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US-Vorbörse: Delta Air Lines, Walmart, Cal-Maine und Peabody Energy mit viel Bewegung

Investing.comApr 9, 2025 12:32 PM
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Investing.com - Der US-amerikanische Aktienmarkt bewegt sich im Frühhandel am Mittwoch, den 9. April 2025, deutlich. So schlagen sich die Einzelaktien in der US-Vorbörse:

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Delta Air Lines (NYSE:DAL) (-0,6 %): Zwar konnte die US-Fluggesellschaft einen Quartalsgewinn am oberen Ende der kürzlich angepassten Erwartungen vermelden, doch die Prognose für das laufende Quartal enttäuschte die Anleger. Laut Delta sei die Reisenachfrage angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheit – ausgelöst durch weitreichende Zölle unter US-Präsident Trump – „weitgehend zum Stillstand gekommen“.

Walmart (NYSE:WMT) (-1,7 %): Der Einzelhandelsriese hat seine Prognose für das Betriebsergebnis im ersten Quartal gesenkt. Als Grund nannte das Unternehmen die Unsicherheit über mögliche Auswirkungen umfassender Zölle auf wichtige Zulieferländer.

Tesla (NASDAQ:TSLA) (-0,8 %): Obwohl der Elektroautobauer von Benchmark in die Liste der „besten Ideen“ aufgenommen wurde, konnte die Aktie ihre vorherigen Kursgewinne nicht behaupten.

Apple (NASDAQ:AAPL) (-2 %): Die Analysten von Jefferies haben ihre Einschätzung für den iPhone-Hersteller von „Underperform“ auf „Hold“ angehoben – mit Verweis auf die jüngste Kursschwäche.

Alibaba (NYSE:BABA) (+0,6 %): Reuters berichtet, dass hochrangige chinesische Politiker ein Treffen planen, um Maßnahmen zur wirtschaftlichen Belebung und Stabilisierung der Kapitalmärkte zu beraten.

General Motors (NYSE:GM) (-1,8 %): Laut CNBC will der US-Autobauer die Produktion seines Benziners Cadillac Crossover im Werk in Tennessee noch in diesem Jahr einstellen. Gleichzeitig soll die Fertigung des kleineren Crossover-Modells XT5 dort fortgesetzt werden.

Cal-Maine Foods (NASDAQ:CALM) (-5,1 %): Der größte Eierproduzent der USA bestätigte, dass das US-Justizministerium kartellrechtliche Ermittlungen gegen das Unternehmen aufgenommen hat.

Peabody Energy (NYSE:BTU) (+11 %): Das Bergbauunternehmen prüft derzeit die potenzielle Übernahme der Stahlkohlesparte von Anglo American (JO:AGLJ) im Volumen von 3,78 Milliarden Dollar neu – nachdem es in einem australischen Bergwerk zu einem Brand kam.

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar

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FOMC-Protokoll: Fed wechselt zu neutraler Abwartehaltung, einige wenige Notenbanker sehen Notwendigkeit für Zinserhöhungen, Aufwärtsrisiken bei der Inflation werden zum Kernkonflikt

Die Federal Reserve hat am 8. Juli das Protokoll ihrer FOMC-Geldpolitiksitzung vom 16. und 17. Juni veröffentlicht. Das Dokument zeigt, dass die Politik der Fed vollständig in eine neutrale, abwartende Haltung übergegangen ist, wobei die Aufwärtsrisiken für die Inflation zum zentralen Widerspruch geworden sind. Diese FOMC-Sitzung sendete ein klares Signal, dass sich die Fed vollständig von ihrer bisherigen einseitigen Tendenz zu Zinssenkungen verabschiedet hat und in eine Phase zweiseitiger, flexibler geldpolitischer Beobachtung eingetreten ist. Eine höher als erwartet ausfallende Inflationshartnäckigkeit und deren Ausweitung sind die Hauptgründe für diesen Kurswechsel, während die Robustheit des Arbeitsmarktes und des Wirtschaftswachstums Spielraum für flexible geldpolitische Anpassungen bietet. Die Notenbankvertreter bestätigten einen weiteren Anstieg der Inflation und wiesen darauf hin, dass der Druck nicht mehr nur auf exogene Faktoren wie Energie und Zölle beschränkt ist. Stattdessen haben sich die Preissteigerungen auf eine breite Palette von Kategorien wie Transport, Flugtickets und Öl ausgeweitet, während die Dienstleistungsinflation ohne Wohnungsbau fast keine Verbesserung zeigt. Kurzfristig wird mit der Erholung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus und dem Nachlassen der marginalen Effekte von Zöllen mit einem allmählichen Rückgang der Inflation gerechnet.
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