Südkoreanische Chip-Aktien steigen nach 950-Milliarden-Dollar-KI-Partnerschaft; Kospi schließt fast 1 % im Plus, während SK Hynix sich um über 3 % erholt und Samsung zulegt
Die asiatischen Aktienmärkte verzeichneten am 27. Juli eine breite Erholung. Der südkoreanische KOSPI stieg um 0,97 %, während der japanische Nikkei-225 um 0,50 % zulegte. Haupttreiber waren ein nachlassendes geopolitisches Risiko durch die Entspannung im Nahen Osten sowie massive Investitionsabkommen der südkoreanischen Tech-Branche mit US-Partnern im KI-Sektor. Während Halbleiterwerte wie SK Hynix und Samsung Electronics von der starken Nachfrage nach KI-Chips profitierten, zeigten japanische Titel wie SoftBank Schwäche. Positive Gewinnprognosen für SK Hynix durch Beteiligungsverkäufe unterstrichen den optimistischen Ausblick für den südkoreanischen Halbleitersektor zusätzlich.

TradingKey – Im asiatischen Handel am 27. Juli setzten die japanischen und südkoreanischen Aktienmärkte ihre Erholung auf breiter Front fort. SK Hynix stieg um 3,5 %, Samsung Electronics legte um 2 % zu, während SoftBank und Kioxia beide nachgaben.
Der südkoreanische Leitindex KOSPI schloss mit einem Plus von 0,97 % bei 6.755,74 Punkten, während der Nikkei-225-Index um 0,50 % zulegte und bei 64.931,19 Punkten schloss.

Quelle: TradingView
Der südkoreanische Halbleitersektor zog weiterhin Kapital an. Dabei stieg SK Hynix um 3,47 % und schloss bei 1.820.000 Won (ca. 1.313 US-Dollar), während Samsung Electronics um 2 % auf einen Schlusskurs von 254.500 Won (ca. 184 US-Dollar) zulegte.
Japanische Tech-Aktien präsentierten sich schwächer: Die SoftBank Group fiel um 3,07 % und schloss bei 5.331 Yen (ca. 32,6 US-Dollar), während Kioxia um 2,61 % auf einen Schlusskurs von 54.550 Yen (ca. 334 US-Dollar) nachgab.
Die Marktstimmung hellte sich auf, was einerseits durch Anzeichen einer Entspannung im Nahen Osten begünstigt wurde. Medienberichten zufolge setzten die USA am Freitagabend nach 13 aufeinanderfolgenden Tagen mit Militäroperationen die Luftangriffe gegen den Iran aus, woraufhin das iranische Militär erklärte, seine militärische Reaktion ebenfalls vorerst einzustellen. Diese vorübergehende Abkühlung der geopolitischen Risiken baute die Risikoaversion an den asiatischen Märkten ab.
Andererseits stützte auch die kontinuierliche Bekanntgabe wichtiger Partnerschaften innerhalb der südkoreanischen KI-Lieferkette den Halbleitersektor. Das südkoreanische Präsidialamt teilte mit, dass südkoreanische Unternehmen, darunter Samsung Electronics und die SK Group, Kooperationsvereinbarungen im Gesamtwert von rund 950 Milliarden US-Dollar mit mehreren US-Technologieunternehmen unterzeichnet haben. Die Schwerpunkte liegen dabei auf KI-Chips, High Bandwidth Memory (HBM), fortschrittlichen Foundry-Dienstleistungen und dem Bau von Rechenzentren.
Zudem konnte sich SK Hynix über einen potenziellen Gewinnkatalysator freuen. Das südkoreanische Wertpapierhaus Meritz Securities prognostizierte am 27. Juli, dass das Unternehmen aufgrund des im Juni dieses Jahres abgeschlossenen Verkaufs seiner Kioxia-Beteiligung und der Verbuchung der entsprechenden Investitionsgewinne im zweiten Quartal 2026 voraussichtlich rund 41,6 Billionen Won an nicht-operativen Erträgen verbuchen wird, wobei der Vorsteuergewinn voraussichtlich die Marke von 100 Billionen Won überschreiten dürfte.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
Empfohlene Artikel












Kommentare (0)
Klicken Sie auf die $-Schaltfläche, geben Sie das Symbol ein und wählen Sie eine Aktie, einen ETF oder einen anderen Ticker zum Verlinken aus.