Trump deutet Entgegenkommen bei Zöllen an
Investing.com - Nach der Ankündigung umfassender Strafzölle auf sämtliche Importe hat US-Präsident Donald Trump am Donnerstag überraschend Gesprächsbereitschaft signalisiert. Sollten andere Länder dem Vernehmen nach „etwas Phänomenales“ anbieten, sei man zu Verhandlungen bereit - konkrete Bedingungen nannte Trump allerdings nicht.
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Einen Tag zuvor hatte der Präsident neue Zölle von mindestens zehn Prozent auf alle Einfuhren angekündigt. Für Länder mit besonders hohen Abgaben auf US-Waren sollen diese sogar bis zur Hälfte des jeweiligen Gegenzolls betragen. Besonders im Fokus steht dabei China, das US-Produkte mit bis zu 67 Prozent belegt. Für chinesische Waren sei nun ein zusätzlicher Zoll von 34 Prozent geplant, zu den bestehenden 20 Prozent obendrauf - insgesamt also bis zu 54 Prozent.
Gleichzeitig sendete Trump jedoch auch ein Signal der Annäherung an Peking - etwa im Fall eines Durchbruchs beim Verkauf der US-Sparte von TikTok. Eine Einigung mit mehreren Investoren stehe laut Trump kurz bevor. Sollte Peking den Deal rechtzeitig absegnen, sei eine Zollentschärfung denkbar. Die Frist läuft am 5. April aus.
An der Börse sorgten die jüngsten Entwicklungen für deutliche Verunsicherung. Der S&P 500 und der Nasdaq 100 verzeichneten am Donnerstag den größten Tagesverlust seit 2020. Vor allem Technologiewerte gerieten unter Druck - Investoren fürchten, dass die neuen Zölle die Nachfrage dämpfen könnten.
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