
Der US-Pharmakonzern Merck & Co hat seine Gespräche über einen möglichen Kauf von Revolution Medicines vorerst eingestellt. Hintergrund ist ein fehlender Konsens über die Bewertung des Biotechnologieunternehmens, das sich auf die Entwicklung von Krebsmedikamenten spezialisiert hat.
Nach Medieninformationen hätte eine Transaktion Revolution Medicines mit etwa 30 Milliarden US-Dollar bewerten können. Eine Einigung kam jedoch nicht zustande, sodass die Verhandlungen zunächst beendet wurden. Ein erneuter Anlauf zu einem späteren Zeitpunkt gilt allerdings nicht als ausgeschlossen. Auch das Interesse weiterer potenzieller Käufer bleibt möglich.
Im Fokus stehen dabei die anstehenden klinischen Studiendaten von Revolution Medicines. Das Unternehmen plant, im ersten Halbjahr Ergebnisse zu Wirkstoffkandidaten gegen Bauchspeicheldrüsen- und Darmkrebs vorzulegen. Diese Daten gelten als maßgeblich für die weitere strategische Einordnung des Unternehmens.
Zuvor war auch über Gespräche zwischen Revolution Medicines und AbbVie spekuliert worden. Diese Berichte wurden jedoch von AbbVie dementiert.