Ansturm von Privatanlegern auf gehebelte ETFs alarmiert Aufsichtsbehörden; Südkorea verschiebt dringend Optionen auf Einzelaktien; Samsung startet massiven Rückkauf zur Kursstabilisierung
Südkorea hat den für den 29. Juni geplanten Start wöchentlicher Einzelaktienoptionen verschoben. Grund sind regulatorische Bedenken hinsichtlich des massiven Volumens gehebelter ETFs auf Samsung und SK Hynix, das auf 9,1 Milliarden US-Dollar angestiegen ist. Die Finanzaufsicht befürchtet eine Casino-Mentalität bei Privatanlegern. Parallel dazu erwägt Samsung Electronics einen Aktienrückkauf im Wert von etwa 90 Billionen Won zur Mitarbeitervergütung. Diese Nachricht löste am 24. Juni einen Kurssprung von 9,84 % aus, wodurch Samsung seine Position als wertvollstes börsennotiertes Unternehmen Südkoreas festigte. Eine finale Entscheidung zum Rückkauf wird innerhalb eines Monats erwartet.

TradingKey – Am 24. Juni (Ortszeit Seoul) verschob Südkorea den ursprünglich für den 29. Juni geplanten Start von wöchentlichen Optionen auf Einzelaktien, darunter SK Hynix und Samsung Electronics; am selben Tag erklärte Samsung Electronics, dass das Unternehmen den Rückkauf von Aktien im Wert von rund 90 Billionen Won erwäge, um diese als Mitarbeiterboni auszuschütten.
Wöchentliche Einzelaktienoptionen verschoben
Mit der Angelegenheit vertraute Personen berichteten, dass Südkorea sein wöchentliches Optionsprogramm für Einzelaktien wie SK Hynix und Samsung Electronics, das ursprünglich für den 29. Juni geplant war, verschoben hat. Ein Vertreter der Korea Exchange erklärte, dass „noch keine Entscheidung getroffen wurde“. Der unmittelbare Hintergrund für die Verschiebung sind regulatorische Bedenken über das außer Kontrolle geratene Volumen von gehebelten ETFs auf Einzelaktien.
Die 16 Ende Mai aufgelegten gehebelten ETFs, die Samsung Electronics und SK Hynix abbilden, verfügten anfänglich über ein Gesamtvermögen von rund 3 Milliarden US-Dollar, das inzwischen auf etwa 9,1 Milliarden US-Dollar angewachsen ist, wobei Privatanleger rund 92 % der Anteilsinhaber ausmachen.
Lee Chan-jin, Leiter der südkoreanischen Finanzaufsichtsbehörde Financial Supervisory Service, drückte auf einer Pressekonferenz am 22. Juni „tiefes Bedauern“ darüber aus, diesen Produkten überhaupt erst grünes Licht gegeben zu haben. Er erklärte, dass „dies nur Wertpapierfirmen zugutekommt“, und äußerte die Sorge, dass „es sich in ein Casino verwandeln wird“. Zudem wies er darauf hin, dass die Umschlagsquote der gehebelten ETFs bei starken Kursrückgängen zeitweise 200 % erreichte, wobei sich die von den Anlegern gezahlten Transaktionsgebühren auf 5 Billionen bis über 10 Billionen koreanische Won beliefen.
Auf der Pressekonferenz räumte Lee Chan-jin ein: „Der Aktienmarkt war bereits kräftig gestiegen, als die ETFs börsennotiert wurden. Wir hatten Zweifel, haben es aber letztendlich nicht geschafft, sie aufzuhalten.“
Samsung-Aktienrückkauf
Samsung Electronics gab in einer Pflichtmitteilung bekannt, dass das Unternehmen einen Aktienrückkauf zur Auszahlung von Boni in Erwägung zieht. Zeitplan und Umfang stehen noch nicht endgültig fest, eine gesonderte Bekanntgabe soll spätestens innerhalb eines Monats erfolgen. Früheren Berichten zufolge wird das Rückkaufvolumen voraussichtlich fast 90 Billionen Won erreichen.
Samsung hatte zuvor mit der Gewerkschaft vereinbart, Sonderleistungsprämien in Form von Aktien des eigenen Unternehmens auszuschütten. Der Wert nach Steuern wird auf rund 93 Billionen Won geschätzt.
Beflügelt durch die Nachrichten über den Aktienrückkauf kletterte die Aktie von Samsung Electronics im morgendlichen Handel am 24. Juni um fast 10 % nach oben. Sie schloss mit einem Plus von 9,84 % bei 340.500 Won und eroberte damit ihren Status als wertvollstes börsennotiertes Unternehmen Südkoreas zurück.

[Quelle: TradingView]
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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