Neuseeländischer Dollar legt zu, da Treasury-Rückkäufe die US-Renditen drücken
- NZD/USD steigt in Richtung seines höchsten Stands seit Anfang Juni und hält sich nördlich der Marke von 0,5930.
- Ein starker Rückgang der US-Treasury-Renditen nach dem Rückkaufplan des Finanzministeriums hat den US-Dollar insgesamt geschwächt und den Kiwi gestützt.
- Die hawkishe Tendenz der Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) sorgt für zusätzlichen Rückenwind, während die Protokolle der Juli-Sitzung des FOMC als rückblickend interpretiert werden.
Der neuseeländische Dollar (NZD) legt gegenüber dem US-Dollar (USD) zu und bewegt sich über die Marke von 0,5930. Die Bewegung wird eher durch die breite Schwäche des Greenback als durch Faktoren aus Neuseeland selbst angetrieben.
Der Auslöser war das US-Finanzministerium (United States Treasury Department). Es teilte mit, dass es seine Rückkaufoperationen für länger laufende Kuponpapiere in den Laufzeitsegmenten 10 bis 20 Jahre und 20 bis 30 Jahre mindestens verdoppeln wird, wobei jede Operation zwischen dem 9. September und dem 4. November von 2 Milliarden Dollar auf mindestens 4 Milliarden Dollar angehoben wird. Der Plan zielt darauf ab, die Liquidität zu stützen und den jüngsten Anstieg der Renditen am langen Ende zu begrenzen. Das wirkte schnell, denn die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen fiel wieder in Richtung 4,65 %, nachdem sie im Tagesverlauf über 4,70 % gehandelt worden war.
Die am Mittwoch veröffentlichten Protokolle der Juli-Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC) änderten am Bild wenig. Aus dem Protokoll ging hervor, dass die Entscheidungsträger die Inflation weiterhin als erhöht ansehen, und es wurde bestätigt, dass drei Mitglieder für eine Zinserhöhung gestimmt hatten, doch Händler werteten dies angesichts der seit der Sitzung schwächeren Inflation und der schwachen Arbeitsmarktdaten als rückblickend. Ein unveränderter Leitzins im September bleibt das Basisszenario und hält den Dollar unter Druck.
Der Fokus richtet sich nun auf die neuseeländische Handelsbilanz für Juli am Donnerstag, doch der größere Treiber für NZD/USD bleibt die US-Seite, wobei der Verlauf der Renditen und des Dollars bis zum Wochenschluss den Ton angeben.
Kurzfristige technische Analyse:
Auf dem 4-Stunden-Chart notiert NZD/USD bei 0,5932. Das Paar behält eine konstruktive kurzfristige Tendenz bei, da es sowohl über dem 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 0,5896 als auch über dem 100-Perioden-SMA bei 0,5868 liegt, was auf eine zugrunde liegende Nachfrage bei Rücksetzern hindeutet. Das Momentum ist fest, der Relative Strength Index (RSI) liegt nahe 68 und signalisiert starken bullischen Druck, ohne bislang in extremes überkauftes Terrain vorzudringen.
Auf der Oberseite liegt der unmittelbare Widerstand bei 0,5935, gefolgt von einer nahegelegenen Begrenzung bei 0,5939; ein nachhaltiger Ausbruch über diese Zone würde den Weg in Richtung 0,5965 öffnen. Auf der Unterseite zeigt sich die erste Unterstützung bei 0,5929, vor einer zweiten Untergrenze bei 0,5922, wobei der 20-Perioden-SMA bei 0,5896 und der 100-Perioden-SMA bei 0,5868 die breitere bullische Struktur bei einem tieferen Pullback untermauern.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)
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