AUD/USD-Preisprognose: Seitwärtsbewegung unterhalb der mittleren 0,7000er-Marke/100-SMA, während die Bullen auf die US-NFP warten
- AUD/USD stagniert in dieser Woche nach dem moderaten Pullback vom höchsten Stand seit dem 17. Juni.
- Risiken rund um den Iran und Fed-Zinserhöhungsspekulationen stützen den USD und begrenzen das Aufwärtspotenzial für die Kassakurse.
- Das technische Setup spricht für die Bullen, da der Markt weiterhin auf den US-NFP-Bericht fokussiert ist.
Das Währungspaar AUD/USD findet etwas Unterstützung nahe dem 38,2% Fibonacci-Retracement-Level des Korrekturrückgangs von Mai bis Juni und scheint seinen Pullback vom höchsten Stand seit dem 17. Juni, um 0,7065, der Anfang dieser Woche erreicht wurde, vorerst gestoppt zu haben. Die Kassakurse tun sich jedoch schwer, nennenswerte Käufer anzuziehen, da geopolitische Unsicherheiten den sicheren Hafen US-Dollar (USD) im Vorfeld der entscheidenden monatlichen US-Arbeitsmarktdaten weiterhin stützen.
Der mit Spannung erwartete US-Bericht zu den Nonfarm Payrolls (NFP) wird nach neuen Hinweisen auf den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) durchsucht werden. Der Ausblick wiederum dürfte den US-Dollar (USD) antreiben und dem Währungspaar AUD/USD neuen Auftrieb verleihen. In der Zwischenzeit wirkt die Konfrontation zwischen den USA und dem Iran als Rückenwind für die Rohölpreise, schürt erneut Inflationssorgen und verstärkt die Wetten auf mindestens eine Fed-Zinserhöhung im Jahr 2026. Dies dürfte den USD zusätzlich stützen und das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen.
Aus technischer Sicht mahnt die Unfähigkeit des Währungspaares AUD/USD, auf die Stärke dieser Woche oberhalb des 100-Tage-Simple-Moving-Average (SMA) aufzubauen, sowie das anschließende Scheitern in der Nähe des 50%-Fibo.-Niveaus zur Vorsicht für die Bullen. Unterdessen deutet der Relative Strength Index (RSI) nahe 56 auf ein moderat konstruktives Momentum hin, und der Moving Average Convergence Divergence (MACD)-Indikator bleibt leicht positiv. Zudem notieren die Kassakurse komfortabel über dem 200-Tage-SMA bei 0,6923.
Der langfristige gleitende Durchschnitt liegt weiterhin deutlich unter dem aktuellen Kurs und deutet auf einen breiteren Abwärtsschutz hin. Daher könnte jede weitere Schwäche unter das 38,2%-Fibo.-Niveau und die psychologische Marke von 0,7000 auf solide Unterstützung nahe dem 23,6%-Niveau bei 0,6966 und dem 200-Tage-SMA bei 0,6923 stoßen. Weiter unten dürfte die strukturelle Untergrenze nahe 0,6870 als deutlich wichtigere mittelfristige Basis für das Währungspaar AUD/USD dienen, falls der kurzfristige bärische Druck wieder zunimmt.
Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand beim 100-Tage-SMA bei 0,7052, gefolgt vom 50,0% Fibonacci-Retracement bei 0,7074 und dem 61,8%-Niveau bei 0,7122, wobei höhere Hürden bei 0,7190 und 0,7277 auftreten.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)
AUD/USD Tageschart
Wirtschaftsindikator
Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft
Der Arbeitsmarktbericht der USA wird monatlich vom Bureau of Labor Statistics (BLS) veröffentlicht und enthält unter anderem die Nonfarm Payrolls – die Zahl der im Vormonat neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft. Diese Kennzahl ist ein zentraler Indikator für die wirtschaftliche Lage in den USA und kann erhebliche Marktbewegungen auslösen. Die monatlichen Veränderungen sind oft volatil und unterliegen regelmäßig nachträglichen Korrekturen, die ebenfalls bedeutende Auswirkungen auf die Finanzmärkte haben können. Zwar gilt ein hoher Beschäftigungszuwachs in der Regel als positiv (bullish) für den US-Dollar (USD), ein schwacher Zuwachs als negativ (bärisch) – doch wird die Marktreaktion nicht allein von der Hauptzahl bestimmt. Auch Revisionsdaten der Vormonate und die Entwicklung der Arbeitslosenquote spielen eine wichtige Rolle bei der Gesamtbewertung durch den Markt.
Mehr lesenNächste Veröffentlichung: Fr Aug. 07, 2026 12:30
Häufigkeit: Monatlich
Prognose: 80Tsd
Vorher: 57Tsd
Quelle: US Bureau of Labor Statistics
Der monatliche Arbeitsmarktbericht der USA gilt als der wichtigste Wirtschaftsindikator für Devisenhändler. Er wird am ersten Freitag nach dem Berichtsmonat veröffentlicht. Die Veränderung der Anzahl der Stellen steht in einem engem Zusammenhang mit der Gesamtleistung der Wirtschaft und wird von den politischen Entscheidungsträgern überwacht. Vollbeschäftigung ist eines der Mandate der Federal Reserve, und sie berücksichtigt die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt bei der Festlegung ihrer Politik, was sich wiederum auf die Währungen auswirkt. Trotz mehrerer Frühindikatoren, die die Schätzungen beeinflussen, neigen die Nonfarm Payrolls dazu, die Märkte zu überraschen und erhebliche Volatilität auszulösen. Sollte das tatsächliche Ergebnis den Konsens übertreffen, ist dies für den USD tendenziell bullish.
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