Südkoreanische Aktien lösen am zweiten Tag in Folge Circuit Breaker aus; Kospi fällt um 6 %, 40 % unter Juni-Hoch; SK Hynix, Kioxia brechen ein
Am 29. Juli erlebten die japanischen und südkoreanischen Aktienmärkte massive Einbrüche, wobei der südkoreanische KOSPI um 5,98 % fiel und den niedrigsten Stand seit April markierte. Besonders Technologieaktien wie SK Hynix und Samsung Electronics unterlagen aufgrund enttäuschender Ergebnisse und fehlender Details zur Aktionärsrendite extremen Verkaufsdruck. Die hohe Gewichtung dieser Halbleiter-Titel verstärkte den Marktabsturz. Aufgrund der Panikverkäufe löste die Korea Exchange erstmals in der Geschichte an zwei aufeinanderfolgenden Tagen Handelsunterbrechungen aus. Der Sektor leidet unter erhöhter Volatilität, da Investoren angesichts der Marktentwicklung kaum Risikostreuung betreiben konnten.

TradingKey – Am 29. Juli haben die japanischen und südkoreanischen Aktienmärkte ihre Verluste ausgeweitet, wobei der südkoreanische Markt erneut zum am stärksten betroffenen Bereich unter den asiatischen Aktien wurde. Samsung Electronics verlor über 5 %, SK Hynix brach um fast 10 % ein, Kioxia rutschte um fast 14 % ab und SoftBank fiel um fast 7 %.
Der Korea Composite Stock Price Index (KOSPI) schloss mit einem Minus von 5,98 % bei 5.663,24 Punkten. Dies war der niedrigste Schlussstand seit dem 7. April und entspricht einem kumulierten Rückgang von rund 40 % gegenüber dem im Juni erreichten Rekordhoch.

Quelle: TradingView
Der japanische Nikkei 225 Index schloss mit einem Minus von 1,49 % bei 61.434,19 Punkten, nachdem er im Tagesverlauf kurzzeitig ein Fast-Zweimonatstief markiert hatte.
Technologieaktien waren weiterhin von massiven Ausverkäufen betroffen: SK Hynix fiel um 9,61 % und schloss bei 1.401.000 Won (ca. 967 US-Dollar), während Samsung Electronics um 5,23 % auf einen Schlusskurs von 208.500 Won nachgab.
Auch japanische Halbleiteraktien standen unter Druck; so brach Kioxia um 13,85 % ein und schloss bei 38.380 Yen (ca. 235 US-Dollar), während die SoftBank Group um 6,95 % nachgab und den Handel bei 4.741 Yen beendete.
Im Tagesverlauf kam es am südkoreanischen Markt zu Panikverkäufen, wobei sich die Verluste des KOSPI auf über 12 % ausweiteten und der KOSDAQ-Index um mehr als 10 % einbrach. Infolgedessen löste die koreanische Börse (Korea Exchange) für beide Märkte gleichzeitig automatische Handelsunterbrechungen (Circuit Breaker) aus und setzte den Handel für 20 Minuten aus.
Dies ist bereits das neunte Mal in diesem Jahr, dass am südkoreanischen Aktienmarkt Handelsunterbrechungen ausgelöst wurden, und das erste Mal in der Geschichte des KOSPI, dass dies an zwei aufeinanderfolgenden Handelstagen geschah – ein Zeichen für eine weitere Eskalation der Marktvolatilität.
Der südkoreanische Halbleiterriese SK Hynix meldete für das zweite Quartal einen operativen Rekordgewinn und hob seine Investitionsausgaben für das Gesamtjahr auf über 40 Billionen Won an. Dennoch blieben die Ergebnisse hinter den Markterwartungen zurück. Zudem versäumte es das Management, weitere Details zur Aktionärsrendite-Politik oder zum Preismechanismus für langfristige Lieferverträge zu nennen, was bei einigen Anlegern Besorgnis hervorrief.
Im morgendlichen Handel brach SK Hynix zeitweise um über 18 % ein, während auch Samsung Electronics im Tagesverlauf ein Minus von mehr als 13 % verzeichnete. Damit erwies sich der Halbleitersektor als Hauptbelastungsfaktor für den Index.
Josh Gilbert, Chef-Marktanalyst für den asiatisch-pazifischen Raum und den Nahen Osten bei eToro, wies darauf hin, dass es angesichts der extrem hohen gemeinsamen Gewichtung von SK Hynix und Samsung Electronics im KOSPI für Indexanleger nahezu unmöglich gewesen sei, das Marktrisiko bei einem gleichzeitigen Einbruch dieser beiden Aktienkurse zu vermeiden.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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