Aktien in Japan, Südkorea steigen; KOSPI klettert um 1,62%, Nikkei 225 um 0,32%, Kioxia springt um fast 6%
Die Aktienmärkte in Südkorea und Japan schlossen am 4. August mehrheitlich freundlich. Während sich südkoreanische Chiphersteller stabilisierten, zeigen regulatorische Maßnahmen gegen gehebelte ETFs Wirkung: Die Handelsvolumina bei SK Hynix und Samsung sanken signifikant. Goldman Sachs bewertet den südkoreanischen Markt angesichts niedriger KGVs und eines robusten Halbleiterzyklus optimistisch, mit einem Kospi-Ziel von 12.000 Punkten. Der Ausblick für japanische Aktien bleibt aufgrund möglicher technischer Korrekturen und begrenzten Yen-Aufwertungspotenzials vorsichtiger. Marktteilnehmer sollten verstärkt auf Wechselkursentwicklungen und fundamentale Unternehmensdaten achten, da diese zunehmend die Volatilität bestimmen.

TradingKey - Am 4. August schlossen die japanischen und südkoreanischen Aktienmärkte auf breiter Front höher. Der Kospi beendete den Handel mit einem Plus von 1,62 % bei 6.358,95 Punkten, während der Nikkei 225 Index um 0,32 % auf 63.957,53 Zähler stieg.

Quelle: TradingView
Bei den Einzelwerten stabilisierten sich die südkoreanischen Chiphersteller. SK Hynix legte um 0,64 % zu und schloss bei 1.577.000 Won (ca. 1.100 US-Dollar), während Samsung Electronics um 0,21 % auf 240.000 Won anstieg.
In Japan verzeichnete Kioxia einen Kurssprung von 5,96 % und schloss bei 52.090 Yen (ca. 330 US-Dollar), während SoftBank Group mit einem Minus von 3,06 % bei 5.228 Yen schloss.
Eine Reihe von Maßnahmen, die die südkoreanischen Regulierungsbehörden kürzlich ergriffen haben und die auf gehebelte ETFs auf Einzelaktien abzielen, zeigen erste Wirkungen. Daten zeigen, dass das Handelsvolumen des größten gehebelten Einzelaktien-ETFs auf SK Hynix auf 59 Millionen Einheiten sank und damit den niedrigsten Stand seit Anfang Juni erreichte, während das Handelsvolumen ähnlicher Produkte auf Samsung Electronics ebenfalls auf den tiefsten Stand seit ihrer Börsennotierung fiel.
Zuvor hatten diese gehebelten ETFs, die Derivate zur Renditemaximierung einsetzen, einen massiven Zufluss von Kapital von Privatanlegern angezogen und standen im Verdacht, die Volatilität südkoreanischer Aktien verstärkt zu haben. Um Marktrisiken abzumildern, haben die Regulierungsbehörden die Mindestanforderungen an die Bareinschüsse für Anleger schrittweise angehoben und die Zulassung neuer gehebelter Einzelaktien-ETF-Produkte ausgesetzt.
Institutionelle Anleger bleiben hinsichtlich der mittel- bis langfristigen Aussichten des südkoreanischen Aktienmarktes optimistisch. Goldman Sachs ( GS )s Chefstratege für asiatisch-pazifische Aktien, Timothy Moe, erklärte, er bleibe für südkoreanische Aktien positiv gestimmt und halte an seinem Kursziel von 12.000 Punkten für den Kospi-Index fest.
Er geht davon aus, dass die fundamentalen Unternehmensdaten wieder zum Haupttreiber der Aktienkurse werden, sobald die Marktvolatilität allmählich nachlässt. Derzeit liegt das durchschnittliche Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) südkoreanischer Aktien bei nur etwa dem 5-Fachen, was die Bewertungen deutlich gedrückt lässt. Die Markterwartungen hinsichtlich der Nachhaltigkeit des Aufwärtszyklus bei Speicherchips seien übertrieben pessimistisch, während Goldman Sachs davon ausgeht, dass dieser Halbleiterzyklus wahrscheinlich länger andauern und ein größeres Ausmaß annehmen wird als frühere Zyklen.
Im Gegensatz dazu ist Goldman Sachs bei japanischen Aktien relativ vorsichtig. Moe wies darauf hin, dass nach den jüngsten Interventionen der japanischen Behörden am Devisenmarkt der Spielraum für eine weitere Aufwertung des Yen begrenzt sei. Zudem drohe dem japanischen Aktienmarkt nach seinen vorangegangenen Gewinnen kurzfristig das Risiko einer technischen Korrektur. Anleger müssten weiterhin die Wechselkursschwankungen und die Auswirkungen des makroökonomischen Umfelds auf die Unternehmensgewinne im Auge behalten.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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