Spotgold steigt über 4.400 Dollar, da Fed- und Nahost-Risiken den Goldpreis bewegen
Spot-Gold notierte am Montag (17. August) im frühen asiatischen Handel nahe 4.406 US-Dollar je Unze, gestützt durch schwächere US-Wirtschaftsdaten wie rückläufige Einzelhandelsumsätze und Inflationszahlen. Diese Daten dämpften die Erwartungen an eine Zinserhöhung der Fed im September und minderten den Druck auf den unverzinsten Goldpreis. Gleichzeitig stützen anhaltende geopolitische Risiken im Nahen Osten und Unsicherheiten bezüglich der Schifffahrt in der Straße von Hormus den Markt. Anleger richten ihren Fokus nun auf das anstehende Protokoll der Fed-Zinssitzung, um weitere geldpolitische Hinweise zu erhalten.

TradingKey – Am Montag (17. August) legte Spot-Gold (XAUUSD) im frühen asiatischen Handel zu und wird derzeit nahe 4.406 US-Dollar pro Unze gehandelt. In der vergangenen Woche stieg der Goldpreis insgesamt um etwa 0,8 %, wenngleich die Intraday-Volatilität spürbar anzog. Einerseits konzentrieren sich die Märkte derzeit auf die Auswirkungen der sich abschwächenden US-Wirtschaftsdaten auf die Zinserwartungen der Fed, während sie andererseits das Risiko bewerten, dass die Lage im Nahen Osten und steigende Energiepreise die Inflation erneut anheizen könnten.

Quelle: TradingView
Der Goldmarkt verzeichnete in der vergangenen Woche eine erhebliche Volatilität. Spot-Gold eröffnete am 11. August bei 4.346 US-Dollar pro Unze und kletterte anschließend weiter nach oben, wobei es Mitte der Woche mit nahezu 4.450 US-Dollar ein Zweimonatshoch erreichte. Nach Gewinnmitnahmen der Bullen gab Gold am Donnerstag jedoch um bis zu 1,3 % nach und fiel im Freitagshandeln weiter in Richtung 4.310 US-Dollar. Im Anschluss fielen die US-Einzelhandelsumsätze deutlich schwächer aus als erwartet, was die Sorgen am Markt über das US-Wirtschaftswachstum verstärkte; Gold erholte sich rasch und schloss bei 4.375,80 US-Dollar pro Unze.
Sich abschwächende US-Wirtschaftsdaten waren zuletzt ein wichtiger Grund dafür, dass Gold wieder Unterstützung fand. Die Einzelhandelsumsätze im Juli fielen im Monatsvergleich um 0,6 %, beendeten damit die bisherige Dynamik und lagen deutlich unter den Markterwartungen eines Wachstums von 0,1 %. Auch das Verbrauchervertrauen ging zurück, was auf eine Abkühlung des US-Konsumsektors hindeutet.
Auch die zuvor veröffentlichten Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten sendeten eher taubenhafte Signale. Die Beschäftigtenzahlen außerhalb der Landwirtschaft für Juli verfehlten die Erwartungen, und die CPI- sowie PPI-Zahlen zeigten keine deutlichen Anzeichen für ein Heißlaufen der Inflation, was die Sorgen des Marktes über ein Wiederaufleben der Inflation weiter dämpfte und Anleger dazu veranlasste, den künftigen Zinspfad der Fed neu zu bewerten.
Infolgedessen kühlten die Markterwartungen hinsichtlich einer Zinserhöhung im September deutlich ab. Daten von CME FedWatch zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September von einem Höchststand von rund 75 % Ende Juli auf etwa 33 % gesunken ist, wobei der Markt nun dazu neigt, dass die Fed die Leitzinsen unverändert belässt. Der Wandel der Zinserwartungen hat auch den Druck auf Gold als unverzinstes Anlagegut gemildert.
Unterdessen bleibt die Unsicherheit bezüglich der Lage in der Straße von Hormus bestehen. Am 15. August Ortszeit erklärte das iranische Außenministerium, dass sich der Iran und Oman nach wochenlangen technischen Konsultationen auf einen Schifffahrtsroutenplan für die Straße von Hormus geeinigt hätten, wobei beide Seiten noch Folgemaßnahmen wie eine gemeinsame Erklärung ausarbeiten. Der Iran stellte fest, dass die Vereinbarung darauf abzielt, die sichere Passage von Schiffen zu gewährleisten, fügte jedoch hinzu, dass die vollständige Wiederaufnahme des normalen Schiffsverkehrs durch die Meerenge auch davon abhänge, ob die USA ihre entsprechenden Zusagen erfüllen.
In dieser Woche richtet der Markt sein Hauptaugenmerk auf das Protokoll der Fed-Zinssitzung vom Juli, da Anleger nach weiteren Hinweisen zu Inflation, Beschäftigung und der künftigen Zinspolitik suchen.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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