Goldpreis-Trendprognose: US-Iran-Unsicherheit gepaart mit den Non-Farm Payrolls im Juni, Goldpreis könnte auf 3.500 $ fallen
Am 30. Juni fiel der Goldpreis auf ein Jahrestief von 3.942,50 USD. Belastet wird das Edelmetall durch anhaltende geopolitische Unsicherheiten zwischen den USA und dem Iran sowie die Erwartung der US-Arbeitsmarktdaten. Sollten diese stärker als erwartet ausfallen, drohen der US-Dollar und die Anleiherenditen zu steigen, was Gold weiter unter Druck setzt. Technisch bestätigt der Bruch der 4.000-USD-Marke den bärischen Trend. Analysten sehen das kurzfristige Abwärtspotenzial bei 3.850 USD; ein Unterschreiten dieser Marke könnte zu einem Rückgang in den Bereich von 3.500 USD führen.

TradingKey – Am heutigen Handelstag (30. Juni) hat Gold während der asiatischen Sitzung ( XAUUSD) seinen jüngsten Abwärtstrend fortgesetzt, wobei die Intraday-Goldpreise kurzzeitig unter 4.000 US-Dollar fielen und mit einem Tiefstand von bis zu 3.942,50 US-Dollar ein neues Jahrestief erreichten. Die Hauptgründe für den heutigen Rückgang des Goldpreises sind: Die Unsicherheit im Zusammenhang mit der Situation zwischen den USA und dem Iran hat die Inflationserwartungen verstärkt; darüber hinaus könnten die an diesem Donnerstag anstehenden US-Arbeitsmarktdaten außerhalb der Landwirtschaft (Non-Farm Payrolls) die Marktliquidität verringern, was die Aufwärtsbewegung von Gold weiter unter Druck setzt.
Situation zwischen den USA und dem Iran von großer Unsicherheit geprägt; Non-Farm Payrolls werden zur nächsten Schlüsselvariable für Gold.
Aus fundamentaler Sicht hat die jüngste Instabilität in den Beziehungen zwischen den USA und dem Iran erheblichen Abwärtsdruck auf die Goldpreise ausgeübt. Am vergangenen Wochenende lieferten sich die USA und der Iran erneut Gefechte, was die Markterwartungen einer kontinuierlichen Abkühlung der Spannungen im Nahen Osten vorübergehend zunichte machte. Beide Seiten signalisierten jedoch in der Folge den Wunsch, eine Eskalation der Lage zu verhindern, und wollen am heutigen Tag Gespräche in Katar aufnehmen.
Trumps Haltung gegenüber dem Iran bleibt jedoch hart. Trump warnte, dass die USA sich die Option weiterer militärischer Reaktionen vorbehalten, sollte der Iran seine provokativen Handlungen fortsetzen. Die Haltung des Irans ist ebenso entschlossen, allerdings hat er keine Bereitschaft gezeigt, den Konflikt sofort zu einem umfassenden Krieg eskalieren zu lassen. Iranische Beamte betonten, dass das Vorgehen der USA die regionale Stabilität untergraben habe, und erklärten, dass der Iran seine eigenen Sicherheitsinteressen wahren werde.
Vor dem Hintergrund der harten Rhetorik beider Seiten sind die Goldpreise weiter gesunken, obwohl beide Parteien am heutigen Tag Gespräche in Katar aufnehmen sollen. Die Reaktion des Marktes spiegelt wider, dass die Erwartungen der Anleger an eine Deeskalation durch die Gespräche von großer Unsicherheit geprägt sind.
Neben der Lage zwischen den USA und dem Iran werden die US-Arbeitsmarktdaten außerhalb der Landwirtschaft (Non-Farm Payrolls) für Juni, die am kommenden Donnerstag veröffentlicht werden, als wichtiger Katalysator für die nächste Phase der Goldpreisentwicklung dienen. Der Markt geht derzeit weithin davon aus, dass sich das Beschäftigungswachstum im Juni im Vergleich zu den 172.000 im Mai deutlich verlangsamen könnte, wobei die Prognosespanne grob zwischen 100.000 und 115.000 liegt, während die Arbeitslosenquote voraussichtlich bei rund 4,3 % verharren oder leicht auf 4,4 % steigen wird.
Sollten die US-Arbeitsmarktdaten für Juni stärker als erwartet ausfallen, insbesondere wenn das Beschäftigungswachstum deutlich über den Marktschätzungen liegt und das Lohnwachstum robust bleibt, könnte der Markt die Erwartungen weiter anheizen, dass die Federal Reserve die Zinsen anhebt oder die Zinsen länger auf einem höheren Niveau belässt. Infolgedessen könnten der US-Dollar und die Renditen von US-Staatsanleihen weiter zulegen, wodurch Gold unter erneuten Abwärtsdruck geraten würde, wobei sich die Marke von 4.000 $ bei einer Erholung von einem Unterstützungs- in ein Widerstandsniveau verwandeln könnte.
Sollten sich die Arbeitsmarktdaten hingegen deutlich abschwächen – mit einem Beschäftigungswachstum von unter 100.000, einer steigenden Arbeitslosenquote und einem sich verlangsamenden Lohnwachstum –, wird der Markt wahrscheinlich erneut auf eine Abkühlung des US-Arbeitsmarktes und die Möglichkeit einer geldpolitischen Wende der Fed setzen. In diesem Szenario könnten der US-Dollar und die Renditen von Staatsanleihen nachgeben, was dem Goldpreis die Chance auf eine vorübergehende Erholung bieten würde.
Goldpreis-Trendanalyse: Übergeordneter Abwärtstrend, Goldpreis könnte auf 3.500 USD fallen

Goldpreis-Tageschart, Quelle: TradingView
Dem Tageschart für Gold zufolge schwächte sich der Goldpreis am Montag unter der Widerstandsmarke von 4.070 USD wieder ab, nachdem er sich in der vergangenen Woche an zwei aufeinanderfolgenden Handelstagen erholt hatte. Heute fiel der Goldpreis wieder unter die Schwelle von 4.000 USD und markierte ein neues Jahrestief bei 3.942,50 USD, was darauf hindeutet, dass die allgemeine Marktstimmung eher bärisch ist und dem Goldpreis weitere Kursverluste bevorstehen.
Nach dem heutigen Durchbruch unter das Tief der vergangenen Woche hat sich für den Goldpreis aktuell weiteres Abwärtspotenzial eröffnet. Das primäre Ziel für den Rückgang ist die Unterstützungszone von 3.900 bis 3.850 USD. Sollte Gold diese Unterstützungslinie von 3.850 USD nicht halten können, wäre der Weg in Richtung der Spanne von 3.560 bis 3.500 USD frei.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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