schwankungen am Vormittag sackten die Märkte am Nachmittag rasch ab, bevor sie wieder anzogen und einen deutlichen V-förmigen Verlauf ausbildeten.
Dabei schloss der KOSPI mit einem Plus von 0,26 % bei 6.579,48 Punkten und behauptete sich knapp über der Marke von 6.500 Zählern. Allerdings schlossen die beiden Schwergewichte im Minus: Samsung Electronics gab um 0,2 % auf 250.000 KRW nach, während SK Hynix um 1,05 % fiel, damit unter die Marke von 1,6 Millionen rutschte und bei 1.596.000 KRW schloss.
KOSPI-Index-Chart, Quelle: TradingView
Der Nikkei 225 Index verlor 0,17 % und schloss bei 64.214,26 Punkten, womit er erneut unter die Marke von 65.000 Zählern fiel. Allerdings legten zwei wichtige Schwergewichte zu: Kioxia stieg um 1,31 % auf 51.670 JPY, während SoftBank um 1,56 % zulegte, die Marke von 5.000 JPY zurückeroberte und bei 5.001 JPY schloss.
Im Frühhandel eröffneten die Aktienmärkte in Japan und Südkorea jeweils im Plus; der südkoreanische KOSPI und der Nikkei 225 legten beide um rund 1 % zu. Treiber dafür waren vor allem eine stabile Stimmung an den Überseemärkten über Nacht sowie Markterwartungen bezüglich einer Erholung von Tech-Aktien. Im Nachmittagshandel kamen jedoch plötzlich Gerüchte auf, dass die USA Zölle oder weitere Beschränkungen für ausländische Halbleiter verhängen könnten. Daraufhin schrumpften die Gewinne führender Chipkonzerne um Samsung Electronics und SK Hynix drastisch oder kehrten sich ins Minus um, was den südkoreanischen KOSPI Index am Nachmittag einbrechen ließ und auch den Nikkei 225 Index in die Verlustzone zog.
Nach dem Markteinbruch veröffentlichten das südkoreanische Präsidialamt sowie seine Finanz- und Diplomatieteams umgehend Dringlichkeitserklärungen. Darin hieß es, die Regierung stehe in aktivem Austausch und in Abstimmung mit der US-Seite und werde alles daran setzen, nachteilige Auswirkungen von US-Halbleiterzöllen auf heimische Unternehmen zu verhindern, woraufhin der Aktienmarkt im späten Handel wieder anzog und seine Verluste verringerte.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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