Goldpreis-Trendprognose: Goldpreis droht unter 4.000 $ zu fallen, PCE-Daten sind entscheidend
Der Goldpreis (XAUUSD) bleibt am 24. Juni mit einem Minus von 0,78 % auf 4.077,77 USD unter Druck. Die bärische Stimmung resultiert aus einer zunehmend falkenhaften Haltung der Federal Reserve unter dem neuen Vorsitzenden Warsh, was die Markterwartungen für Zinserhöhungen befeuert. Ein stärkerer US-Dollar und steigende Anleiherenditen belasten das Edelmetall zusätzlich. Mit Blick auf die anstehenden PCE-Daten droht bei einem Unterschreiten der Unterstützung bei 4.023,76 USD ein weiterer Rückgang in Richtung der psychologischen Marke von 4.000 USD, während technische Erholungen durch Widerstände bei 4.360 USD begrenzt bleiben.

TradingKey – Mit Stand der heutigen europäischen Sitzung (24. Juni) blieben die Goldpreise ( XAUUSD) weiterhin schwach und gaben im Tagesverlauf nach. Dabei markierten sie mit einem Intraday-Tief von 4.050 USD ein Fast-Zwei-Wochen-Tief, was eine deutliche kurzfristig bärische Marktstimmung signalisiert. Bei Redaktionsschluss notierte Gold bei 4.077,77 USD, ein Minus von 0,78 % im Tagesverlauf.
Die Erwartungen an eine Fed-Zinserhöhung nehmen deutlich zu, und die PCE-Daten könnten den Abwärtsdruck auf den Goldpreis weiter verstärken.
Aus fundamentaler Sicht bleibt die Federal Reserve der Hauptbelastungsfaktor für die aktuelle Entwicklung des Goldpreises. Die Fed beließ die Zielspanne für die Federal Funds Rate vergangene Woche unverändert bei 3,50 % bis 3,75 %, doch der Dot Plot und die Kommentare der Notenbanker waren deutlich falkenhaft. Der neu ernannte Fed-Vorsitzende Warsh bekräftigte nach seiner ersten Sitzung eine geldpolitische Ausrichtung, die der "Preisstabilität Priorität einräumt", was der Markt als Zeichen dafür wertete, dass die Fed nicht so leicht zu einer Lockerung übergehen wird. Eine Analyse von Reuters wies darauf hin, dass Warshs prägnanter, prinzipienbasierter Kommunikationsstil, kombiniert mit seiner Betonung des Inflationsziels, die Marktspekulationen über künftige Zinserhöhungen anheizte und die Anleiherenditen nach oben trieb.
Unterdessen haben die jüngsten falkenhaften Äußerungen von Fed-Vertretern den US-Dollar gestärkt und den Goldpreis weiter belastet. Auf seiner ersten FOMC-Pressekonferenz spielte der neu ernannte Fed-Vorsitzende Warsh die Forward Guidance herunter und betonte, dass die Notenbank der Erreichung von Preisstabilität Priorität einräumen werde. Fed-Gouverneur Waller sprach sich explizit gegen die jüngsten Diskussionen über Zinssenkungen aus und forderte die Streichung der "Lockerungsneigung" aus der geldpolitischen Erklärung. Laut dem CME FedWatch Tool ist die vom Markt eingepreiste Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung im Juli von 8,5 % vor einer Woche auf 36 % gestiegen, während die Wahrscheinlichkeit für eine Erhöhung im September auf über 70 % geklettert ist. Für Gold bedeutet dies, dass kurzfristige Erholungen weiterhin durch den Dollar und die Renditen von US-Staatsanleihen gedeckelt bleiben.

Zinserwartungen der Fed, Quelle: CME Group
Aus Marktperspektive hat sich der US-Dollar-Index nach dem Zinsentscheid der Fed im Juni weiter gefestigt, sich wieder nachhaltig über der Marke von 101 etabliert und ein neues Fast-Einjahreshoch erreicht. Hinter der heutigen Stärke des Dollars steht die Überzeugung der Anleger, dass die US-Wirtschaft widerstandsfähig bleibt und die Sorgen der Fed-Mitglieder über die Inflation noch nicht abgeklungen sind.
Als Nächstes wird sich der Fokus des Marktes auf den am Donnerstag anstehenden US-PCE-Preisindex für Mai verlagern. Daten der BEA zeigten, dass der US-PCE im April im Jahresvergleich um 3,8 % gestiegen ist, während der Kern-PCE im Jahresvergleich um 3,3 % zulegte, wobei die nächsten Daten am 25. Juni veröffentlicht werden sollen. Da der Kern-PCE das von der Fed bevorzugte Inflationsmaß ist, könnte ein Verharren des Kern-PCE für Mai bei rund 3,3 % oder gar ein Übertreffen der Markterwartungen im Monatsvergleich die Zähigkeit der Inflation weiter bestätigen und den Goldpreis stärker unter Abwärtsdruck setzen.
Goldpreis-Analyse: Goldpreis droht unter 4.000 $ zu fallen und rutscht in Richtung 3.900 $

Goldpreis-Tageschart, Quelle: TradingView
Mit Blick auf den Gold-Tageschart fielen die Preise am 11. Juni auf fast 4.000 $, bevor eine technische Erholung einsetzte, die am 17. Juni zu einem Höchststand von 4.382 $ führte. Allerdings schloss der Kurs an diesem Tag tiefer, was auf einen starken Widerstand bei der wichtigen Marke von 4.360 $ hindeutet, was wiederum die Preise nach unten zog. Heute rutschte Gold auf ein Tief von 4.050 $ ab, was zeigt, dass die allgemeine Marktstimmung weiterhin bärisch bleibt.
Derzeit ist der übergeordnete Trend für Gold weiterhin abwärts gerichtet. Die unmittelbare Unterstützung nach unten liegt beim Tief vom 11. Juni bei 4.023,76 $. Sollte diese Marke nicht halten, wird sich Gold weiter nach unten bewegen, um die psychologische Marke von 4.000 $ zu testen. Ein weiterer Durchbruch unter dieses Niveau würde Abwärtspotenzial in Richtung 3.900 $ eröffnen. Sollte sich Gold hingegen über 4.000 $ stabilisieren, könnte es sich wieder erholen, um das Widerstandsniveau bei 4.360 $ zu testen.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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