Japanische, südkoreanische Aktien stürzen ab, während KOSPI um 11 % einbricht nach 30 % Juli-Verlust; Kioxia, Samsung, SK Hynix sinken
Am 28. Juli verzeichneten südkoreanische und japanische Aktienmärkte massive Einbrüche. Der KOSPI sank um 10,84 %, belastet durch einen Kurseinbruch bei Samsung und SK Hynix von über 13 %. Auch der Nikkei 225 fiel um 3,95 % auf ein Dreimonatstief. Auslöser sind Bedenken hinsichtlich der KI-Rentabilität, steigender Wettbewerbsdruck durch chinesische Speicherhersteller sowie hohe Kapitalanforderungen. Die südkoreanische Finanzaufsicht prüft zur Marktstabilisierung strengere Regeln für gehebelte ETFs. Aufgrund der anhaltenden Risikoaversion und der Neubewertung der KI-Wertschöpfungskette bleibt die Volatilität im asiatischen Halbleitersektor kurzfristig hoch.

TradingKey - Am 28. Juli erlebten die japanischen und südkoreanischen Aktienmärkte eine neue Welle von Ausverkäufen. Der Rückgang des südkoreanischen Marktes war besonders heftig, wobei Samsung um über 13 % fiel, SK Hynix um mehr als 14 % nachgab und Kioxia um über 18 % einbrach.
Der Korea Composite Stock Price Index (KOSPI) schloss mit einem Minus von 10,84 % bei 6.023,63 Punkten, nachdem er im Tagesverlauf vorübergehend um mehr als 11 % gefallen war und die wichtige Marke von 6.000 Punkten durchbrochen hatte, um ein neues Verlaufstief zu markieren. Damit beläuft sich sein kumulierter Rückgang in diesem Monat auf fast 30 %.
Im morgendlichen Handel löste die koreanische Börse eine marktweite Handelsunterbrechung aus, um den Handel für 20 Minuten auszusetzen. Dies war das achte Mal in diesem Jahr, dass beim KOSPI ein solcher Circuit Breaker ausgelöst wurde,

Quelle: TradingView
Auch japanische Aktien standen unter Druck; der Nikkei 225 Index schloss mit einem Minus von 3,95 % bei 62.364,92 Punkten und fiel damit auf den tiefsten Stand seit Mai dieses Jahres.
Belastet durch den Halbleitersektor brach SK Hynix um 14,65 % ein und schloss bei 1.550.000 Won (ca. 1.062 US-Dollar), während Samsung Electronics um 13,39 % auf einen Schlusskurs von 220.000 Won (ca. 151 US-Dollar) sank, wodurch beide Werte mehrstufige Tiefststände erreichten.
Auf dem japanischen Markt brach Kioxia um 18,33 % ein und schloss bei 44.550 Yen (ca. 272 US-Dollar), während die SoftBank Group um 4,43 % nachgab und bei 5.095 Yen (ca. 31 US-Dollar) aus dem Handel ging.
Lee Eog-weon, Vorsitzender der südkoreanischen Finanzdienstleistungskommission (FSC), erklärte, dass die Regulierungsbehörden Pläne zur weiteren Verschärfung der Handelsregeln für gehebelte ETFs auf Einzelaktien prüfen. Dazu gehöre auch die Erwägung von Investitionsobergrenzen für Privatanleger, um übermäßige Marktspekulationen einzudämmen und die Marktstimmung zu stabilisieren.
Investoren sind besorgt, dass der beschleunigte Kapazitätsausbau des chinesischen Speicherchipherstellers ChangXin Memory Technologies (CXMT) künftig einen größeren Wettbewerbsdruck auf die DRAM-Marktanteile von Samsung Electronics und SK Hynix ausüben könnte. Darüber hinaus haben die massiven Kapitalinvestitionen, die für den Aufbau der KI-Infrastruktur erforderlich sind, den Markt dazu veranlasst, die Rentabilitätsaussichten und Kapitalrücklaufzyklen der KI-Wertschöpfungskette neu zu bewerten.
Ein leitender Aktienhändler sagte in einem Interview mit der Financial Times: „Ich kann mich nicht erinnern, jemals einen so heftigen und schnellen Rückgang gesehen zu haben.“ Da sich die Risikoaversion am Markt weiter verschärft, hat sich der Fokus der Anleger allmählich vom Wachstum der KI-Nachfrage auf Kapitalausgaben, Finanzierungsmöglichkeiten und das Wettbewerbsumfeld der Branche verlagert. Kurzfristig dürfte die Volatilität im asiatischen Halbleitersektor hoch bleiben.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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