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Ripple CTO warnt: XRP darf auf keinen Fall zu billig werden

Investing.comApr 4, 2025 8:40 AM
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Investing.com – Ripple polarisiert wie keine andere Kryptowährung. Während die einen das Ende des rechtlichen Streits mit der SEC als Meilenstein feiern, bleiben andere skeptisch. Der Kurs von XRP liegt aktuell nur noch bei knapp 2 Dollar, und trotz vielversprechender Entwicklungen wie dem Coinbase-Futures-Antrag und Spekulationen über eine Aufnahme in die US-Strategiereserve hat der Token noch keinen nennenswerten Rally erlebt. Ein Analyst aus der XRP-Community betont: Spekulation allein reicht nicht. Ist das wirklich so?

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Ripple: Kann ein höherer Kurs die Effizienz steigern?

David Schwartz, Chief Technology Officer von Ripple, hat eine interessante These aufgestellt: Ein höherer XRP-Kurs könnte das Netzwerk effizienter machen. Seine einfachen Berechnungen zeigen, dass weniger XRP für große Transaktionen benötigt werden, wenn der Kurs steigt. Beispiel:

  • Bei 1 Dollar/XRP benötigt eine Milliarde-Dollar-Transaktion eine Milliarde XRP.
  • Bei 10 Dollar/XRP sinkt die benötigte Menge auf 100 Millionen XRP.
  • Bei 1.000 Dollar/XRP wären nur noch eine Million XRP nötig.

Schwartz betont: „XRP darf nicht billig sein, wenn er bei großen Finanztransaktionen effektiv funktionieren soll.“ Doch nicht alle aus der Community sind von dieser Aussage überzeugt.

Kritische Stimme: Hohe Transaktionsgeschwindigkeit bremst den Kurs

Ein Gegenargument ist die hohe Transaktionsgeschwindigkeit von XRP. Ripples On-Demand-Liquidity-System (ODL) sorgt dafür, dass XRP schnell zwischen Parteien ausgetauscht wird. Dies reduziert die Notwendigkeit, den Token langfristig zu halten. Ein XRP-Nutzer kommentiert: „ODL verarbeitet Transaktionen in Sekunden. Dadurch wird XRP nicht 'gehalten', sondern nur als kurzfristiges Liquiditätsvehikel genutzt.“

Experten weisen jedoch darauf hin, dass Tokenisierung und Automated Market Makers (AMMs) die Nachfrage nach XRP erhöhen dürften. Diese Technologien könnten Teile des XRP-Angebots „sperren“ und so die Knappheit erhöhen. Aber ob das ausreicht, um die von Schwartz angepeilten Kursmarken jemals zu erreichen, ist fraglich.

Coinbase (NASDAQ:COIN) plant XRP-Futures: Was bedeutet das?

Coinbase hat am 3. April 2024 einen Antrag bei der US-Börsenaufsicht CFTC eingereicht, um XRP-Futures zu listen. Wenn der Antrag genehmigt wird, könnten die Futures noch im April 2025 live gehen. Dies ist ein bedeutender Schritt für XRP, da er zeigt, dass der Token nach dem Ende des Rechtsstreits mit der SEC zunehmend akzeptiert wird.

Für Anleger bedeutet dies:

  • Regulatorische Klarheit: XRP wird nicht mehr als Wertpapier eingestuft.
  • Institutionelle Beteiligung: Futures eröffnen Großinvestoren neue Möglichkeiten, in XRP zu investieren.

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