Kryptowährungen geben auf breiter Front nach, XRP bricht um mehr als 10 % ein, da der CLARITY Act im US-Senat scheitert
Am 15. September ET verfehlte der CLARITY Act im US-Senat die notwendige Stimmenanzahl, wodurch das formelle Beratungsverfahren vorerst blockiert ist. Eine endgültige Ablehnung liegt jedoch nicht vor. Die Unklarheit über die künftige Aufteilung der regulatorischen Zuständigkeiten zwischen CFTC und SEC belastete den Markt stark. Infolgedessen gaben Kryptowährungen auf breiter Front nach, wobei Bitcoin um 4 % unter 76.000 US-Dollar fiel, Ethereum um 5,22 % sank und Ripple über 10 % verlor. Kurzfristig agiert die Branche weiterhin auf Basis des GENIUS Stablecoin Act und bestehender Regelwerke, während die SEC ihren Regulierungsrahmen eigenständig vorantreibt.

TradingKey – Am 15. September ET endete die Abstimmung über den CLARITY Act im US-Senat mit einem Patt von 50 zu 50 Stimmen, womit die verfahrensrechtliche Hürde von 60 Stimmen verfehlt wurde und die Debatte im Plenum des Senats nicht beginnen konnte.
Dieses Abstimmungsergebnis bedeutet lediglich, dass der CLARITY Act vorübergehend nicht in das formelle Beratungsverfahren des Senats eintreten kann. Es bedeutet weder, dass der Gesetzentwurf endgültig gescheitert ist, noch stellt es eine finale Ablehnung dar. Es bedeutet, dass der Senat die Verfahrensdebatte über den Übergang zur Beratung nicht beenden kann und der Gesetzentwurf vorerst nicht in die anschließenden Beratungen über Änderungsanträge übergehen kann.
Infolge dieser Entwicklung gaben Kryptowährungen auf breiter Front nach. Bitcoin (BTC) verlor 4 % und fiel unter die Marke von 76.000 US-Dollar; Ethereum (ETH) gab um 5,22 % auf 2.404 US-Dollar nach; Ripple (XRP) fiel um über 10 % auf 1,32 US-Dollar.

Kursentwicklung der 10 größten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung, Quelle: CoinMarketCap
Der Kern des CLARITY Act ist die Neuregelung der Zuständigkeiten für digitale Vermögenswerte: Etablierte Netzwerktokens fallen unter die CFTC, Tokens in einer frühen Phase unterstehen der SEC, mit einem Übergangsmechanismus zur „Reifezertifizierung“ dazwischen.
Nachdem der Gesetzentwurf ins Stocken geraten ist, wird die SEC ihren Regulierungsrahmen nach ihrem eigenen Zeitplan weiter vorantreiben, während die Zuständigkeitsgrenzen zwischen CFTC und SEC weiterhin durch Einzelfälle und Gerichtsverfahren bestimmt werden. Kurzfristig kann die Branche nur auf Grundlage des bereits verabschiedeten GENIUS Stablecoin Act und bestehender Regelwerke agieren.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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