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SoftBank investiert weitere 300 Millionen $ in Agile Robots, setzt auf physische und verkörperte KI

TradingKeyJun 3, 2026 8:57 AM

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SoftBank Group führt Gespräche über eine 300-Millionen-US-Dollar-Investition in Agile Robots, ein deutsches KI-Robotikunternehmen. Die Finanzierungsrunde soll 800 Millionen US-Dollar erreichen und dient dem Kapazitätsausbau sowie der globalen Marktentwicklung. Diese strategische Investition ergänzt SoftBanks „physische KI“-Ökosystem. Die finanzielle Auswirkung auf SoftBanks kurzfristige Gewinne ist vernachlässigbar. Agile Robots spezialisiert sich auf KI-gesteuerte intelligente Robotersysteme, darunter humanoide Roboter und Roboterarme. Das Unternehmen plant die Einführung eines humanoiden Industrieroboters im Jahr 2025. Die Aktien von SoftBank fielen nach der Ankündigung, da Analysten die kurzfristigen Gewinneffekte als gering einschätzen.

Von der KI erstellte Zusammenfassung

TradingKey – Am 2. Juni befindet sich die SoftBank Group in fortgeschrittenen Gesprächen über eine zusätzliche Investition von 300 Millionen US-Dollar in Agile Robots, ein deutsches Industrie-Robotik-Unternehmen. Die gesamte Finanzierungsrunde soll voraussichtlich rund 800 Millionen US-Dollar erreichen und zielt auf den Kapazitätsausbau sowie die globale Marktentwicklung ab.

Dies ist die zweite Investition von SoftBank in Agile Robots, nachdem das Unternehmen bereits 2021 die Series-C-Finanzierungsrunde über 220 Millionen US-Dollar angeführt hatte, womit Agile Robots zum ersten Robotik-Einhorn Deutschlands wurde.

Das 2018 in München gegründete Unternehmen Agile Robots ist eine Ausgründung des Instituts für Robotik und Mechatronik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Der Gründer Dr. Zhaopeng Chen war zuvor als stellvertretender Direktor eines Labors an diesem Institut tätig. Das Unternehmen ist auf KI-gesteuerte intelligente Robotersysteme spezialisiert, wobei das Geschäftsfeld humanoide Roboter, Roboterarme und die Lagerautomatisierung umfasst.

Berichten zufolge beschäftigt das Unternehmen mittlerweile mehr als 3.200 Mitarbeiter, wobei der Umsatz im Jahr 2024 etwa 200 Millionen Euro erreichte. Es plant die Einführung des Agile ONE, eines humanoiden Industrieroboters in Originalgröße, für das Jahr 2025; die Serienproduktion soll Anfang 2026 in seinem bayerischen Werk anlaufen. Zu den Kunden gehören Foxconn, BMW und Volkswagen.

Aus finanzieller Sicht wird diese Investition nur vernachlässigbare Auswirkungen auf die kurzfristigen Gewinne von SoftBank haben. Unter der Annahme einer Nettogewinnmarge von 10 % für Agile Robots und einer 20-prozentigen Beteiligung von SoftBank beliefe sich der jährliche Gewinnbeitrag auf etwa 6 Millionen US-Dollar. Angesichts des prognostizierten Nettogewinns von SoftBank in Höhe von 5 Billionen Yen (ca. 31,7 Milliarden US-Dollar) für das Geschäftsjahr 2025 macht der Beitrag von 6 Millionen US-Dollar lediglich etwa 0,02 % aus.

Tatsächlich baut SoftBank einen geschlossenen Kreislauf für „physische KI“ auf, der von Chips bis zur Industrieautomatisierung reicht: Arm liefert die Chip-Architektur, OpenAI die Fähigkeiten für große Modelle, ergänzt durch Infrastruktur wie Rechenzentren. Im Oktober 2025 erwarb SoftBank das Robotikgeschäft von ABB für 5,375 Milliarden US-Dollar und sicherte sich damit industrielle Ausführungskapazitäten und Vertriebskanäle. Während ABB bei ausgereifter, groß angelegter Industrieautomatisierung glänzt, konzentriert sich Agile Robots auf „Embodied Intelligence“ – also die Wahrnehmungs- und Feinmanipulationsfähigkeiten der Maschine. Dies ist ein Bereich, den ABB nicht vollständig abdeckt, und SoftBank benötigt Agile Robots, um diese technologische Lücke zu schließen.

Was die Marktreaktion betrifft, so fiel der Aktienkurs von SoftBank am 3. Juni um mehr als 3 %. Analysten wiesen darauf hin, dass die Robotik zwar ein langfristiges Thema ist, die Bewertung von SoftBank jedoch bereits erhebliche KI-Erwartungen widerspiegelt und die materiellen Auswirkungen einer einzelnen Investition von 300 Millionen US-Dollar auf den Gewinn pro Aktie (EPS) vernachlässigbar sind.

Insgesamt handelt es sich bei der Folgeinvestition von SoftBank in Agile Robots im Wesentlichen um strategische Kosten für die langfristige Ausrichtung auf „Embodied Intelligence“ und nicht um das Streben nach kurzfristigen finanziellen Renditen. Die Kernbewertung von SoftBank bleibt weiterhin von der Börsenperformance von OpenAI und dem Wandel von Arm hin zu KI-Chips abhängig.

Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.

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Geprüft vonJay Qian
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels stellt ausschließlich die persönlichen Meinungen des Autors dar und spiegelt nicht die offizielle Haltung von Tradingkey wider. Er sollte nicht als Anlageberatung betrachtet werden. Der Artikel dient nur zu Referenzzwecken, und Leser sollten keine Anlageentscheidungen ausschließlich auf dessen Inhalt basieren. Tradingkey übernimmt keine Verantwortung für Handelsergebnisse, die sich aus dem Vertrauen auf diesen Artikel ergeben. Darüber hinaus kann Tradingkey die Genauigkeit des Inhalts des Artikels nicht garantieren. Bevor Sie Anlageentscheidungen treffen, ist es ratsam, einen unabhängigen Finanzberater zu konsultieren, um die damit verbundenen Risiken vollständig zu verstehen.

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